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Wirtschaftsblogs: Offener Brief an meine Journalistenkollegen

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Liebe Mutjournalisten,

Schon mal was von einem Wirtschaftsblog gehört? Was noch kreativer ist, als etwas nur vom Hören Sagen zu kennen, das sind aktive Vernetzungen, die den Bannstrahl zwischen Bloggern und Journalisten brechen.

Sprich, ich denke, es könnte den Wirtschaftsmedien durchaus gut zu Gesichte stehen, ab und an mal selbst Blogformate zu etablieren, was ja schon wenngleich zögerlich geschieht. Muss ich dazu erst einen langen Brief schreiben, wo doch schon Goethe sagte, er habe heute keine Zeit einen Kurzen zu schreiben. 

Fassen wir dehalb nur zusammen: Ambitioniert wäre es, ein bisschen frischen Stallgeruch anzunehmen. Den reklamieren wir Journalisten ja allzu gerne für uns. Wenn es aber darum geht, nicht vom lieben Gott (sprich einer Institution) ernannte Experten zu zitieren, wozu die Blogger wohl gehören, dann zögert man noch. Aber die Berliner Mauer oder der Eiserne Vorhang fällt allmählich, wie ich schon geschrieben habe.

Übrigens: Seitens der Finanz- und Wirtschaftsblogger gibt es meiner Einschätzung nach keine Berührungsängste mit den etablierten Leitmedien. Es glaubt auch keiner in der bunten Riege, man könne diese gänzlich ersetzen. Vor kurzem schrieb einer, ein Finanzblogger sei kein Blogger, wenn er nicht auch den Ehrgeiz habe, irgendwie damit Geld zu verdienen.

Da ist was dran, so pragmatisch und ideologisch nicht in eine Schablone passend sind die Wirtschaftsblogs. 

[Hinweis: Den entsprechenden Zitatgeber bitte ich nochmals sich zu melden, damit ich den Link nachträglich einfügen kann].

Kurzum: Ein bisschen mehr produktive Spielbälle jenseits der eigenen Blogs mit Leitartikelcharakter wäre in der vom Eigenschaum zugedröhnten Mainstreamschablone schon gut.

Aber die Verlagsbranche zeichnet sich hierzulande nicht gerade durch große Innovationsfreude aus.

Nun gut, dann warten wir halt, bis das Gute (zunächst als das Böse angesehen) mal wieder aus Amerika heran naht. Wir kritisieren es dann bis zum Umfallen – und kopieren es anschließend 110-prozentig.

Fazit: Liebe Kollegen! Ich nehme Sie/Euch gerne auf mein Blogroll und freue mich über die weitere Überschreitung von Gedankengrenzen. Neues bricht sich früher oder später seinen Lauf. Das allein schon deshalb, weil Journalisten trotz gewisser Scheren im Kopf im Kern sehr neugierige Wesen sind…..

Das und nichts anderes ist unsere gemeinsame Chance! In diesem Sinne viel Erfolg und natürlich Spaß beim Bloggen über das schwierigste Thema der Welt, das liebe Geld. Es toppt in seiner Komplexität sogar noch Liebe und Sex! Das ist doch eine schöne Herausforderung – oder?

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Written by lochmaier

Juli 8, 2011 um 1:00 pm

Veröffentlicht in Uncategorized

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