Social Banking 2.0 – Der Kunde übernimmt die Regie

Archive for Oktober 2009

Kapitalismus am Scheideweg: Gibt es den dritten Weg dazwischen?

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Was kann der „gute“ Kapitalismus jenseits von sozialistisch angehachter Tagträumerei tatsächlich leisten? Zunächst einmal: Die Welt ist weder gut noch schlecht, ganz im Gegenteil. Sie liegt immer irgendwo dazwischen, das bestätigt zumindest Buchautor Sebastian Dullien in einem Spiegel-Essay: 

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,654553,00.html

Mehr Infos und ein Interview mit dem Autor zu seinem Buch „Der gute Kapitalismus“:

http://www.transcript-verlag.de/ts1346/ts1346.php

Manöverkritik: Solide recherchiert und aufbereitet – aber als gesellschaftliche Zukunftvision so richtig umhauen muss einen das nicht – auch nicht das gerade erschienene Sachbuch des ARD-Börsenspezialisten Michael Best „Kapitalismus reloaded“, siehe einige Auszüge dazu mit Blick auf das Jahr 2060 im Manager Magazin:

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,652603,00.html 

Wie wäre es also – ein dritter Weg zwischen den Polen Sozialismus und Kapitalismus – zwischen Good Banks und Bad Banks? Das klingt verführerisch – Wie stichhaltig ist aber folgende Analyse von Sebastian Dullien:

Dabei sollten der Finanzsektor und seine Dynamik im Bereich der Kreditschöpfung nicht verteufelt werden. Zwar wird übermäßige Kreditvergabe als ein zentraler Grund für die Blase am US-Immobilienmarkt und damit die aktuelle Krise angesehen. Es darf aber nicht vergessen werden, dass Kredit und Kreditwachstum an sich nichts Schlechtes sind. Vielmehr ist Kredit Treibstoff von Innovation und Wachstum. Anders als in den vergangenen Jahren, als die Finanzgeschäfte oft Selbstzweck waren, muss der Finanzsektor aber wieder zum Dienstleister für den Rest der Wirtschaft werden. Diese Rolle kann der Finanzsektor allerdings nur übernehmen, solange es nicht zu Überschuldung oder Schuldenkrisen einzelner Länder oder Sektoren kommt. Solche Krisen vernichten regelmäßig jenes Eigenkapital, das die Banken zur Kreditvergabe an Unternehmen brauchen. Wer aber ein neues, stabiles Wachstumsmodell will, darf eine kontinuierlich steigende Verschuldung – sei es des Staates oder der Privathaushalte – nicht zum Wachstumstreiber machen. […] Global gedacht bedeutet dies, dass die Schaffung von Nachfrage über Löhne und Gehälter erfolgen muss, die möglichst in jedem Land mit dem Produktivitätswachstum steigen sollten. Das zentrale Instrument zum Management dieser Nachfrage ist eine aktive Lohnpolitik.

Fazit: Das Ganze klingt nicht wirklich überzeugend, da es nur auf dem populistischen Prinzip des sparsamen Haushaltens und ein paar makroökonomisch zweifellos sinnvollen Maßnahmen basiert. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Denn letztlich wird Gier immer der zentrale Anreiz in unseren Nervensystem bleiben. Irgendwie gleichen sich die Zukunftsentwürfe in einer Art sozialverträglichen Gutmenschen-Harmonie derzeit, eine quasi von Politik und Wirtschaft selbst verordnete Rückbesinnung zur Vernunft.

Der nachhaltige Kapitalismus funktioniert jedoch jenseits der Zahlenklauberei nur dann, wenn es andere Leitmotive und Visionen gibt, denen die ganze Gesellschaft folgt. Erst dann ließe sich auch der schmale Grat zwischen notwendiger Renditeorientierung und exzessiver Habgier, die als zentrale Spielkomponente direkt im System verankert ist, besser in den Griff bekommen.  

