Social Banking 2.0 – Der Kunde übernimmt die Regie

Doktor Spar: Röntgenblick (1) auf die Facebook-Aktie

with 2 comments

Würden Sie eine Facebook-Aktie kaufen, um finanziell zu gesunden? So lautet die Eingangsfrage meines „zweiten Ichs“. Gemeint damit ist die Kunstfigur Doktor Spar, mit deren Hilfe ich gelegentlich – oder wenn grad was Wichtiges passiert – ein spezielles Thema beleuchte.

Dies geschieht in Form eines kurzen Video-Kommentars, mal etwas strukturiert, oder ein anderes Mal eher spontan und ohne jeglichen geistigen Filter. Ansonsten hat eine Arztpraxis ja optisch gesehen etwas  Steriles und Schmuckloses an sich. Das ist durchaus beabsichtigt.

In seiner Geldpraxis versucht Doktor Spar nämlich mit dem ultimativen Röntgenblick dem „Kleingedruckten in der großen Finanzwelt“ auf die Spur zu kommen. Das geschieht allerdings nicht ganz so düster wie bei Dr. Jekyll und Mr. Hyde.

Jedoch kann man vielem, was sich in den Parallelwelten unseres Finanzuniversums ereignet, nur mit einer gesunden Portion Skepsis begegnen, so wie es eben das untrügliche Röntgegenbild eines Arztes versinnbildlicht – oder zumindest glauben machen soll.  

Passend dazu habe ich mir ein seriöses Outfit zugelegt, für das Alter Ego von Social Banking 2.0 alias Doktor Spar, da man Politikern, Managern, Marktanalysten, Journalisten und natürlich Bloggern sowieso nichts (mehr) glaubt. Aber wenn Ärzte einem den nüchternen Befund auf dem Silbertablett präsentieren, dann hört man zu.  

Kurzum, wir leben in einer „Inszenierungsgesellschaft“, die die Fundamente unserer Gesellschaft nachhaltiger umkrempelt als dies viele glauben.  Und deshalb soll Doktor Spar ab und zu in einer bilanzierenden Rück- und Vorausschau auf zentrale „Schlangenlinien“ in der Banken- und Finanzwelt verweisen.

Und zwar ohne dabei in konkrete Anlageempfehlungen zu der bunten Welt der Finanzprodukte abzugleiten, also „Insidertipps“ zu geben, wie sie ihr Geld möglichst renditeträchtig und sicher mit dieser oder jener Variante anlegen können. 

Wieviel Geld ist Facebook an der Börse wert?

Sicherheit und Renditestreben als eierlegendes Huhn, funktioniert dieses kaum miteinander vereinbare Geschäftsprinzip auch im Falle des für das kommende Jahr geplanten Börsengangs von Facebook? Es ist viel Hype in diesem Markt der sozialen Netzwerke, aber es steckt auch einiges Potenzial darin. Auch für geschäftliche Möglichkeiten. Die nahe Zukunft wird uns die Antwort geben.

Fest steht aber schon heute: Nicht jedes Spiel in der großen wie kleinen Finanzwelt wird so ohne weiteres mehr funktionieren, denn seit der Finanzkrise hat sich die Zahl der kritischen Beobachter auf das Bank- und Geldwesen vergrößert. Also – Bühne frei für den virtuellen Arztbesuch.

Zu Risiken und Nebenwirkungen kontaktieren Sie bitte nicht Ihren Finanz- und Anlageberater, sondern fragen Sie lieber gleich bei Doktor Spar nach:

Ausführliche Artikel zu diesem informellen Börsenkommentar „Röntgenblick (1) auf die Facebook-Aktie“ finden Sie unter folgenden Links auf diesem Weblog:

Facebook: Wieviel ist das kommunikative Betriebssystem des Netzwerkzeitalters wert?

Bangladesh lauert überall: Wenn der Kleinanleger in die dunkle Börsenröhre schaut 

AWD: Wie seriös ist der Finanz(eigen)dienstleister?

Virtuelles Finanzorakel: Wenn Twitter die Börsenkurse richtig voraus sieht 

Zum Unternehmenswert von Facebook siehe außerdem meine ausführliche Analyse auf Heise Telepolis:

Facebook-Deal: Wie viel Geld und Reputationskapital ist der Branchenprimus des Netzwerkzeitalters tatsächlich wert?

Und die Rolle von Plattformen wie Wikileaks habe ich hier ausführlich unter die Lupe genommen:

Bankenhierarchie im Fokus der Netzaktivisten 

Advertisements

Written by lochmaier

Januar 27, 2011 um 8:10 am

Veröffentlicht in Uncategorized

2 Antworten

Subscribe to comments with RSS.

  1. […] Den ganzen Textbeitrag dazu finden Sie auf Social Banking 2.0: Röntgenblick (1) auf die Facebook-Aktie  […]

  2. Ein wirklich sehr interessantes Thema. Die Thematik der Unternehmensbewertung wird beinahe in allen Finanzbereichen gebraucht. Je nach Anlass muss dabei differenziert werden. Der Anlass ist relevant für den Zweck, aus welchem wieder die Funktion abgeleitet wird. Je nach Funktion wird dann das Bewertungsverfahren ausgewählt, welches schlussendlich für den Unternehmenswert verantwortlich ist. Der Unternehmenswert ist jedoch nicht gleich der Unternehmenspreis!
    Facebook war / ist eine Besonderheit der Unternehmensbewertung. Aufgrund des immensen Wachstums und der Innovationskraft sind „alte“ Methoden der Unternehmensbewertung nicht anwendbar. Das Ziel des IPOs war es einen möglichst hohen Preis zu erzielen, was auch gelang. Damals war es ein „objektiver“ Preis, auch wenn dies zu hinterfragen ist, da der Primebroker angeblich unzählige Aktien am ersten Handelstag aufkaufen musste! Nach und nach spiegelt der Aktienkurs jetzt den wirklichen Unternehmenswert /-preis wider!

    Martin Hark

    Januar 13, 2013 at 10:20 am


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: