Social Banking 2.0 – Der Kunde übernimmt die Regie

Abschiedsbrief an meine Hausbank

with 7 comments

Mit diesem Brief sage ich Euch allen Tschüß und Ade. Eine Hausbank gibt es fortan für mich nicht mehr. Ihr habt mich endgültig vertrieben.

Denn Ihr gewährt Bestandskunden niedrigere Guthabenzinsen als Neukunden.

Sieht so Eure Vorstellung von nachhaltiger Kundenbindung aus?

Warum legt Ihr keine andere Platte auf. Jetzt friste ich mein Nomadendasein eben im Netz. Bin ständig auf der Suche nach dem nächsten Schnäppchen (oder soll ich sagen, guten weil fairen Angebot).

Verschont mich bitte mit dem nächsten teuren Angebot. Auch eine Flasche Wein ist keine Entschuldigung für eine mittelprächtige Geldanlage.

Denn längst habe ich im Internet eine neue Heimat gesucht.

Und mittlerweile habe ich sogar Spaß an meinem kreativen Nomadenleben.

Written by lochmaier

März 18, 2013 um 3:36 pm

Veröffentlicht in Uncategorized

7 Antworten

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  1. Das Bestandskunden schlechter gestellt werden als Neukunden ist mittlerweile leider die Regel anstatt die Ausnahme.

    Daniel Bödger

    März 18, 2013 at 3:47 pm

  2. Klartext! Mehr ist dazu nicht zu sagen.

    Markus Rieksmeier

    März 18, 2013 at 4:26 pm

  3. Aber ist man, wenn man selbst nur noch den Schnäppchen hinterher jagt, denn besser? Die meisten dieser Schnäppchen sind doch nur für Neuanlagen… Damit würdest du wiederum das System unterstützen… Zum Trotz??
    Und… Nicht alle Banken handeln nach diesem Prinzip! Ist gibt durchaus auch Banken, die ihre Bestandskundschaft nicht benachteiligen. Im Gegenteil.

    Lizzy

    März 18, 2013 at 10:55 pm

    • Nein, ich bin natürlich nicht nur auf der Suche nach dem nächsten Schnäppchen, sondern agiere chancen-bzw. risikomanagementorientiert, aber es darf keinen verwundern, wenn die Anleger vielen Banken den Rücken zukehren. Ist aber auch eine Chance, für jene, die es anders, vielleicht sogar besser machen wollen.

      lochmaier

      März 19, 2013 at 1:13 pm

  4. Klasse Idee!

    Like-Zins (@LikeZins)

    März 19, 2013 at 12:52 pm

  5. Vergleichsweise alter Hut, der sich allerdings bei genauer Betrachtung selten wirklich rechnet.
    1. Mit dem Hopping ist, zumindest wenn die Kontoeröffnung online stattfinden soll, jedesmal der Gang zur Postfiliale zwecks Postident fällig. Allein schon der damit verbundene Zeitaufwand sorgt unter Betrachtung von Opportunitätskosten dafür, dass die 0,5 bis 1% Zinsvorteil, die das Hopping bringen mag, sich für die allerwenigsten Deutschen rechnen.
    2. Mit dem Hopping fürs Girokonto ist ausserdem der immer wieder auftretende Aufwand verbunden, alle Daueraufträge mitzunehmen bzw. neu einzurichten und Vertragspartnern mit LSV-Ermächtigung die neue Bankverbindung mitteilen zu müssen. Wo das nicht online geht (ZEIT!), kommen noch Portokosten hinzu.
    3. Jeder weitere Hopp führt dazu, bei der vorherigen Bank für eine gewisse Sperrfrist nicht mehr als „Neukunde“ zu gelten. Und irgendwann hat man alle durch.

    Ergo: mindestens im aktuellen Niedrig(st)zinsumfeld lohnt der Aufwand höchst selten. Und wo die Zinsen signifikant höher ausfallen, sollte man sich überlegen, ob man der jeweiligen Klitsche sein Geld denn wirklich und ernsthaft anvertrauen will. Kaupthing lässt grüssen.

    Carsten

    Mai 22, 2013 at 1:35 pm


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