Social Banking 2.0 – Der Kunde übernimmt die Regie

Der neue Umgang mit Geld: Gärtnern und pflanzen statt (nur) Renditejäger?

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Man kann das Wort „Spekulanten“ kaum mehr hören, eigentlich sind wir das doch alle, denn jeder, der kein Orakel ist, und die Zukunft nicht voraus sehen kann, ist ja letztlich auf das Spekulieren mit Erwartungshaltungen angewiesen. Jenseits von Schwarz-Weiß-Malerei gibt es aber einen interessanten Kern in der Diskussion.  

Was heißt das Wort „Spekulation“ – es bedeutet von einem gegebenen Standpunkt aus „in die Zukunft zu blicken. Ziel einer jeden wirtschaftlichen Spekulation ist es laut Wikipedia, einen finanziellen Vorteil durch die künftige Realisierung einer erwarteten Markteinschätzung zu erzielen. 

Spähen wir doch mal in die Ferne und „spekulieren“ wir gemeinsam, worum sich die Achse in der Wirtschaft künftig drehen könnte: Er ist mit seiner Webseite „Guerilla Gardening“ einer der „Anti-Stars“ in der Webszene – die Rede ist von Richard Reynolds:

http://www.guerrillagardening.org/onguerrillagardening.html

Sein Buch dazu gibt es auch auf Deutsch:

http://www.amazon.de/Guerilla-Gardening-Richard-Reynolds/dp/3936086443/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=books&qid=1243282289&sr=8-2

Auf dem Weblog „digitaler Flaneur“ gibt es mehr Infos:

http://derdigitaleflaneur.blogspot.com/2010/04/richard-reynolds-guerilla-gardening-ein.html

Handelt es sich dabei nur um ein Nebenprodukt unserer überdrüssigen Wohlstandsgesellschaft – oder den Versuch unsere Gesellschaft „neu zu begrünen“ – und den Dingen wieder mehr Sinn zu geben? Zugegeben, aus der rein theoretischen Warte betrachtet eine etwas schwierige Frage.

Auf die Finanzmärkte übertragen kann man aber durchaus die Analogie festhalten, dass sie manches vom „Guerilla-Gardening“ lernen könnten, z.B. zur Abwechslung mal das Geld nicht in die nächste noch größere Spekulationsblase zu pumpen, wo es sich irgendwann für die Nachkommen in Luft auflöst, sondern es für das produktive Gärtnern und Großziehen von Pflanzen zu verwenden. In der Praxis wird dieses ambitionierte Ziel allerdings schwieriger umzusetzen sein als gedacht.

Eine aktuelle Studie der Deutschen Bank belegt zumindest, dass „Responsible Investments“ mehr als eine Modeerscheinung darstellen, sondern die Mitte der Bankenszene allmählich erreicht haben dürfte. Hier geht es zu der 20-seitigen Darstellung der „(be)grün(t)en Finanzmärkte“:

http://www.dbresearch.de/PROD/DBR_INTERNET_DE-PROD/PROD0000000000257607.pdf

Und hier gibt es noch ein Video von einem Deutschland-Besuch Richard Reynolds:

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Written by lochmaier

Mai 18, 2010 um 6:58 am

Veröffentlicht in Uncategorized

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