Man muss also nicht jedes Buch kaufen, das derzeit den Markt mit vermeintlich alternativen Gesellschaftsentwürfen zur Finanzkrise überschwemmt.  Noch dazu wenn dieses, wie bei Sebastian Dullien der Fall, mit einem Vorwort der Fast-Bundespräsidentin Gesine Schwan (SPD) ausgestattet ist, einer früheren Politikprofessorin aus Berlin. 

Denn von Finanzen hat Gesine Schwan am wenigsten von uns allen Ahnung, wie sie eindrucksvoll im Vorfeld der gescheiterten Wahl zur Bundespräsidentin gezeigt hat. Sie zeigte beim Besuch eines Altenheims nämlich nicht das geringste Verständnis für die von der Finanzwelt gebeutelten Rentner. Der dritte Weg scheint weit entfernt – aber schauen Sie doch selbst, was der Spiegel damals am 22.05.2009 über Gesine Schwan berichtete:

Ein Donnerstag im Mai, Schwan besucht ein auffallend vornehmes Berliner Altersheim. Vor ihr sitzen zwei Dutzend Rentner, irgendwann kommt die Kandidatin auf die Krise zu sprechen. „Ich vermute, dass sie selbst jetzt in ihrem individuellen Leben davon gar nicht so sehr viel mitbekommen“, sagt Schwan. „Sie sind wahrscheinlich irgendwie hier gesichert.“ Unruhe im Publikum, an einem Tisch sitzen drei „Lehman-Opfer“: Sie haben durch die Pleite der US-Bank ihre Altersvorsorge von zigtausenden Euro verloren. Eine Frau bricht in Tränen aus.

Schwan wirkt unsicher, reibt Daumen und Zeigefinger, und zeichnet ein ziemlich düsteres Bild. Von „Wut“ ist die Rede, von „explosiver Stimmung“, „Gewalthandlungen“ und „selbstzerstörerischem Verhalten“. Als Schwan wieder verschwunden ist, rechnen die Senioren mit ihr ab. „Das hat mit dem, was wir uns vorgestellt haben, nichts zu tun“, schimpft eine Heimbewohnerin. „Wir wollten ja nicht so was hören. Wir hätten hören wollen: Wie kann man es besser machen?“, meint eine andere: „Thema verfehlt.“

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,626073,00.html 

 

 

 

Written by lochmaier

Oktober 28, 2009 at 7:32 am

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Honorarberatung reloaded: Bitte warten, die Uhr läuft!

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In dem Kinofilm „Der Feind in meinem eigenen Bett“ brillierte vor fast zwanzig Jahren der Hollywood-Star Julia Roberts als gepeinigte Ehefrau. Nach kurzer Phase der Romantik entpuppte sich der Ehemann als fieser Unterdrücker, der seiner Ehefrau den Willen aufzwang und sie nach Belieben drangsalierte. Schließlich wusste sie keinen anderen Ausweg, ihren eigenen Tod zu inszenieren, um dem Peiniger im eigenen Bett zu entfliehen.

Was hat das an den Haaren herbei gezogene Beispiel denn mit der Überschrift oben zu tun? Ganz einfach: Wir werden aufs Kreuz gelegt – die Realität in der Honorarberatung ist nicht ganz so weit von diesem Filmstoff entfernt, wie mancher glauben mag.

Es herrscht allgemeine Ratlosigkeit vor. Denn so mancher Wirtschaftskapitän in der Finanzindustrie durchlebt derzeit ähnliche Qualen an der Spitze seines jetzigen Firmenkonglomerats. Das führt uns direkt zu der Frage, sind Sie auch als Partner mit im Boot, als „Kunde“ der Deutschen BankXYZ?

Dann haben sie jetzt viele vermeintliche Freunde, sprich unaufgeforderte Begleiter, die sich mit ihrer Curriculum Vitae oder ihrem Nutzerprofil beschäftigen. Kreatives Datamining eben, natürlich zu Ihrem Besten. Wenn der Berater sie verkauft, dann läuft die Uhr gegen uns alle.  

Dass die Honorarberatung mehr Schein als Sein darstellt, ist unschwer zu erkennen. Der kleine Bankkunde kann nicht zahlen, und der große will nicht, für eine Leistung, die ja noch nicht erbracht ist. Insofern ist das einzig konsequente Geschäftsmodell eines, das den Mitarbeiter am Erfolg des Kunden fortlaufend beteiligt, und nicht umgekehrt dem Kunden den Verlust alleine aufbürdet, und das auch noch mit hohen Gebühren gegen Vorkasse.

Dass Honorarberatung nicht vom Fleck kommt und auch so nie kommen kann, das beleuchtet heute das Handelsblatt:

http://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge/heftiger-streit-ueber-bezahlung-der-berater;2474026

Gibt es Alternativen? Derzeit kaum. Oder vielleicht doch: Julia Roberts entkam in dem oben beschriebenen Film ihrem Peiniger, indem sie geschickt ihren eigenen, vermeintlich tödlichen Unfall inszenierte, durch den sie dem Fiesling schließlich entkam.

Es gab letztlich ein Happy End – und einen neuen Lebenspartner. Eigentlich muss die Reaktion in der realen Welt der Geldanlage nicht ganz so dramatisch wie bei Julia Roberts selbst inszenierten Abgang ausfallen. Es reicht auch schon, sich dadurch tot zu stellen, die mit allerlei Nebelkerzen und Blendwerk beworbenen Bankprodukte nicht mehr ohne näheres Hinsehen oder überhaupt zu kaufen.

Die Folge: Somit erhalten alternative Bankmodelle Auftrieb, andere spüren den simplen Druck vom Markt. Neue Spieler können sich ebenso entfalten wie die alten sich ändern müssen. Bank 1.0 und Social Banking 2.0 treffen sich (vielleicht bald) in der Mitte:

https://lochmaier.wordpress.com/2009/06/27/bank-1-0-trifft-social-banking-2-0/

Written by lochmaier

Oktober 27, 2009 at 10:55 am

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Postbank: Ist der Ruf erst ruiniert…

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Lessons learnt von Postbank & Co. – Datenschützer prüfen Verstöße – Handelsvertreter sind auch „Kunden“ – Bank 2.0 sollte auf ethisch fundiertes Online-Reputation Management setzen –

Jetzt stöbern mal zur Abwechslung die Datenschützer bei der Postbank – statt umgekehrt diese über freie Berater bei den Kunden nach Verwertbarem, berichtet Handelsblatt:

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/postbank-im-visier-der-datenschuetzer;2474038 

Dass ganz nebenbei betrachtet, auch die Produkte der Postbank alles andere als transparent und profitabel für den Kunden sind – und so gesehen eine weitere „Datenschutzfalle“ darstellen – habe ich mit expliziter „Würdigung“ der Postbank bereits in einem früheren Weblog-Eintrag ausführlich beleuchtet:

https://lochmaier.wordpress.com/2009/06/29/im-test-banken-laden-filialkonzept-emotional-neu-auf/ 

Überhaupt: Wieder mal haben uns Deutsche Telekom, Deutsche Bahn, Lidl und andere Konzerne bis hin zur Postbank deutlich gemacht, wie gläsern unsere Welt bereits ist. Der Nutzer, Kunde oder Verbraucher soll davon natürlich nichts mitkriegen. Da bleibt nur  der Satz: Selbst die sicherste Bank ist derzeit ein mehr als unsicheres Geschäft. Nur wenn soziale Nachhaltigkeit das Geschäft nicht stört, will man sich eine ethische Fassade leisten – und leider stört das Soziale das Business immer, rund um die Uhr. 

Die Rufschädigung per Mausklick im Internet hat zahlreiche Facetten, die von technischen Schwachstellen in der IT, über Herausforderungen in der Matrix-Organisation, bis hin zu Fragen des Führungsstiles reichen. Zunächst einmal gilt es die Bandbreite an denkbaren Möglichkeiten systematisch zu erfassen.

Fest steht nämlich eines: Negative Nachrichten und bloße Gerüchte über das Unternehmen verbreiten sich heute binnen Minuten um den ganzen Globus, was das innerbetriebliche Reputationsmanagement erheblich kompliziert. Andererseits kann eine positive Reputation im Netz oftmals binnen Stunden den Aktienkurs und damit den Unternehmenswert nach oben treiben. Danach sieht es derzeit bei der Postbank nicht aus.

Eine Strategie rund um die Web bzw. Online Reputation, die allerdings nur auf das börsentechnische Vabanquespiel setzt, greift zu kurz. Auf einem stabilen und nachhaltigen Wachstumspfad verläuft die Entwicklung nur dann, wenn das Thema Corporate Social Responsibility (CSR) dauerhaft auf die Agenda rückt. Als wichtigste Aktiva für die innerbetriebliche Reputationspflege sind nicht nur das Vertrauen der Kunden in die Produkte und damit in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens anzusehen, sondern auch die Mitarbeiter. Der IT-Sicherheit bzw. dem Datenschutz kommt die Aufgabe zu, auch diese wertvollen Güter umfassend zu schützen.

Der Führungsstil sollte sich an ethischen Kriterien orientieren. Demzufolge lässt sich ein nachhaltiges positives Image kaum über kurzfristige Kommunikationsprogramme herstellen. Was zählt, sind Resultate, die über einen längeren Zeitraum durch widerspruchsfreies und glaubwürdiges Handeln hervorgerufen und bestätigt sind. Einschränkend bleibt jedoch mit Blick auf das im world wide web generierte, gleichwohl rasant wandelbare Image festzuhalten, dass gerade das dynamische kommunikative Element eine allzu statische Betrachtung der Reputationspflege auf der Zeitachse erschwert.

Vor allem können sich im Netz selbst unwahre Gerüchte bereits dann zum eigenen Schaden verbreitet haben, noch bevor das Unternehmen überhaupt in der Lage ist, darauf mit sachlichen Argumenten angemessen zu reagieren. Infolge dessen stellt sich die Definition zum Online Reputation Management ungleich komplexer dar, als dies ein klassisches, mit Hilfe qualitativer oder quantitativer Methoden ausbalanciertes Risikomanagementsystem, überhaupt erfassen kann.

So lässt sich die Web Reputation kaum rein funktional als die Summe aller Inhalte definieren, die sich im Internet zu einem Unternehmen, einem Produkt oder einer Person auffinden lassen. Als aktuelle Beispiele für negative Kampagnen, die das Web Reputation Management nachhaltig tangieren, weil sie infolge einer mangelnden internen Transparenz und Kommunikation zwischen der Führungsspitze und Mitarbeitern reichhaltig Nahrung gefunden haben, lassen sich die beiden Krisen geschüttelten Konzerne Siemens bzw. Deutsche Telekom heranziehen.

Beim Unternehmen Deutscher Telekom zog bereits längst vor der jetzigen Krise der interne Rundbrief eines Mitarbeiters im Intranet derart weite Kreise, dass die ursprünglich nur dafür bestimmten Botschaften mit allen dort diskutierten Kritikpunkten schließlich an die Medien gelangten. Infolgedessen geriet die Konzernleitung plötzlich in die Defensive und war gezwungen Stellung zu beziehen, während sich in der Öffentlichkeit das negative Image rasant weiter verbreitete. Vielleicht war auch dies ein Grund, warum sich hektischer Aktionismus bei einigen Akteuren breit machte, der zu einem fast irrational anmutenden Missbrauch von Macht und Einfluss geführt hat. Bei der Postbank war klar, dass die „Datenschutzbrücke“ zu den externen Beratern – wie auch immer – irgendwann auffliegen muss.

