Social Banking 2.0 – Der Kunde übernimmt die Regie

Ethikbank: Nachhaltige Wege in die Social Media Welt

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Was die Ökobanken in der Welt der sozialen Netzwerke so treiben, ist noch nicht rekord- verdächtig. Es fehlt etwa oftmals an den personellen Ressourcen, um die Inhalte aufwändig zu pflegen und zu aktualisieren. Das ist eine Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz von Social Media jenseits eines reinen Marketingansatzes.

Was die deutschen Ökoinstitute angeht, so fallen derzeit vor allem GLS Bank, Triodos – und die Ethikbank mit Blick auf die Nutzung von Social Media auf. Letztere, die Ethikbank,  hatte ich bislang auf diesem Weblog noch nicht beleuchtet. Zur Einführung in die Welt von „Social Media und die grünen Banken“:    

http://blog.oecommunity.de/2010/04/27/wichtige-ethisch-okologische-banken/

Speziell die Ethikbank verfügt bereits über mehrere Sende- und Empfangskanäle:

(http://www.ethikbank.de)
http://www.twitter.com/ethikbank
http://www.youtube.com/ethikbank
http://www.ethikbank.blog.de

Wie die Ethikbank mit „wenig Geld viel bewegt“, das beleuchtet das Weblog Ethicmedia:

http://ethicmedia.org/2010/04/05/wie-die-ethikbank-mit-wenig-viel-bewegt/

Während der Youtube-Kanal noch nicht ausreichend mit eigenen Videos bestückt ist, wen wundert es, das ist schon recht aufwändig, so wird das Weblog einigermaßen regelmäßig aktualisiert. Allerdings sind die zeitlichen Abstände zwischen den Einträgen manchmal ziemlich groß, was die Leserbindung natürlich erschwert.

Aber die Ökoinstitute haben derzeit ja auch alle Hände voll zu tun, das dynamische Wachstum zu bewältigen (plus 30-40 Prozent). Das bindet personelle Ressourcen, über die gerade die gegenüber GLS und Umweltbank doch deutlich kleinere Ethikbank derzeit (noch) nicht verfügt.

Es wird somit deutlich, dass es bei der Ethikbank an personellen Kapazitäten mangelt, um hier aktiv in die fortlaufende Pflege der Kundenbeziehung via Social Media einzusteigen. So bleibt auf Facebook nur die email-Adresse hallo@ethikbank.de zur Rückkoppelung – statt einer personalisierten Kontaktansprache, die jedoch telefonisch über das Kundenzentrum jederzeit möglich ist.

Kurzes Fazit: Die Ökobanken sind mit Blick auf Social Media etwa dort angesiedelt, wo sich auch die meisten anderen konventionellen Banken befindet, nämlich in der vorsichtigen Erprobungsphase.

Schade eigentlich, denn für die „Ökobank 2.0“ wäre es eigentlich angesagt, aufgrund der eigenen Marktpositionierung den direkte(re)n Draht zum Kunden zu suchen – und diesen stärker in die eigene Wertschöpfungskette einzubinden.

Schließlich bedeutet Social Media (Management) ja doch deutlich mehr als Social Media Marketing. Nämlich „user generated content and context“, mit dem die neuen Nachhaltigkeitsbanken doch viel intensiver punkten könnten als jene Geschäftsbanken, die sich stärker an der „Luftblase der Geldspekulation“ befinden – und dadurch weiterhin einem starken öffentlichen Gegenwind ausgesetzt sind.

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Written by lochmaier

Mai 17, 2010 um 7:05 am

Veröffentlicht in Uncategorized

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