Social Banking 2.0 – Der Kunde übernimmt die Regie

Was war, wird nicht mehr sein: Der kleine Jahresrückblick 2009

with one comment

Allen Lesern dieses Weblogs wünsche ich ein interessantes Gedankenpuzzeln zum Jahresausklang. Es wird ein turbulentes Jahr 2010 werden, wer einen Vorgeschmack darauf möchte, wie sich die Märkte für die Geldanleger entwickeln werden, kann hier in einem Gastbeitrag von Business Week, den die FAZ abdruckt, fündig werden (amerikanisches Geld wandert möglicherweise aus).

Kurzum: Die (Finanz)Welt stand und steht etwas dichter am Abgrund als viele glauben, wie das Handelsblatt bilanziert:

http://www.handelsblatt.com/politik/wissenswert/finanzkrise-weltwirtschaft-war-viel-dichter-am-abgrund-als-gedacht;2502882

Mein Lieblingsspruch dazu, der derzeit nur für allzu viele Lebensbereiche gelten kann: 

„In einem wankenden Schiff fällt um, wer still steht, nicht wer sich bewegt“.

Ludwig Börne

Jeder Spruch hat leider einen kleinen Haken, denn wenn viele auf dem Boot umher rennen,  dann steigt auch das Risiko zu wanken. In diesem Fall wünsche ich jedem meiner Leser, dass es andere Menschen gibt, die einen mal aufmuntern und an der Hand fassen.  Nun, was Reichtum nicht nur im finanziellen Sinne bedeuten könnte, das verdeutlicht Privatbankier Friedrich von Metzler im Gespräch mit der FAZ bzw. dem Schüler Samuel Monthuley hier.

In diesem Sinne, auf ein Neues. Bevor Social Banking 2.0 sich und seine Leser in die Weihnachtsferien verabschiedet, noch eine ganz interessante Lagebeurteilung über die Spätfolgen der Finanzkrise – Anne Seith gibt sie auf Spiegel online ab (hier der relevante vierte Teil):

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,664815-5,00.html

Die Zocker tanzen auf den Trümmern der Finanzkrise, aus denen noch der Rauch des letzten Crashs aufsteigt.

Quelle: Spiegel online

Dem gibt es eigentlich nichts hinzuzufügen. Aber es gibt auch ein paar positive  Highlights, die Leser und auch mich selbst auf meinem Weblog Social Banking 2.0 in diesem Jahr besonders stark interessiert haben – hier eine Übersicht über einige spannende Themen, wer sich mal bis zum Jahresbeginn 2010 einige Gedanken über die Zukunft unserer Bankenlandschaft machen will:

https://lochmaier.wordpress.com/2009/12/16/die-bank-als-sozialer-lebensraum-caja-navarra-macht-es-vor/

https://lochmaier.wordpress.com/2009/11/27/friendly-fire-oko-und-genossenschaftsbanken-beaugen-zu-autonome-anleger-misstrauisch/

https://lochmaier.wordpress.com/2009/11/25/diskussion-wie-aus-social-banking-2-0-common-banking-werden-konnte/

https://lochmaier.wordpress.com/diskussion-banken-manifest/

https://lochmaier.wordpress.com/2009/10/27/postbank-ist-der-ruf-erst-ruiniert/

https://lochmaier.wordpress.com/2009/09/30/financial-croudsourcing-2-0-wie-gut-ist-die-schwarmintelligenz-wirklich/

https://lochmaier.wordpress.com/2009/09/25/pittsburgh-social-banking-ist-der-gegenentwurf/

https://lochmaier.wordpress.com/2009/09/21/mikrokredite-und-kapitalismus-2-0-wer-macht-das-rennen/

https://lochmaier.wordpress.com/2009/09/17/umbruch-wie-das-mitmachweb-die-bankbilanzen-bedroht/

https://lochmaier.wordpress.com/2009/08/25/management-2-0-ist-die-zukunft-von-social-banking-weiblich/

https://lochmaier.wordpress.com/2009/07/08/bank-2-0-spanien-a-la-marcha-schlagt-german-angst/

https://lochmaier.wordpress.com/2009/07/05/mensch-2-0-die-systemrelevanteste-aller-komponenten/

https://lochmaier.wordpress.com/2009/06/19/kreativer-bankenprotest/

Ausblick: Im neuen Jahr wird dieses Weblog dann wieder über die neuesten Geschehnisse informieren, hintergründig, aktuell – und auch ein klein bisschen visionär, ohne dass gleich der Arzt gerufen werden muss. Das Motto: Weder soll das alte Bankensystem gerechtfertigt werden, noch sollen neue Ansätze vorschnell glorifiziert werden. Der Ausblick für das kommende Jahr mit Blick auf Bankdienstleistungen, bei denen der Nutzer die Regie (mit)führt, folgt dann zu Jahresbeginn. 

Bis dahin, beste Grüsse und alles Gute

Lothar Lochmaier

P.S. Und hier noch ein Youtube-Video aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, anlässlich einer Protestdemo vor der Citibank, das zeigt, wie tief der Frust der Bürger (bis heute) sitzt, anlässlich des vielen „dirty money“, das verdampft und sich den produktiven Mechanismen der Realwirtschaft durch Spekulation entzieht – und Menschen, die kaum mehr eine Verantwortung für ihr Tun übernehmen.

Advertisements

Written by lochmaier

Dezember 23, 2009 um 8:51 am

Veröffentlicht in Uncategorized

Eine Antwort

Subscribe to comments with RSS.

  1. […] Social Banking: Was war, wird nicht mehr sein: Der kleine Jahresrückblick 2009 […]


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: