Social Banking 2.0 – Der Kunde übernimmt die Regie

Social Media: Friedens-Nobelpreis für das Internet?

leave a comment »

Ein eindringliches Plädoyer für das „soziale Internet“ legt Spiegel bzw. Suhrkamp-Autor Stefan Münker hier aufs digitale Parkett:

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,661748,00.html

So richtig schlau wird der sozial getunte Leser allerdings bei diesem Beitrag auch nicht wirklich. Noch einen Schritt weiter geht das trendige IT-Magazin Wired, in diesem Fall made in Italy: Die Initiatoren der Initiative „Internetforpeace“ fordern nämlich gleich den Friedensnobelpreis für das Netz der Netze:

http://www.internetforpeace.org/manifesto.cfm

Oh je – auch das noch – Klingt erstmal wie eine Art Marketinggag, denn hinter der Initiative verbirgt sich als „Botschafter“ kein Geringerer, als unter anderem, oder soll man sagen, vor allem, der Modedesigner Giorgio Armani. Es dämmert uns so langsam:Vielleicht geht es hier ja nicht um das „soziale“, sondern eher um das kommerzielle Internet. Aber schauen Sie doch selbst: Zu der Initiative gibt es eine kleine Internet-Videobotschaft dazu:   

Was soll man davon halten – Sind wir jetzt das friedensstiftende Internet, nach dem Papst, Obama und sonst noch wem? Wo bleibt denn da die dunkle Seite der Macht? Einerseits sollte man das Ganze nicht völlig abtun: Die Redaktion von Wired Italien hat immerhin einige namhafte Unterstützer für ihre Aktion gefunden, unter anderem die iranische Muslimin Shirin Ebadi, die selbst den Friedensnobelpreis im Jahr 2003 erhalten hat, berichtet jedenfalls die Plattform Gulli.com:

http://www.gulli.com/news/internet-soll-friedensnobelpreis-bekommen-2009-11-20

Dennoch: Es bleibt die spannende Frage, was an Social Media, oder an dem sozial genutzten und inspirierten Internet, tatsächlich so „sozial“ ist, und was eher nicht. Die Schnittmenge ist da mal groß, aber auch oft genug ziemlich klein. Eine Frage, der sich auch dieses Weblog Social Banking 2.0 schon mehrfach gestellt hat, vor kurzem erst zum Beispiel hier:

https://lochmaier.wordpress.com/2009/11/19/diskussion-was-ist-oder-was-konnte-social-banking-sein/

Fazit: Jenseits von Schwarz-Weiß-Malerei birgt das soziale Internet ein erhebliches Potential zur Bildung von Interessengemeinschaften. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Aber die „partizipative Dehierarchisierung“ durch den virtuellen Interessenausgleich wird eine anstrengende Form der Demokratie sein – aber auch eine ziemlich spannende Entwicklung. 

Und da sind die Möglichkeiten jenseits der Diskussion, ob das Netz nun „gut“ oder „böse“ ist, bei weitem noch nicht ausgeschöpft, auch wenn es um die Bankgeschäfte geht, und wenn es um „Banker zum Anfassen“ geht. Eines stimmt nämlich im Netz tatsächlich: Die Bank der Zukunft sind mit Hilfe von „Social Media“ jenseits der gesellschaftlichen Wertediskussion (auch) wir:

https://lochmaier.wordpress.com/2009/11/20/kommentar-banker-zum-anfassen-so-sieht-die-direktbank-2-0-aus/

Advertisements

Written by lochmaier

November 23, 2009 um 11:19 am

Veröffentlicht in Uncategorized

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: