Social Banking 2.0 – Der Kunde übernimmt die Regie

Gar nicht genossenschaftlich: Fürstliche Gebührenpolitik für Bankautomaten

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Die Banken langen bei den Gebühren fürs Geldabheben weiterhin zu, allen voran die Sparkassen und Genossenschaftsbanken, berichtet das Handelsblatt – und beruft sich dabei auf die Verbraucherzentrale, die die „fürstliche Gebührenpolitik“ kritisiert: 

http://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge/starker-gebuehrenanstieg-banken-kassieren-kunden-am-geldautomaten-ab;2519834

Nun ja, involviert sind auch die Direktbanken wie die Ing-Diba, die mit den Sparkassen und Co. um die Gebühren feilschen, damit sie ihre Services zum Nulltarif zur Verfügung stellen können. Wie hier hinter den Kulissen mit nicht ganz sauberen Methoden gerade seitens der Sparkassen agiert wird, beschreibt die FTD:

http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:kampf-um-kunden-sparkassen-sperren-geldautomaten-fuer-direktbanken/50065856.html 

Eine Übersicht dazu gibt es auch bei Spiegel online:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,674495,00.html

Nun ja, die Banken stehen unter öffentlicher Beobachtung, egal welcher Couleur – ob dieses seltsame Treiben noch lange so ungestört funktioniert, darf zumindest bezweifelt werden. Das findet auch Bosch-Chef Franz Fehrenbach, der sogar offen in einem basisdemokratischen Ansinnen dazu auffordert, Banken auszuschließen, wenn diese nur  hohe Boni ausschütten, statt ein verlässlicher Partner für die Wirtschaft zu sein. Das allerdings nervt wieder die Financial Times Deutschland:

http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:drohung-gegen-boni-banker-der-bosch-chef-ein-einsamer-rufer/50066671.html

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Written by lochmaier

Januar 28, 2010 um 10:44 am

Veröffentlicht in Uncategorized

Eine Antwort

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  1. Da kann man wieder einmal beobachten, das es vorwiegend um Kostenverschiebungen geht. Das „Volk“ wird mit kleinen Möhren eingefangen, und die Verteilung der großen Möhren geht schamlos weiter. Nebenbei wird der Steuerzahler mal kurz gezwungen, 100Mio an eh schon reiche Alpe Adria Investoren abzuzweigen.
    Es ist als wären wir an einen Geldverteilungs-Apparat angeschlossen, der uns absaugt, ob wir wollen oder nicht. Ist das die Realität hinter der Matrix?
    Spitzenbanke Steinmetz packt heute in der SZ aus und weist auch auf Otto Normalverbrauchers Mentalität hin. „Diese Renditen sind ja nicht erfunden worden, sondern wurden verlangt – von den großen Investoren ebenso wie von den Kleinanlegern.“
    Hohe Rendite und keine Geldautomatengebühr bitte!

    Hans-Florian Hoyer

    Januar 29, 2010 at 3:15 pm


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