Social Banking 2.0 – Der Kunde übernimmt die Regie

Archive for Januar 2011

Jahresrückblick (11): Paralysierte Bankwelten und parallele Finanzaquarelle

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Der Monat November war geprägt von zwei roten Fäden in der Hand, die sich wie zwei Münzen mit unterschiedlichen Seiten in meiner Hand anfühlten. Mal ganz philosphisch gesagt: Das eine bringt das andere hervor, schwarz und weiß halten sich die Waage.

Während die Commerzbank in einer eigenen Welt der „Kundenbindung“ zu leben scheint, zeichnen sich Umrisse einer parallelen Finanzarchitektur ab.

Ich formulierte diesen Gegensatz so: Versuchen „Finanzflüsterer-Plattformen“ im Netz den Kunden am Beispiel der Commerzbank illustriert erneut aufs Glatteis zu führen?

https://lochmaier.wordpress.com/2010/11/25/commerzbank-macht-die-finanzflusterer-plattform-geldunverstandlich/ 

https://lochmaier.wordpress.com/2010/11/03/commerzbank-alter-markenwein-in-neuen-medienschlauchen/

Das andere Gesicht der Medaille lautet Social Bank Coding: Wie Crowdfunding die Finanzwelt revolutioniert. War das nun eine Frage, oder ein Ausrufezeichen, die Leser dürfen es selbst beantworten.

https://lochmaier.wordpress.com/2010/11/28/praxistexst-zum-social-bank-coding-wie-crowdfunding-die-finanzwelt-revolutioniert/

https://lochmaier.wordpress.com/2010/11/15/crowdfunding-wie-erfolgreich-agiert-die-kleinteilige-spendencommunity/

Da Banken scheinen, zumindest mit Blick auf das Private Banking, sehr wenig aus der Finanzkrise gelernt zu haben, weshalb die Ausgangsfrage bleibt: Quo Vadis Social Banking?

https://lochmaier.wordpress.com/2010/11/24/gastbeitrag-warum-banken-aus-der-krise-nichts-gelernt-haben/

https://lochmaier.wordpress.com/2010/11/26/gastbeitrag-quo-vadis-social-banking-am-24-11-2010/

Glücklicherweise gibt es in der neuen Welt künftig „virtuelle Kennzahlen“, und die (Marken)Werte einer Bank werden vom Nutzer mitbestimmt, da eine Bankmarke im sozialen Netz entsteht, und nicht nur hinter edlen Glaskulissen geformt wird. Es lohnt sich also darüber nachzudenken, wie man Bürger an „Großprojekten“ wie einer Bank beteiligen kann:

https://lochmaier.wordpress.com/2010/11/02/virtuelle-kennzahlen-wie-eine-bankmarke-im-sozialen-netz-entsteht/

https://lochmaier.wordpress.com/2010/10/28/stuttgart21-wie-man-burger-an-grosprojekten-beteiligen-kann/

Written by lochmaier

Januar 10, 2011 at 8:11 am

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Jahresrückblick (10): Ungelöste Preisfragen und lärmende Zwischentöne

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Zweifellos sind die bieder-braven Bürger in diesem Jahr aufmüpfig geworden, wie sich am Beispiel von „Stuttgart21“ zeigte:

https://lochmaier.wordpress.com/2010/10/28/stuttgart21-wie-man-burger-an-grosprojekten-beteiligen-kann/

Parallel dazu stellte ich mir als spezialisierter Berichterstatter über die Märkte von Social Banking die quälende Frage: Who (does) finance, oder wie genau lassen sich Finanzberater bewerten?

Die Antworten unter dem damaligen Beitrag zeigten, dass wir am Ende fast so schlau waren wie zuvor und nach dem Bürgerbeteiligungsverfahren, pardon Schlichtung, zu Stuttgart21. Aber der Grundansatz von neutralen Bewertungsplattformen wird sich dennoch weiter professionalisieren:

https://lochmaier.wordpress.com/2010/10/27/who-does-finance-wie-genau-lassen-sich-finanzberater-bewerten/

Derweil zeigte ich am Beispiel der Targobank: So geht Bank heute (nicht)! Wie wäre es stattdessen, wenn die Finanzbranche etwas Geld und Hirnschmalz in Social Media  investierte – und  ihre Ressourcen planvoll auf Kundenorientierung hin bündelte. Immerhin lautete meine gewagte Marktprognose: Sechs Millionen „Social Banker“ lügen nicht!

https://lochmaier.wordpress.com/2010/10/25/targobank-so-geht-bank-heute-nicht/ 

https://lochmaier.wordpress.com/2010/10/21/social-media-finanzbranche-investiert-viel-geld-und-bundelt-ressourcen/

https://lochmaier.wordpress.com/2010/10/15/marktprognose-sechs-millionen-social-banker-lugen-nicht/

