Social Banking 2.0 – Der Kunde übernimmt die Regie

Persönlichkeitste(s)xt: Sind Sie Business-Punker oder Social Entrepreneur?

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Nennen wir es mal Arbeit – Out sind:

1. Die digitale Bohäme

2. Das Zeitalter der Selbstverwirklichung

3. Der Kapitalismus

4. Okay, auch der Sozialismus

In sind:

1. Der Business Punker und

2. Der Social Entrepreneur.

Jedenfalls gibt es für beide soziale Phänomene jetzt die passenden Zeitschriften. Die jeweils professionellen Blattmacher werden schon wissen, mit wem sie es da genau zu tun haben.

http://www.business-punk.com/

So schaut der Business-Punk laut den Blattmachern aus:

„We like to work hard. We like to play
hard. We love money and all the
happiness it brings us. We like to close
the bar at 4 am on a Monday night
and be at the office a few hours later.“

> Bei uns geht es um Wirtschaft jenseits von Umsatzzahlen. Wir zeigen das laute, schnelle Leben, das hinter dem Business tobt.

Quelle: http://www.business-punk.com/interview.html

Nun zur anderen Seite der Macht. Hier geht’s zum neuen Magazin für die nachhaltig eingestellten Sozialunternehmer:

http://www.enorm-magazin.de/

Es ist an der Zeit. Zeit für ein neues Denken. Zeit für neue Ideen. Zeit für eine kleine Revolution. Das Magazin enorm ist ein unabhängiges Wirtschaftsmagazin, das an die Überwindung gesellschaftlicher Missstände zum Wohle des Menschen mittels des Gedankens des Social Business in all seinen Facetten glaubt und mit daran arbeiten möchte.

Auch hier sind professionelle Blattmacher am Werk.

Deshalb startet Social Banking 2.0 jetzt den ultimativen Persönlichkeitste(s)xt: Welcher Seite der Macht neigen Sie zu – der Guten oder der Bösen?

Ich habe für mich schon die passende Antwort gefunden. Ich bin beides, ein Business-Punk und ein Social Entrepreneur. Schizophren, nicht wahr? Obwohl, eigentlich nicht ganz. Die Party nach dem Business fällt meist aus. Also, bin ich doch ein Entrepreneuer im Social Media? Und brauche ich jetzt noch eine weitere Zeitschrift?

Mal ernst: Alle alt hergebrachten sozialen Lager und vermeintlich festgezurrten Lebensstile lösen sich auf. Parallel dazu steigt trotzdem die Kluft zwischen Arm und Reich. Das nennt man ein soziales Paradoxon. Genau deshalb entstehen solche Zeitschriften, vielleicht gibt es ja welche unter uns, die beide lesen.   

Für die mitlesender Bankbediensteten in diesem Weblog habe ich jetzt leider eine schlechte Nachricht. Banker = Punker, da beide von der Gesellschaft schnorren – zumindest stimmt das in dieser kleinen Realsatire auf Youtube:

Aber nicht verzweifeln – es gibt Hoffnung für alle am Anfang des dunklen Tunnels. Aus so manchem Banker = Punker = Banker ist schon ein Business-Punk geworden, und aus so manchem Business-Punk schon ein guter Unternehmer. Nehmen wir mal Richard Branson, den Gründer von Virgin Records. Der sagt in der Erstausgabe vom Businesspunk: Ich breche Regeln, das ist meine einzige Regel. 

So kann man es auch sehen. Damit war er ziemlich erfolgreich. Denn Sir Richard hat – nicht nur weil ihn die Queen vom Business-Punker zum Social Entrepreneur befördert hat – übrigens Virgin Money gegründet. Das war eigentlich zu Beginn dieses Jahrhunderts die erste Online-Kreditbörse, wo die Leute sich gegenseitig Geld geliehen haben. Mehr zur Historie, Schwerpunkten und zu Umsatzzahlen findet sich hier:

http://uk.virginmoney.com/virgin/about/our-story.jsp

Kommen wir zum Schluß meiner Ausführungen, die wir ganz konservativ geistige Arbeit nennen. Branson hat als Business-Punk und Social Entrepreneur Schule gemacht, und mischt auch weiterhin in der Welt der neuen Banken mit. Zitat zum Bankentreiben auf der britischen Insel aus einer Reuters-Meldung vom 1. November:

Von Lloyds kommt möglicherweise etwa eine Sparte in Schottland unter den Hammer. Darling bezeichnete substanzielle Verkäufe als sehr wünschenswert. Auch das Rumpfgeschäft der verstaatlichten Northern Rock soll verkauft werden. Zu den möglichen Interessenten gehört etwa der Einzelhändler Tesco sowie Virgin Money, das Kreditgeschäft der Virgin Group des Unternehmers Richard Branson. Beide haben bereits das Ziel ausgegeben, kräftig im Finanzsektor zu expandieren.

Quelle: http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE5A002T20091101

Mehr dazu auch im Wall Street Journal:

http://online.wsj.com/article/SB125651651527407135.html?mod=googlenews_wsj

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Written by lochmaier

November 12, 2009 um 2:51 pm

Veröffentlicht in Uncategorized

2 Antworten

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  1. […] gemeinten Persönlichkeitstest: Sind Sie Business-Punker oder Social Entrepreneur? Den gibt es hier. […]


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