Social Banking 2.0 – Der Kunde übernimmt die Regie

Gottschalk: Wie die Generation „nicht abwärts kompatibel“ tickt

with one comment

Lieber Herr Gottschalk (via Facebook übermittelt),

warum stimmt die Quote nicht? Ganz einfach, Sie kokettieren in ihrer neuen Vorabendshow Gottschalk Live  mit der neuen Medienzeit, bleiben aber in der alten Medienwelt verhaftet, die neuen Zielgruppen wollen keine Stars, die sich und uns nur verkaufen.

Wenn Sie Trends setzen wollen, holen Sie spannende und unverbrauchte Talente in die Sendung, warum glauben Sie, gibt es denn neue Helden auf Youtube – Sie aber imitieren den Trend nur ohne Leidenschaft – wenn Sie konsequent vorgehen, dann steigern Sie die Quote langsam, aber bleiben innovativ und im übrigen auch persönlich jung, so wie bisher wird das Glas von halb voll bald auf ein viertel leer runter gehen. Dann bleibt Ihnen tatsächlich nur der Gang nach Canossa, wetten dass?

Wer zu spät kommt, den bestraft die Geschichte, die Medienwelt dreht sich weiter, und wer wie Gottschalk, immer noch nach dem alten State of Play weiter spielt, der merkt gar nicht, dass sich da draußen in Sibirien und in der Wüste die Welt längst weiter dreht.

Das passiert allen Erfolgsverwöhnten quasi automatisch, denn Neues entsteht in diesem Fall mal nicht durch die Anpassung an die breite Masse, um mit den Stars die Quote zu machen, statt mit Inhalten. Die aber verkaufen uns nur für dumm, sprich wir sollen denen alles abkaufen, was sie gerade neu produzieren, und das auch nochmal 4xpro Woche. Das Neue, es entsteht in diesem Fall aber nur in der Reibung, wetten dass?

Ein Teil der Leithammel und Leitmedien sollte zurecht die Koffer packen, um auf der Luxusinsel dem Leben zu fröhnen… die „Generation nicht abwärts kompatibel„, wie ich sie hier mal nennen würde, sucht sich vielleicht zum Teil andere neue Formate, im Netz ist es für Trendsetter jedenfalls viel lebendiger als mit ein paar Web 2.0ig aufgepeppten Showformaten a la Gottschalk live, but reloaded…

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Written by lochmaier

Februar 3, 2012 um 11:37 am

Veröffentlicht in Uncategorized

Eine Antwort

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  1. […] Damit sind wir schon beim eigentlichen Thema, auf das mittlerweile sogar Thomas Gottschalk in seiner täglichen Vorabendshow setzt, statt nur Stars einzuladen, denen selbst das eigene Essen längst zum Halse raushängt. Alle Macht gehört dem Volk, was hier kein Ausruf zur blinden sozialistischen Subversion sein soll, sondern die Chance, die Geldvergabe von unten nach oben zu denken. Siehe dazu mein Brief an Thomas Gottschalk vom 03. Februar 2012: Wie die Generation “nicht abwärts kompatibel” tickt. […]


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