Bekanntlich liegt die Crux leider in der schwierigen Umsetzung von tollen Ideen, sprich der kleinen Detailarbeit, an der man nicht selten viel eher scheitert als an der großen neuen Vision. Beispiel: Apps in der Finanzbranche, zwischen Hype und betriebswirtschaftlicher Notwendigkeit:

https://lochmaier.wordpress.com/2010/10/14/apps-in-der-finanzbranche-zwischen-hype-und-betriebswirtschaftlicher-notwendigkeit/ 

Kein Wunder also, dass Social Banking noch einem Manöver im Orbit leicht, einer Reise zum Mond. Aber deren Astronauten haben uns bekanntlich die Teflonpfanne mit zurück auf den heimischen Herd gebracht:

https://lochmaier.wordpress.com/2010/10/12/manover-im-orbit-reise-zum-mond-und-die-teflonpfanne/

Ob diese Reise in ein neues Universum gut geht, wenn die Deutsche Bank USA eine Social Media Revolution startet, nach dem Motto, Sei Fahrer und kein Passagier!

Wir sind jedenfalls gespannt, was aus derartigen Ansätzen im neuen Jahr wird – oder ob wir am Ende doch wieder wie die mit falschem Lametta begossenen Pudel dastehen und sagen: Das neue Markengefühl: Trau keiner Bank!

https://lochmaier.wordpress.com/2010/10/08/deutsche-bank-usa-startet-social-media-revolution-sei-fahrer-und-kein-passagier/

https://lochmaier.wordpress.com/2010/10/08/das-neue-markengefuhl-trau-keiner-bank/

Mit Geld spielt man nicht … oder doch? Diese Frage stellte sich auch beim Marktmodell der Honorarberatung, die in zahlreichen aufschlussreichen Leserkommentaren Kritik aus der Branche am Geschäftsmodell ahnen ließ:

https://lochmaier.wordpress.com/2010/10/07/aachenmunchener-versicherung-mit-geld-spielt-man-nicht-oder-doch/

https://lochmaier.wordpress.com/2010/10/05/honorarberatung-stiftung-warentest-gibt-positives-teilfazit-ab-kritik-aus-der-branche-am-geschaftsmodell/

Angesichts solch widersprüchlicher Entwicklungen blieb mir kaum etwas anderes übrig, als zum wiederholten Male in der interaktiven Kreativwerkstatt die Preisfrage für intelligente Gestalter in den Raum zu werfen: Was ist Social Banking?

https://lochmaier.wordpress.com/2010/10/01/kreativwerkstatt-fur-intelligente-gestalter-was-ist-social-banking/

Written by lochmaier

Januar 10, 2011 at 8:10 am

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Noa Bank und Noa Factoring: Insolvenzverfahren mit Haken und Ösen in der nächsten Verhandlungsrunde

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Was den Stand der beiden Insolvenzverfahren zur Noa Bank und zum Forderungs-Dienstleister Noa Factoring angeht, so gibt es (endlich etwas konkreteres) Neues für die Leser von Social Banking 2.0 zu berichten.

Zur Einführung sei noch einmal mein Linküberblick  in der Jahresrückschau 2010 (drittes Quartal) zum Ausgangspunkt des Insolvenzverfahrens im August 2010 empfohlen.

Eine detaillierte Stellungnahme zum Status Quo von Noa Factoring steht zwar noch aus, ebenso wie zur für die betroffenen Anleger der Noa Bank so relevanten Frage, ob sie mit einer Summe von über 50.000 Euro voll und ganz entschädigt werden können.

Die vorläufig noch mit einer gewissen Vorsicht zu bewertende Nachrichtenlage lautet aber: Es wird zwar jenseits der 50.000 Euro für die nach eigenen Schätzungen mehr als 100 betroffenen Personen nicht ganz ausreichen, dass sie das ganze eingelegte Guthaben zurück zu erhalten. Die Entschädigungsquote dürfte aber immerhin bei gut drei Viertel des Guthabens liegen (wohl gemerkt, ab dem Betrag von 50 Tausend, bis dahin greift ohnehin die gesetzliche Einlagensicherung). Unten dazu gleich mehr Details. 

Beide Insolvenzverfahren laufen derzeit einerseits quasi parallel, aber doch auch irgendwie gegeneinander. Bei Noa Factoring geht es in die nächste harte Verhandlungsrunde. Sprich morgen, am 07. Januar tritt die Gläubigerversammlung zusammen. Allerdings, so ist aus der Stellungnahme weiter unten zu ersehen, gibt es hier wohl einige komplexe Überlagerungen der Zuständigkeiten.

Sprich die Insolvenzverwalter kommen sich offenbar mit ihren Zuständigkeiten durchaus nicht ganz unerwartet ins professionelle Gehege. Denn es sind nun mal zwei Kanzleien beteiligt, neben dem mit klaren Richtlinien ausgestatteten Entschädigungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken, dessen Job jedoch bereits so gut wie erledigt sein dürfte. Für den Part der Noa Factoring ist die Kanzlei Kreplin & Partner in Düsseldorf verantwortlich. 

