Social Banking 2.0 – Der Kunde übernimmt die Regie

Too big to fail: Argumente jenseits von populistischem Bankenbashing gefragt

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Es reicht tatsächlich nicht aus, nur mit dem großen Finger auf die Banken als die einzig bösen und geldgierigen in dieser Welt zu zeigen.

Hans Kaufmann, Ökonom und Nationalrat der Schweizerischen Volkspartei , hat eine umfassende Studie zum Thema „Too-big-to-fail“ publiziert. Ergebnis: Viele Regulierungsbemühungen wie Strafsteuern oder Tobin seien „von Neid und Vergeltung geprägte Feldzüge gegen den Finanzsektor“.

Was „to big to fail“ wirklich bedeuten kann, lässt sich stattdessen in einer ausführlichen Branchenanalyse made in Swizzerland hier nachlesen:

http://www.hanskaufmann.ch/?do=download&flush=true&fileID=431

Eine kürzere Kommentierung dazu findet sich auch hier bei finews:

http://finews.ch/news/banken/2946-lneidvolle-feldzuege-gegen-den-finanzsektorr

Ein Zitat, das die Ursachen kurz und bündig auf den Punkt bringt:

«Am Anfang der Finanzkrise standen bekanntlich nicht die Boni und die Banker, sondern eine durch eine lockere Geldpolitik begünstigte globalen Verschuldungsorgie, der weder die Finanzmarktaufsichten noch die Gesetzgeber rechtzeitig entgegentraten. In den USA wurde der Eigenheimbesitz staatlich gefördert und trotz Milliardenverlusten wird die Schuldenmacherei durch die zwei staatsnahen Hypothekarinstitute Fannie Mae und Freddie Mac, die praktisch ohne Eigenkapital arbeiten, weiterhin forciert», so Kaufmann. 

Quelle: Finews.ch

Fazit: Neue Marktmodelle sind gefragt, und keine plumpen Analysen oder fadenscheinige Diskussionen um Alternativen, die sowieso nie kommen werden. Ein Anfang wäre es ja schon, die 1500 Prozent Gewinne am Bankautomaten durch überhöhte Gebühren etwas abzumildern, findet heute sogar der Fernsehsender n-tv:

http://www.n-tv.de/ratgeber/steuernrecht/Gesetz-koennte-Gebuehr-kappen-article781677.html

Mehr dazu in der Presse gibts etwa hier:

http://www.banktip.de/News/24484/bundestag-prueft-hohe-gebuehren-an-geldautomaten.html

Verbraucherschützer fordern nun eine Deckelung auf zwei Euro:

http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5j-p549HQEb7myFRom3NcdRB63_iQ

http://www.welt.de/die-welt/finanzen/article6825461/Verbraucherpolitiker-wollen-Gebuehren-an-Geldautomaten-deckeln.html

 

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Written by lochmaier

März 18, 2010 um 2:39 pm

Veröffentlicht in Uncategorized

Eine Antwort

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  1. […] Too big to fail: Argumente jenseits von populistischem Bankenbashing gefragt […]


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