Social Banking 2.0 – Der Kunde übernimmt die Regie

Mikro-Monetarisierung von Inhalten: Sind Kachingle oder Flattr eine Geld werte Option?

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Mikro-Bezahlsysteme wie Kachingle oder Flattr könnten – so ist auf dem Medien-Ökonomie-Blog nachzulesen –  einen Ausweg aus dem Finanzierungsproblem für Inhalte im Internet sein. Sie seien auf größtmögliche Einfachheit hin angelegt, „und sollen Leser so animieren, ihren Lieblingsseiten freiwillig Geld zu spenden. Die Beiträge, um die es geht, sind noch dazu so gering, dass es kaum wehtut.“

http://stefanmey.wordpress.com/2010/04/26/kachingle-deutscheng-charts/

Dass gute Blogs ihr Geld wert sind, davon ist jedenfalls Sascha Pallenberg, einer der erfolgreichen Protagonisten aus der mittlerweile internationalisierten Blogger-Szene, überzeugt:

http://stefanmey.wordpress.com/2010/04/22/sascha-pallenberg-du-kannst-jedes-blog-monetarisieren/

Einen interessanten Überblick zu den Perspektiven von Micro-Bezahlvarianten in der Kreativarbeit von geistigen Schwärmen – jenseits der oftmals unausweichlichen Selbstausbeutung  – gibt ein Artikel im Spiegel „Danke für die Spende, Leser!:

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,690127,00.html  

Thematisiert wird darin auf der zweiten Seite des Beitrags auch die strategische Position von Flattr:

Für journalistische Großprojekte wie das von Sheri Fink begännen da schon wieder die Probleme: Wirklich aufwendiger Journalismus ist so teuer, dass er mit kleinen Spenden finanziert wohl unbezahlbar bliebe. Schwarm-Payments belohnen bereits erbrachte Leistungen, sie ermöglichen sie aber nicht.

Denkbar wäre Sundes Modell dagegen als ergänzendes Refinanzierungsmodell für Online-Medien: Der Leser würde zum Mäzen seines Mediums, das sich dessen Zuwendung erarbeiten und verdienen müsste.

Quelle: Spiegel online

Fast steht sicherlich, dass soziale und berufliche Netzwerke an Bedeutung in der Selbstvermarktung von Wissen bis hin zu neuen Produkten gewinnen, das bilanziert jedenfalls Medial Digital:

http://medialdigital.de/2010/04/11/gute-nachrichten-fur-autoren-im-eigenverlag-netzwerke-wichtiger-als-klassische-buchvermarktung/ 

Aber die spannende Frage lautet nun: Welchen Einfluss hat die „Internet-Ökonomie“ auf unser Geldsystem? Wie wird kreative Arbeit künftig von oben wie von unten entlohnt? Dies sind Fragen, wo derzeit noch fast alle im Nebel herum stochern. Sind originäre virtuelle Währungseinheiten nicht doch nur ein buntes und hübsches Accessoire ohne Einfluss auf den vitalen „realen“ Geldkreislauf?

Kommentare dazu sind gerne erwünscht.

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Written by lochmaier

Mai 13, 2010 um 7:36 am

Veröffentlicht in Uncategorized

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