Der Insolvenzverwalter Dr. Wolf-R. von der Fecht – zuständig für die Abwicklung der Noa Bank – gibt nun eigens für Social Banking 2.0 eine Stellungnahme zu der recht komplizierten Gemengelage zwischen den unterschiedlichen Interessengruppen ab:

Auf Ihre Anfrage vom 04.01.2011 möchte ich mitteilen, dass den Gläubigern der noa bank GmbH & Co. KG nach derzeitigem Kenntnisstand voraussichtlich eine Quote von 76% bzw. 89% auf die nicht entschädigungsfähigen Forderungen angeboten werden kann.

Ausschlaggebend für die Frage, ob 76% oder 89% angeboten werden können, ist der Ausgang einer rechtlichen Auseinandersetzung mit dem Insolvenzverwalter der noa factoring AG, über deren Vermögen ebenfalls das Insolvenzverfahren eröffnet worden ist.

Am Freitag, den 07.01.2011 wird bei dem Amtsgericht Düsseldorf die Gläubigerversammlung in dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der noa factoring AG stattfinden. Die noa bank GmbH & Co. KG hat dort Forderungen in Höhe von circa € 37 Mio. zur Insolvenztabelle angemeldet. Es wird davon ausgegangen, dass nach dieser Gläubigerversammlung nähere Erkenntnisse über die Werthaltigkeit der angemeldeten Forderung vorliegen.

Im Übrigen wird der Versender die weitere Vorgehensweise im Hinblick auf die Auseinandersetzung mit dem Insolvenzverwalter der noa factoring AG in enger Abstimmung mit dem im vorliegenden Verfahren bestellten Gläubigerausschuss vorantreiben.  

Quelle: M E T Z E L E R   ·   V O N   D E R   F E C H T Rechtsanwälte Steuerberater

Fazit: Es scheint hier im Detail doch recht schwierig zu sein, die beiden ineinander verwobenen Firmenteile Noa Bank und Noa Factoring betriebswirtschaftlich „sauber“ zu betrachten und in den jeweiligen Insolvenzverfahren heraus zu lösen. 

Das letzte Wort dürfte also in dieser langwierigen Auseinandersetzung, bis hin zu noch nicht abzuschätzenden weiteren Handlungsebenen, wie etwa persönlichen und bilanztechnischen Haftungsfragen der Firmengründer, also noch längst nicht gesprochen sein.

Written by lochmaier

Januar 6, 2011 at 10:22 am

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Facebook: Wieviel ist das kommunikative Betriebssystem des Netzwerkzeitalters wert?

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Nun prüft die US-Börsenaufsicht den Einstieg der Investmentbank Goldman Sachs bei Facebook, berichtet heute die Nachrichtenagentur AFP. Bei einem Börsengang wird viel Geld verdient, oder gleich wieder verbrannt. Schließlich sind in der „virtuellen Werteermittlung“ rund 50 Milliarden US-Dollar eine ordentliche Summe.

Soviel ist nämlich der soziale Netzwerkprimus Facebook mittlerweile wert, glaubt man zumindest den Rechenakrobaten von Goldman Sachs, nachzulesen etwa in der Internet World. Nun ja, die Banker haben zwar nicht immer recht, aber vielleicht haben Sie doch ein „goldenes Händchen“, wenn es darum geht, Marc Zuckerbergs zwar noch nicht ganz einträgliche, aber letztlich doch ziemlich clevere Geschäftsidee an die Börse zu bringen?

Mittlerweile hat das Thema längst auch die Blogosphäre erreicht. Indiskretion Ehrensache hat mal durchgerechnet, wie man auf einen solchen Betrag kommen könnte. Dirk Elsner vom Blicklog findet aber, dass sich eine neuerliche „Dotcom-Investitionsblase“ abzeichnen könnte, wie vor gut einem Jahrzehnt, wo fast jede Pommesbude, wenn sie sich nur ein Etikett 2.0 umhing, in den Genuss von Venture Capital kam. 

Einige interessante Artikel finden sich bei Egghats wunderbarer Welt der Wirtschaft, er sieht beim „Zuckerberg“ sogar noch Luft bis in den dreistelligen Milliardenbereich nach oben . Wer will, kann mit oder gegen Egghat auch eine Wette abschließen.

Auch Netzwertig stellt sich dem unübersichtlichen Thema, und findet sogar, dass Anwender von Facebook zu dem Unternehmen eine ganz andere Haltung und Bindung haben, als dies sonst beim klassischen Anbieter-Kunden-Verhältnis der Fall ist. Viel Phantasie und viel Luft, die aber keineswegs aus dem Reich der Phantasie zu stammen scheint. 

Beleuchten wir aber zunächst jenseits von einseitigen Polarisierungen „Facebook die nächste Blase 2.0“ versus „Facebook – der neue Stern am Investitionskometen im sozialen Webuniversum“ die Hintergründe:

Der überraschende Einstieg der US-Investmentbank Goldman Sachs bei Facebook (FinanceToday vom 3. Januar) stellt sich immer mehr als geschickter Schachzug heraus. Wie das Handelsblatt aus Investorenkreisen erfuhr, kann Goldman die Papiere zu einem festgelegten Preis zurückgeben, sollte Facebook nicht in den kommenden Jahren an die Börse gehen.

Goldman-Chef Lloyd Blankfein wendet sich mit der Transaktion wieder einer alten Domäne der Bank zu, der Direktinvestition in Firmen mit eigenem Geld. Laut Wall Street Journal überprüft die US-Börsenaufsicht SEC mit Blick auf das Engagement der Facebook-Freunde die Regeln zur Berichtspflicht: Zielt die von Goldman gegründete Zweckgesellschaft primär darauf ab, das Gesetz, nach dem Firmen mit mehr als 500 Aktionären den gleichen Berichtspflichten wie eine börsenotierte Gesellschaft nachkommen müssen, zu umschiffen?

Möglicherweise wolle die SEC Facebook-Chef Mark Zuckerberg zwingen, früher als geplant an die Börse zu gehen, vermutet das Wall Street Journal. Die Zweckgesellschaft habe ein „Geschmäckle“, schreibt auch Godmode Trader (BörseGo AG). Die Süddeutsche porträtiert den Ex-Banker und „russischen König des Internet“ Yuri Milner,  dessen Mail.ru-Group den Anteil beim „Plauder-Netzwerk“ von 500 auf 550 Mio. Dollar erhöht habe.

Ein paar Links dazu, um einzuschätzen, wer denn da vor und hinter den Kulissen so alles mitmischt:

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/topdeal-facebook-ist-goldmans-goldgrube;2724022

http://www.handelsblatt.com/meinung/kommentar-unternehmen/facebook-das-ist-erst-der-anfang;2723107

http://online.wsj.com/article/SB10001424052748704723104576062280540485652.html?mod=WSJEUROPE_hps_LEFTTopWhatNews

http://online.wsj.com/article/SB10001424052748704111504576060220052933738.html?mod=WSJ_Opinion_AboveLEFTTop

http://www.godmode-trader.de/nachricht/Facebook-Goldman-Deal-hat-ein-Geschmaeckle,a2432146.html

http://www.sueddeutsche.de/u5138M/3822505/Kopf-der-Woche-Jurij-Milner.html

http://www.dld-conference.com/videos/video/spotlight-dld10-jim-breyer-yuri-milner_aid_1295.html

Soweit einige Zusammenhänge in aller Kürze. Ich selbst versuche nun, mich dem Thema noch aus einem eigenen Blickwinkel anzunächern. Wer mein Buch Die Bank sind wir (insbs. Kapitel II sowie Kapitel VI.) aufmerksam und auch zwischen den Zeilen gelesen hat, der erkennt, dass wir an der Schwelle eines neuen Innovationssprunges stehen.

Das Zauberwort lautet: Standardisierung

Was Microsoft mit dem Betriebssystem und den Office-Programmen Mitte der neunziger Jahre gelang, wie Google mit seinem „einfachen“ Suchmaschinenalgorithmus ein Jahrzehnt später reussierte, das war nichts weniger als ein logischer Schritt in einer jeweils passenden historischen Entwicklung.

Kurzum: Die Menschheit schreit geradezu nach einem (in der Qualität leicht reduzierten) System, das sich quer über den ganzen Planeten in einfacher Form nutzen lässt. So siegte weiland zwar nicht das beste Betriebssystem, oder der beste Suchalgorithmus, aber die Verbreitung und Standardisierung war der logische Schritt in einer schlüssigen Innovationskette.

Will heißen:  Wer sich Börsenwert und Marktkapitalisierung von Microsoft und Google ansieht, der kommt kaum umhin festzustellen, dass wir es trotz einer von Goldman Sachs strategisch lancierten PR-Kampagne um den Börsengang nicht unbedingt mit einem überzogenen Hype um die Facebook-Bewertung zu tun haben. Denn Facebook ist das kommunikative Betriebssystem des Netzwerkzeitalters, so wie Microsoft und Google zuvor auf ihre Art dominierten.

Blicken wir ein paar Jährchen zurück: Als Google den Börsengang antrat, da waren viele Beobachter noch skeptisch, ob die Blase nicht platzen würde. Gerade in Deutschland gefällt man sich darin, das Glas gerne halb leer statt halb voll zu sehen. Das ist wirklich cool. Nun geht es hier nicht darum, dem sozialen Netzwerkprimus das Wort zu reden, und diesen „in die geistige Wolke“, also ins soziale Cloud-Nirwana hoch zu stilisieren.

Kein Imperium muss ewig halten, so die Zweifler und Nörgler. Aber einige harte Fakten sollten zum Vergleich des neuen Dreigestirns Google, Microsoft und Facebook anregen. Wir sind in einer neuerlichen Innovationsdynamik angelangt, bei dem der soziale Netzwerkmechanismus in die ganze Gesellschaft und Wirtschaft hinein diffundieren. Das wird unterschätzt.

Hype-Zyklus: Weckt das Internet  zu hohe Erwartungen

Ich versuche nun das geistige Rahmenwerk etwas größer zu ziehen. Die britische IT-Marktanalystin Jackie Fenn prägte Mitte der Neunzigerjahre den Begriff „Hype-Zyklus“. Dieser konzentriert sich darauf, technisch geprägte Internet-Phänomene beschreibbar zu machen, die sich in fünf Zeitabschnitte untergliedern lassen:

Technologischer Auslöser: Die erste Phase ist der technologische Auslöser oder Durchbruch, Projektbeginn oder ein sonstiges Ereignis, welches auf beachtliches Interesse des Fachpublikums stößt.

Trittbrettfahrer steigen auf das neue Thema auf. Gipfel der überzogenen Erwartungen: In der nächsten Phase überstürzen sich die Berichte und erzeugen oft übertriebenen Enthusiasmus und unrealistische Erwartungen. Es mag durchaus erfolgreiche Anwendungen der neuen Technologie geben, aber die meisten kämpfen mit Kinderkrankheiten.

Tal der Enttäuschungen: Technologien kommen im Tal der Enttäuschungen an, weil sie nicht alle Erwartungen erfüllen können und schnell nicht mehr aktuell sind. Als Konsequenz ebbt die Berichterstattung ab.

Pfad der Erleuchtung: Obwohl die Berichterstattung über die Technologie stark abgenommen hat, führen realistische Einschätzungen wieder auf den Pfad der Erleuchtung. Es entsteht ein Verständnis für die Vorteile, die praktische Umsetzung, aber auch für die Grenzen der neuen Technologie.

Plateau der Produktivität: Eine Technologie erreicht ein Plateau der Produktivität, wenn die Vorteile allgemein anerkannt und akzeptiert werden. Die Technologie wird immer solider und entwickelt sich in zweiter oder dritter Generation weiter.

Die Endhöhe dieses Plateaus hängt stark davon ab, ob die Technologie in Massen- oder Nischenmärkten angenommen wird.“(Siehe dazu Jackie Fenn: Mastering the Hype Cycle: How to Choose the Right Innovation at the Right Time, Mcgraw-Hill Professional 2008.).

Zunächst: Mit Blick auf Facebook gibt es einige strukturelle Bremskräfte, denn die Monetarisierung des Geschäftsmodells ist angesichts einer sozialen Netzwerkumgebung deutlich komplexer als bei den anderen IT-Giganten herzustellen. Dies könnte die Dynamik der Umsatzzahlen etwas moderater ausfallen lassen als Goldman Sachs dies in seiner aus nachvollziehbar eigennützigen Motiven optimistisch gestalteten Prognose erscheinen lässt.  

Interessant auch, dass über die offiziellen Pressekanäle wenig bis nichts von Goldman Sachs zu lesen ist. Selektives Nachrichtenmanagement nennt man das, und die auserwählten Wirtschaftsjournalisten springen natürlich gerne auf den bereit gestellten Innovationszug auf, wenn die Fahrkarte schon vorher bezahlt ist. Einige rudimentäre und wenig aussagekräftige Spuren zur Vorgeschichte des Deals finden sich nur hier.

Was folgt abschließend aus dem „Facebook-Hype“ zwischen überzogener Euphorie und unterschätzten Potentialen?   Machen wir es doch an ein paar vergleichenden Zahlen fest: Der Suchmaschinen-Konzern Google ist heute bereits die weltweit größte „Internetbank“, ohne jemals eine eigene Bank gegründet oder aufgekauft zu haben.

Zum Vergleich: Im Jahr 2003 taxierten Marktanalysten den Börsenwert von Google zwischen 15 bis 25 Milliarden US-Dollar. Im Jahr 2008 übertraf allein das Umsatzvolumen des Suchmaschinenkonzerns mit 21,8 Milliarden diese Marke bereits deutlich. Der heutige Börsenwert von Google beträgt ein Vielfaches.

Im August 2008 besaß Microsoft einen Börsenwert von 255 Milliarden US-Dollar, gefolgt von IBM (170 Milliarden) und Apple (158 Milliarden), noch vor Google (157 Milliarden). Zum Vergleich: Die Deutsche Bank verfügte im Jahr 2007 vor der Finanzkrise gerade einmal über einen Börsenwert von rund 50 Milliarden Euro. Längst hat die „Internetbank Google“ zu den führenden Geldhäusern aufgeschlossen.

Auch Apple wollen wir natürlich an dieser Stelle nicht ganz vergessen, denn mit dem „i-Tüpfelchen“ gelang dem Unternehmen ein weiterer Standardisierungcoup, nämlich in der Welt des mobil vernetzten Internets, das nun noch um die kommunikative Netzwerkkomponente ergänzt wird. 

Dass wir bald iPad und Co. auch im geschäftlichen Segment und mobilen Alltag erleben werden, das beleuchte ich am durchaus analog gültigen Beispiel des amerikanischen Netzwerkspezialisten Cisco, und zwar in meinem gestern auf silicon.de erschienenen Beitrag:  Virtueller Kooperationsgeist wird erwachsen.

Und ein ähnlich dynamischer Wachstumssprung wird neben Apple, Microsoft und Google auch Facebook trotz aller Unkenrufe gelingen. Weil wir es jenseits aller großen Wirtschaftstheorien längst mit einer „Völkerwanderung“ ins Netz zu tun haben, die alle Bereiche und Anwendungen von Wirtschaft und Gesellschaft erfasst.

Und bei entsprechender Dynamisierung der Nutzerzahlen und Einnahmen, bis hin zur wachsenden Marktkapitalisierung und einem steigenden „Börsenwert“, fällt Facebook zumindest auf mittlere Sicht hin – trotz aller Unkenrufe sowie kritischen Bauelemente – die Rolle eines „standardisierten Betriebs- und Suchmaschinensystems im mobilen sozial-kommunikativen Zeitalter“ zu.

Written by lochmaier

Januar 5, 2011 at 8:30 am

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Jahresrückblick (9): Menschliches Algotrading in der Facebook-Filiale

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Ich wagte es die provokante Frage zu stellen, „first come, first serve“ – Ist der Kunde in der Bank 2.0 wirklich der Souverän? 

Schließlich gibt es im Netz bereits „demokratisch“ organisierte Web 2.0-Trading-Plattformen, während Algotrading, der Computerhandel aus dem Ruder lief. Wie selbstzerstörerisch ist der automatisierte Handel?

https://lochmaier.wordpress.com/2010/09/30/first-direct-ist-der-kunde-in-der-bank-2-0-wirklich-der-souveran/

https://lochmaier.wordpress.com/2010/09/29/ayondo-demokratisch-organisierte-web-2-0-trading-plattform-wachst/

https://lochmaier.wordpress.com/2010/09/28/algotrading-wie-selbstzerstorerisch-ist-der-automatisierte-handel/

Auch sonst gab es vielerort „hohe Zinsversprechen und niedrige Kommunikationslevels“, so dass die Grundidee, eine „Social Stock Exchange“ zu etablieren, und von der Idee zur rauen Wirklichkeit vorwärts zu schreiten, heute als eine recht weit entfernte Zielmarke erscheint:  

https://lochmaier.wordpress.com/2010/09/27/ge-capital-direct-hohes-zinsversprechen-und-niedriges-kommunikationslevel/

https://lochmaier.wordpress.com/2010/09/24/social-stock-exchange-von-der-idee-zur-rauen-wirklichkeit/

Doch die Rettung naht schon. Denn die Neuseeländer riskieren es, sie gründen mit der ASB Bank die erste Facebook-Filiale à la Second Life, nur eben nicht als Fake, sondern als echte Filiale, mit dort natürlich nur indirekt anfassbaren Kundenbetreuern. Noch dauert es, bis auch die menschlichen Geschmacksnerven und persönlichen Gerüche übers virale Netz übertragen werden:

https://lochmaier.wordpress.com/2010/09/23/asb-bank-erste-facebook-filiale-a-la-second-life-eroffnet/

Ob das mit der Facebook-Filiale so richtig funktionieren mag ? So mancher Abkömmling mit dem lässigen Touch eines sozialen Netzwerks erweist sich leider nur als Fake. Alles nur geklaut, davon kann aber vor allem die Ergo Gruppe mit ihrem abgekupferten Werbespot aus dem Hollywood-Blockbuster „High Fidelity“ ein großes Liedchen singen.

https://lochmaier.wordpress.com/2010/09/22/alles-nur-geklaut-ergo-gruppe-kupfert-werbespot-aus-blockbuster-high-fidelity-ab/

So darf es uns nicht verwundern, dass das so avisierte „Gen Y“ sich lieber andere, kreativere Kanäle zur Geldanlage sucht. Zum Beispiel via Bildungsfinanzierung 2.0, denn dort kreieren die Studenten selbst ihre „Croudsourcing-Tools“:

https://lochmaier.wordpress.com/2010/09/22/bildungsfinanzierung-2-0-studenten-kreieren-croudsourcing-tools/

Überhaupt, die gute News war die: Ökofonds sind im Aufwind – und die nachhaltige Geldanlage wird allmählich zum Alltagsgeschäft. Ebenso, wie sich langsam die Erkenntnis durchsetzt, dass ein hybrides Bankenmodell funktionieren könnte:

https://lochmaier.wordpress.com/2010/09/21/okofonds-im-aufwind-nachhaltige-geldanlage-wird-zum-alltagsgeschaft/

https://lochmaier.wordpress.com/2010/09/20/metrobank-ein-hybrides-bankenmodell-konnte-funktionieren/

Besonders stolz in diesem Monat war ich aber auf diesen Beitrag – Money School: Wie Kinder ihren Eltern den richtigen Umgang mit Geld beibringen. Den leitete ich mit den Worten ein:

Neulich hatte ich einen Traum. Ich war wieder ganz Kind. Der Regen prasselte bei Sonnenaufgang gegen die Fensterscheiben. Die Wolken hingen bedrohlich tief. Ich dachte über mein Leben nach, das auf mich wartete. Irgendwie war ich mit den Erwachsenen unzufrieden. Sie hatten mir die Welt noch nicht so richtig erklärt.

Damit wollte ich zeigen, dass die junge Generation nicht mehr bereit und in der Lage war, die hohen Renditeansprüche der Älteren uneingeschränkt zu akzeptieren. Geschweige denn, dass sie erfüllbar sind, wenn immer weniger Schuldner die Ansprüche von immer mehr Gläubigern erfüllen müssen.

Da braucht man nur Kopfrechnen nach Adam Riese, und keine volkswirtschaftlich nicht immer seriös gebildete Professoren, um diese „Milchmädchenrechnung“ zu entlarven, und ich wollte dies aus der Sicht eines Kindes bewerkstelligen:

https://lochmaier.wordpress.com/2010/09/17/money-school-wie-kinder-ihren-eltern-den-richtigen-umgang-mit-geld-beibringen/

Genervt war ich von einer Debatte, die von den wirklich großen Verwerfungen auf den Finanzmärkten doch nur billig ablenken wollte. Das Thema kreiste ums Tagesgeld: Ab wann sind Kleinsparer „geldgierig“? Meine Antwort, gar nicht, denn Geldgier ist etwas ganz anderes als die Welt des Kleinsparers, der nach ein paar Prozentpunkten mehr heischt, auch wenn mir jetzt einige mit erhobenem Zeigefinger jetzt widersprechen mögen:

https://lochmaier.wordpress.com/2010/09/16/tagesgeld-ab-wann-sind-kleinsparer-geldgierig/

Sicherlich, wir alle werden Rendite und Sicherheitsansprüche neu definieren müssen. Aber nicht, indem Professoren auf die geldgierige Mittelschicht zeigen, wo sie selbst doch am Tropf der Steuerzahler hängen, und die Leistungsbilanz gerade in dieser privilegierten Kaste längst nicht mehr stimmt.

Doch der Ausweg aus solch eher fruchtlosen Diskussionen nahte schon, und zwar in Form von Cortal Consors und dem Szenario: Der Live-Stream sollte für den Online-Broker schließlich den Weg ins Social Web ebnen. Das ging gründlich schief, denn die Big Brother Show zog sicherlich kaum Anleger an, die dem gebildeten Reservoir zuzurechnen sind, das ja für das erfolgreiche Agieren an der Börse zwingend notwendig ist – oder doch nicht?

https://lochmaier.wordpress.com/2010/09/14/cortal-consors-und-das-szenario-live-stream-soll-weg-ins-social-web-ebnen/

Written by lochmaier

Januar 3, 2011 at 8:19 am

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Jahresrückblick (8): Abstürze, Blender und Neuanfänge

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Allzu viel Zeit, um vom Urlaubsende wieder gemächlich in den Alltag zurück zu kehren, blieb mir dieses Mal wie so oft nicht. Mit dem heran nahenden Ende der Noa Bank war ich als Blogger gefordert, und ich wollte nicht der letzte sein, der davon erfuhr.

Im Gegenteil, die Leser von Social Banking 2.0 sollten von dieser wenig rühmlichen Nachricht zuerst erfahren. Man kann sich schließlich nicht nur die Rosinen im Leben heraus picken, sondern muss ab und zu auch mal in einer etwas misslaunig riechenden Mülltonne stöbern.

Von hinten betrachtet lassen sich die Beiträge zur Noa Bank wie folgt im Zeitraffer noch einmal nachstudieren:

https://lochmaier.wordpress.com/2010/08/25/noa-bank-kunden-sollen-via-insolvenzverfahren-entschadigt-werden/

https://lochmaier.wordpress.com/2010/08/25/noa-bank-das-grose-aufraumen-hat-begonnen/

https://lochmaier.wordpress.com/2010/08/20/noa-bank-interpretationen-und-schlussfolgerungen-zum-scheitern/

https://lochmaier.wordpress.com/2010/08/20/noa-bank-strafrechtliche-untersuchung-gegen-factoring-tochter-eingeleitet/

https://lochmaier.wordpress.com/2010/08/19/noa-bank-was-betroffene-kunden-tun-mussen-anlegerforum-eingerichtet/

https://lochmaier.wordpress.com/2010/08/18/noa-bank-grunder-francois-jozic-bestatigt-das-aus/

https://lochmaier.wordpress.com/2010/08/18/noa-bank-insolvenz-von-noafactoring-stellt-geschaftsmodell-in-frage/

https://lochmaier.wordpress.com/2010/08/18/noa-factoring-beantragt-insolvenz/

Ich konnte durchatmen – und hatte das Rennen zwischen viel Nachrichten und einigem Hintergrund zweifellos an vorderster Front mitgestaltet. Aber so richtig glücklich konnte ich darüber nicht sein, schließlich war eine mit vielen Hoffnungen ausgestattete Idee grandios gescheitert. 

Und es stellte sich die Frage, ob diese negative Nachricht am weit verzweigten Markt der Anbieter von Social Banking Dienstleistungen nicht für erhebliche Turbulenzen sorgen würde.

Ich selbst glaubte allerdings nicht so recht daran, denn die Menschen können viel besser sondieren, und unterscheiden zwischen einer guten Idee und deren mangelhafter Umsetzung, und ihren eigenen Visionen, die es gilt, beharrlich und kontinuierlich in die Tat umzusetzen.

Kurzum: Der mental gefühlte Schaden durch die Pleite der Noa Bank und Noa Factoring war groß, die Aufräumarbeiten ebenso.

Aber es zeichnete sich ab, dass neue Spieler auf den Plan traten, die mit kreativen Ansätzen auf den gesellschaftlichen Paradigmenwandel bereit waren zu reagieren.  Denen konnte das Scheitern einer einzigen Bank sicherlich nicht das Rückgrat brechen.

Schließlich ändert sich die gesamte Gesellschaft und Wirtschaft, wenngleich auch im Schneckentempo.  Ob sie seriös genug sind, um die Masse der frustriert-loyalen Bankkunden zu erreichen, wir werden es sehen:

https://lochmaier.wordpress.com/2010/08/23/quirin-bank-mit-neuer-tv-kampagne-nach-den-sternen-greifen/

https://lochmaier.wordpress.com/2010/08/25/nettobank-neuer-ansatz-in-der-internetbasierten-kundenorientierung/

https://lochmaier.wordpress.com/2010/08/26/milliardenspenden-wie-altruistisch-sind-warren-buffett-und-bill-gates/

Nun ja, nicht alles, was an der Oberfläche glänzt, ist natürlich gleich echtes Gold – es gibt gerade in der Bankenwelt und bei den Versicherungen ein reichhaltig bestücktes Blendwerk, das zumindest aber jener aufgeklärte Teil der so passiv veranlagten Anlegerschaft nicht mehr ohne weiteres goutiert: 

https://lochmaier.wordpress.com/2010/08/24/commerzbank-wieviel-ist-die-kundencharta-wert/

https://lochmaier.wordpress.com/2010/08/23/ergo-direkt-versicherungen-2-0-radikalkur-mit-jugendlich-lassigem-imagewechsel/

Written by lochmaier

Januar 3, 2011 at 8:18 am

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Jahresrückblick (7): Neue Börsengemeinschaften werden geschmiedet

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Mit den besten Zitaten aus meinem Buch rettete ich mich in die wohl verdiente Sommerpause.

https://lochmaier.wordpress.com/2010/07/29/die-bank-sind-wir-die-besten-zitate-aus-dem-buch-3/

https://lochmaier.wordpress.com/2010/07/22/die-bank-sind-wir-die-besten-zitate-aus-dem-buch-2/

https://lochmaier.wordpress.com/2010/07/19/die-bank-sind-wir-die-besten-zitate-aus-dem-buch-1/

Keine Sommerpause gab es hingegen für Attac. Denn die  Globalisierungskritiker gründeten eine eigene „demokratische Bürgerbank“:

https://lochmaier.wordpress.com/2010/07/13/attac-globalisierungskritiker-grunden-demokratische-burgerbank/

Dass „Schweigen Gold ist“, das ist kein Geheimnis. Aber dass Banken das virale Netz verschlafen und  Social Media vernachlässigen, ist manchem vielleicht neu. Eventuell traf dies in China auch für die „Volksbank“ ABC zu, die es riskierte trotz nicht erreichbarer telefonischer Hotline an die Börse zu wandern, um dort 20 bis 30 Milliarden Dollar einzusammeln:

https://lochmaier.wordpress.com/2010/07/05/schweigen-ist-gold-banken-verschlafen-das-virale-netz-und-vernachlassigen-social-media/

https://lochmaier.wordpress.com/2010/07/02/china-volksbank-abc-geht-trotz-nicht-erreichbarer-hotline-an-die-borse/

Bislang ging ja alles gut. Auch die vermeintlich kleine „Peanuts-Bankenökonomie“ übt sich derweil im Joint Venture Capital 2.0. Lending Club und Mint.com verbündeten sich zu einem größeren Ganzen. Derweil lautete die Abschiedsbotschaft des Swatch-Uhrenmachers Nicolas G. Hayek: „Es gibt zu viele Gauner und Betrüger in dieser Welt“:

https://lochmaier.wordpress.com/2010/07/01/joint-venture-capital-2-0-lending-club-und-mint-com-verbunden-sich/

https://lochmaier.wordpress.com/2010/07/01/nicolas-g-hayeks-abschiedsbotschaft-zu-viele-gauner-und-betruger/

Written by lochmaier

Januar 3, 2011 at 8:18 am

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