Social Banking 2.0 – Der Kunde übernimmt die Regie

Jahresrückblick (6): Neue Geschäftsmodelle zwischen Fiktion und Ernüchterung

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Der vormalige Hoffnungsträger Noa Bank musste endgültig die Notbremse ziehen, weil er sich erstens in eigene Wunschvorstellungen verrannt hatte, aber aufgrund des eigenen Glaubwürdigkeitsverlustes auch keine vertrauenswürdigen Fürsprecher in der Finanzwelt mehr fand, um sein dringend notwendiges Eigenkapital aufzustocken:

https://lochmaier.wordpress.com/2010/06/30/noa-bank-hoffnungstrager-zieht-die-notbremse/

Kein Wunder also, dass auch so manches Unternehmen sagt: Die Bank sind wir, so auch die Siemensianer, die tatsächlich eine eigene Bank gründeten, um ihr Schicksal nicht nur den externen Börsianern zu überlassen. Das klang aber mehr nach Revolution als es wirklich eine war, denn die Konzerne sind ja längst auch als Finanzspieler aktiv:

https://lochmaier.wordpress.com/2010/06/28/die-bank-sind-wir-siemens-grundet-eigene-bank/

Derweil nahm das Dickicht im Kommunikationsdschungel eher zu als ab. So stellte ich mir die Frage, wie man Social Banking und Social Media sinnvoll miteinander kombinieren konnte, das war allerdings eine reichlich kontroverse Standortbestimmung. Denn manche Ewig gestrigen gefallen sich darin, Social Banking als reine Modeerscheinung anzusehen:

https://lochmaier.wordpress.com/2010/06/25/banken-und-social-media-eine-kontroverse-standortbestimmung/

https://lochmaier.wordpress.com/2010/06/23/zew-social-banking-ist-mehr-als-eine-modeerscheinung/

Zweifellos ist gerade die kreativ veranlagte Mittelschicht in der Zwickmühle, zwischen Statuspanik und alternativen Anlagekonzepten, die eine neue Qual der Wahl schaffen. Das Sondieren kostet nämlich viel Zeit und Energie. Manche müssen ja auch noch nebenher arbeiten.

Fest stand bis dato allerdings schon mal, dass sich eine neue Verbraucherkreditrichtlinie als reinster Papiertiger ohne Durchschlagskraft erweisen sollte. So ließ sich mit einiger Berechtigung die Frage stellen: Vermögensverwaltung 2.0: Was passiert, wenn der Nutzer selbst zum Fondsmanager am Aktienmarkt aufsteigt:

https://lochmaier.wordpress.com/2010/06/21/kreative-mittelschicht-statuspanik-und-alternative-anlagekonzepte/

https://lochmaier.wordpress.com/2010/06/14/vermogensverwaltung-2-0-wenn-der-nutzer-zum-fondsmanager-aufsteigt/

https://lochmaier.wordpress.com/2010/06/13/verbraucherkreditrichtlinie-papiertiger-ohne-durchschlagskraft/

Lohnt es sich da noch als Vermögensberater, seine Kunden direkt auf dem Golfplatz an Loch 17 zu akquierieren, wenn der doch lieber an seinem iPad rum spielt und von dort die Finanzgeschäfte erledigt?

https://lochmaier.wordpress.com/2010/06/10/social-media-deluxe-clevere-vermogensberater-treffen-noble-kunden-in-ihren-angestammten-milieus/

https://lochmaier.wordpress.com/2010/06/08/personal-finance-was-leistet-das-ipad-fur-den-mobilen-bankier/

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Written by lochmaier

Dezember 19, 2010 um 8:01 am

Veröffentlicht in Uncategorized

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