Social Banking 2.0 – Der Kunde übernimmt die Regie

Money School: Spielerische Werkzeuge eröffnen neue Geldhorizonte

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Die Informationsplattform „kinder-cash“ bietet einige interessante Ansätze: „Unser Schulsystem deckt den Umgang mit Geld nicht ab. Viele Eltern sind anscheinend überfordert. Das Resultat: 30 bis 40 Prozent der 18- bis 24-Jährigen geben mehr Geld aus, als sie haben“, sagen die Initiatoren.

Hinter der Plattform verbirgt sich die Schweizer Firma Zentris AG. Die Süddeutsche Zeitung hat kürzlich über die Initiative des Unternehmers  Daniel Wehrli berichtet. Einige Auszüge:

Im Jahr 2001, Wehrli arbeitete seit Jahren bei verschiedenen Banken und Finanzgesellschaften, baten ihn mehrere Bekannte um Rat. Sie waren zwischen 18 und 20 Jahre alt, hatten eine gute Ausbildung und einen soliden Job – und dennoch Schulden. Einer hatte seine Franken beim Glücksspiel verloren, ein anderer seine Wohnung neu und zu teuer eingerichtet. Wehrli war verwundert, er fragte sich: Wie ist es möglich, dass junge, gebildete Menschen in die Schuldenfalle geraten. Und vor allem: Wie ist das zu verhindern?

Daniel Wehrli gab 2007 seinen alten Job auf und startete das Projekt ‚Kinder-Cash‘. Er adaptierte das in den USA mehrfach ausgezeichnete System für die Schweiz und erhielt gleich noch die Rechte für Europa und Afrika dazu. Zunächst konnten Eltern das ‚Sparsäuli‘, wie der Schweizer sagt, in Buchhandlungen oder im Internet kaufen. Ganz billig war das nicht: umgerechnet knapp 25 Euro kostet das Sparschwein.

Mittlerweile arbeitet Wehrli mit der Kinder- und Jugendstiftung Pro Juventute zusammen. Seit Juni können sich Schweizer Grundschulen bei Kinder-Cash anmelden. Sie erhalten kostenlos Materialien für den Unterricht im nächsten Schuljahr plus Begleithefte für Eltern und Schüler: vom Malheft zu Übungsblättern und Lektionen im Internet. Dazu gibt es ein Sparsäuli fürs Klassenzimmer und eines für jeden Schüler.

Quelle: sueddeutsche.de

Mehr Infos gibt zum Hintergrund von kinder-cash gibt auch der Schweizer Tagesanzeiger.

Fazit: Ein interessanter Ansatz, der sicher „Geldschule“ machen wird. Es gibt auch international gesehen ähnliche Lern- und Spieltools, bei denen sich alles ums Geld dreht, etwa die Moonjar-Suite bzw. Classic Moonjar Moneybox. Siehe dazu auch den früheren Artikel von Social Banking 2.0 zu diesem Thema.

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Written by lochmaier

August 28, 2010 um 7:28 am

Veröffentlicht in Uncategorized

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