Aber auch ohne äußere Anlässe wie eine drohende Entlassungswelle oder einem internem Korruptionsfall – wie bei Siemens der Fall – rücken Unternehmen ins öffentliche Visier. So musste sich einer der führenden amerikanischen PC-Hersteller plötzlich mit der Tatsache auseinander setzen, dass auf der Suchmaschine Google die überwiegende Zahl der auf der Bildersuche angezeigten Laptops die Firma unerwartet in ein schlechtes Licht rückte – und das scheinbar ohne ersichtlichen Grund.

Auf der anderen Seite bietet das Internet ein großes Reservoir, die Marke und ihre Kernbotschaften dynamisch weiter zu verbreiten und somit den Unternehmenswert nachhaltig und positiv zu beeinflussen. Allerdings hat sich durch die rasante Verbreitung vom Web 2.0 eine aktive Nutzergemeinde an kritischen Konsumenten versammelt, die das Internet nutzen, um ihre Meinung in selten vorhersehbarer Weise zu veröffentlichen.

Landet dann eine negative Nachricht auf einem einschlägigen Forum im Netz, so verbreitet sich diese ebenso rasant weiter. Das Spektrum der Ruf schädigenden Attacken kritischer Stimmen von außen wie von innen reicht infolgedessen von Verbalattacken, über Diffamierungen einzelner Personen oder Geschäftsbereiche, bis hin zur Verletzung von Geheimhaltungsvorschriften, die das Know-how und die Kernkompetenz des Unternehmens empfindlich tangieren können.

Insbesondere frustrierte Mitarbeiter finden (manchmal vielleicht sogar zurecht) im Internet das ideale Medium, um sich gegen die Konzerspitze zu verbünden. Jede erdenkliche Schwachstelle im Unternehmen zu schließen, gleicht indes einer Illusion, zumal sich im world wide web längst eine ausgesprochen aktive Blogger-Szene gebildet hat, die negative wie positive Nachrichten sofort aufsaugt und dabei meist unvorhersehbar über selektive Informationskanäle weiter verbreitet.

Die beste Gewähr dafür, dass die Wellen nach außen nicht allzu hoch schlagen, ist ein offener und fairer Umgang mit Mitarbeitern, Geschäftspartnern und der Öffentlichkeit. Größe zeigt sich auch oder gerade in kritischen Situationen. Dies sollten sich nicht nur die Verantwortlichen der Postbank zu Herzen nehmen.

…. Und hier für alle Verantwortlichen mal ein paar praktische Tipps, die ich selbst in den letzten Jahren mal eruiert bzw. zusammen gestellt habe:

Übersicht – Aktueller denn je: Datenschutzparagraphen im Web-2.0-Zeitalter

Seit Anfang 2006 war das Thema jedoch wieder verstärkt in der öffentlichen Diskussion. Eine Arbeitsgruppe der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder ging daran, für die neuen BSI-Standards und die IT-Grundschutz-Kataloge das frühere Kapitel 3.5 „Datenschutz“ entsprechend zu ergänzen. Die Maßnahmen der IT-Grundschutz-Kataloge galt es außerdem mit dem § 9 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) zu koordinieren.

Datenschutzrechtliche Gefährdungspotenziale im Unternehmen:

> Fehlende Zuverlässigkeit

> Nichteinhaltung der Zweckbindung

> Überschreitung des Erforderlichkeitsgrundsatzes

> Fehlende/unzureichende Datenvermeidung/-sparsamkeit

> Verletzung des Datengeheimnisses

> Fehlende oder nicht ausreichende Vorabkontrolle

> Gefährdung der Rechte Betroffener

> Fehlende/unzureichende Absicherung der Auftrags-Datenverarbeitung

> Fehlende Transparenz für den Betroffenen und die Datenschutzkontrollinstanzen

> Gefährdung vorgegebener Kontrollziele

> Fehlende/unzureichende Absicherung der Datenverarbeitung im Ausland

> Gefährdungen bei automatisierten Einzelfallentscheidungen oder automatisierten Abrufen

> Fehlende oder unzureichende Datenschutzkontrolle

Leitende Fragestellungen für die Verantwortlichen:

> Welche Maßnahmen sind für Datenschutz erforderlich?

