Social Banking 2.0 – Der Kunde übernimmt die Regie

Bank der Zukunft: Klein und ganz real(wirtschaftlich)

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Schon wieder ist mit der CIT in den USA eine Bank zusammen gebrochen, die sich explizit der Mittelstandsfinanzierung widmete. Das zeigt: Immer mehr hat sich die „virtuelle Wertschöpfung“ der Banken von jener der Realwirtschaft entfernt. 

Es gibt grob vereinfacht zwei Probleme in der modernen Finanzindustrie. Erstens: Es ist zu viel Geld im Umlauf. Zweitens: Es fließt in die falschen Kanäle.  Nur ein bisschen an den Produkten rumzuschrauben, oder diese auf ein bisschen mehr kundenfreundlich zu trimmen, wird nicht ausreichen. Diese Meinung vertritt auch der Ökonom und Wirtschaftsnobelpreisträger Edmund S. Phelps in einem Interview mit der FAZ. Ein Auszug: 

Was kann der Finanzsektor tun?

Es müsste eine neue Klasse von Banken gegründet werden. So wie die Handelsbanken, die im 19. Jahrhundert gegründet wurden, die zum Beispiel den Aufbau der Kohle- und Stahlindustrie unterstützten. Wir müssen zurückkehren zu altmodischen Banken, die Investitionen in reale Dinge finanzieren.

Müssen Banken kleiner werden?

Es wird künftig hohe und langfristige Investitionen in Klimaschutz und Energie geben. Dafür brauchen wir Banken, die eine beachtliche Größe haben. Kleine Hedge-Fonds werden nicht ausreichen.

Sind Sie über die hohen Boni, die in den Banken wieder bezahlt werden, besorgt?

Ich sorge mich eher darüber, wie leicht es sich die Regierung macht, wenn sie die Gehälter von Managern kürzt.

Quelle: FAZ

 

Written by lochmaier

November 2, 2009 um 10:04 am

Veröffentlicht in Uncategorized

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