Social Banking 2.0 – Der Kunde übernimmt die Regie

Meine „rote“ Bank: Wenn mein Twitter (fast) automatisch Werbung für die versendet

with 7 comments

Gerade eben landete ich eher zufällig auf der Internetseite von „meiner roten Bank“ – laut Focus Money ist die Sparkasse die beste Bank im Raum Köln-Bonn. Das klingt doch super. Die schenken mir auch Eintrittskarten für tolle Veranstaltungen, wenn ich schnell genug bin.

Auf Facebook gibts die verlosten Event-Tickets der Sparkasse auch schon. 51 Fans gibts da – und die haben auch einen Twitter-Account. Und da habe ich ganz naiv mal draufgeklickt, unten auf der Homepage. Und schwupps – whats’s happening? Das hier:

Automatisch sollte ich (nein, eigentlich war es schon netterweise von der roten Bank vorgeschrieben) folgendes hier schreiben – ich hätte es nur noch abschicken müssen:

Mit der roten Bank in der ersten Reihe sitzen. http://bit.ly/cAwu4G

Wie schön, wenn die IT-Systeme alles für einen erledigen. Nicht nur das Denken, sondern auch das Handeln. Bank customizes sein Klientel by Service oriented Architecture. Ist das jetzt Web 1.0 oder Web 2.0?

Okay, werben darf jeder im Netz. Kein Problem. Social Media Management ist es jedenfalls nicht. Aber probieren Sie doch selbst, wie einfach die Bank 2.0 heute schon funktionieren kann. Ohne dass Sie es merken, wird Geld verdient, leider verdienen Sie daran nicht mit. Wie schade, sonst hätte ich es glatt weiter gepostet …

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Written by lochmaier

September 9, 2010 um 2:31 pm

Veröffentlicht in Uncategorized

7 Antworten

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  1. Hmm – wo muss man denn klicken, um den Effekt zu haben. Hab nur die rote Bank Facebook App gefunden. Die verschickt auch „selbst geschriebene“ Nachrichten an meine Freunde / FAN / Likes oder wie die neuerdings heißen 😉

    Tagesgeld News

    September 9, 2010 at 4:12 pm

  2. Ganz unten auf das Twitter-Symbol klicken, bei geöffnetem eigenen Twitter-Account, dann wird ein Eintrag generiert.

    Lothar Lochmaier

    September 9, 2010 at 5:31 pm

  3. Ah jetzt – selbiges kann man auch per Klick auf das Facebook Symbol erreichen – da wird auch der Link zur Bank automatisch mit Nachricht zum Post versehen.

    Und Focus Money hat die Bank erwählt – naja – wie immer eine sehr unabhängige Bewertung. Mist – wenn ich nur genug Geld hätte könnt ich auch mal meine Lieblingsbank als beste erwählen lassen. 😉

    Tagesgeld News

    September 9, 2010 at 10:26 pm

  4. Da hilft nur eine große Aktion – einfach bei Facebook und bei Twitter die Seite als Spam melden. Wenn einige Leute zusammenkommen, hört so ein Spuk und das zugespamme auf.

    Tagesgeld News

    September 9, 2010 at 10:31 pm

  5. Und jetzt werde ich sogar von der „Roten Bank“ direkt per Mail angeschrieben, wie ich mir erdreisten könne, die so tolle Aktion als Spam zu bezeichnen – das wäre doch gängige Praxis.

    Das wäre ja noch toller – wenn jede 0815 Seite einfach so Spam versenden könnte und Facebook oder Twitter das auch noch zulassen. Wie blauäugig sind manche Firmen eigentlich – für mich ein NO GO ! Wenn Werbung oder Empfehlungen dann doch bitte dem Nutzer Link und Kommentar überlassen – aber doch nicht so. Tsss

    Tagesgeld News

    September 13, 2010 at 7:28 pm

    • Schade, dass die Sparkasse sich zu diesem „Rechtsweg“ bzw. einer rein rechtlichen Argumentation entschlossen hat. Man kann rechtlich sicherlich so versuchen zu argumentieren, dass das automatische Einfügen von Twitter-Botschaften (die der Nutzer natürlich noch abschicken muss)gerade noch an der Grenzlinie jenseits von „Spam“ liegt.
      Dennoch ist es kein Verfahren, das dem Nutzer selbst die Entscheidung überlässt, ob und wie er dieses Angebot an seine Follower weiter geben möchte. Vorkonfigurierte Bausteine sind m.E. durchaus kritisch zu bewerten, und hier hätte man auch so reagieren können, das System an dieser Stelle zu überdenken, und vielleicht aufgrund des Feed backs von außen zu optimieren.
      Aber vielleicht sind hier die Philosophien zu unterschiedlich. Die Kunden werden am Ende über den Erfolg oder Misserfolg von jeder Social Media Initiative zwischen Marketing und Management entscheiden. Klar sollte den Machern nur eines sein: Man sollte das dann deutlich als einen ausschließlich von Social Media Marketing und Werbung getriebenen Ansatz etikettieren – dann weiß jeder, was auf ihn zukommt – und nicht als echten und ernsthaften Kundendialog darstellen, auf Basis von Social Media Managementwerkzeugen – und einer Philosophie dahinter, sich auf Augenhöhe mit dem Kunden im Netz zu treffen.

      lochmaier

      September 14, 2010 at 7:38 am

  6. Eine gute Nachricht – habe soeben eine Mail der „Roten Bank“ erhalten, man habe sich „… entschieden, den voreingestellten Text zu löschen…“ – finde ich eine faire Entscheidung…

    Tagesgeld News

    September 14, 2010 at 7:42 am


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