> Wie hoch ist der Schutzbedarf der Daten/Datenkategorien?

> Welche Maßnahmen speziell sind erforderlich (z.B. Passwortlänge etc.)?

> Welche Maßnahme gehört zu welcher Anforderung?

> Wie sieht der neue Datenschutzbaustein aus? 

Tipps für die Umsetzung:

> Verpflichtung/Unterrichtung der Mitarbeiter

> Organisatorische Verfahren zur Sicherstellung der Rechte der Betroffenen

> Führung von Verfahrensverzeichnissen und Erfüllung der Meldepflichten

> Datenschutzrechtliche Freigabe

> Meldung und Regelung von Abrufverfahren

> Regelungen zur Auftragsdatenverarbeitung

> Regelungen zur Verknüpfung und Verwendung von Daten

Written by lochmaier

Oktober 27, 2009 at 10:08 am

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Enterprise 2.0: Genossenschaften made by digital natives

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Wer sich mal etwas eingehender auf den Gedankenkosmos von Peter Kruse einlässt, der wird jede Menge Anregungen finden, etwa zur DNA von digital natives, dem Unternehmen 2.0, dem raschen Wandel von Produkten und Marken durch Webcommunities und dem Resonanzprinzip im Internet. Eine seiner Kernthesen lautet: Die digitalen Erdenbürger verhelfen dem Genossenschaftsmodell auf spielerische und unideologische Weise zu einem neuen Auftrieb.

Optisch gesehen wirkt der Mann wie das angestaubte Überbleibsel einer etwas anderen Zeit, in der die Menschen noch in ein unmittelbar an die Realwirtschaft angedocktes ökonomisches Haus eingebettet schienen. Trotzdem gehört der Experte mit dem Moses-Bart zu den Vor- und Querdenkern in der deutschen Managementszene. Die Rede ist von Professor Peter Kruse. Er hat zahlreiche Auszeichnungen und Würdigungen erhalten, nicht immer haben alle allen seinen Thesen zugestimmt.  Hier eine kurze Einführung in seine Biographie:

http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Kruse

Spannend ist etwa seine geistige Verknüpfung in Richtung Genossenschaftsprinzip, und wie die ins Netz hin ein geborenen digitalen Nativen die etwas verstaubten Prinzipien wieder beleben und auf eigene Weise adaptieren. Da erübrigt sich jeder weitere Kommentar, wer sich das 4-Minuten-Video auf Youtube zum Thema „Neue Unternehmensformen“ mal in Ruhe anhört:

Welche Rolle Genossenschaften made by digital natives künftig spielen werden, wird mittlerweile auch in jedem ordentlichen Buchladen deutlich. Soziale Nachhaltigkeit gehört ja schon zum offiziellen Regierungsprogramm aller Parteien. Man muss also das folgende Werk eines Professors von der Technischen Universiät Berlin nicht unbedingt gelesen haben: Norbert Bolz: Profit für alle. Soziale Gerechtigkeit neu denken, Murmann Verlag, 192 Seiten, 18 Euro.

Aber es empfiehlt sich, mal kurz in die Rezension beim Deutschlandradio reinzulesen:
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/lesart/1056461/  

Auszug: Die vier Kapitel stehen für vier verschiedene Blickwinkel. Der erste ist der einzelne Bürger mit seinen Wünschen und Bedürfnissen, der zweite die alles veränderte Technologie des Internets, der dritte die Rolle der Unternehmen und der vierte die Rolle des Staates. Zum zweiten Punkt setzt Bolz die Duftmarke wie folgt : Das Internet liefert dabei die Plattform, auf der sich diese Veränderungen noch beschleunigen. Waren Gesellschaften früher stabiler, so werden die sozialen Bindungen durch das Internet lockerer, so die These. Statt durch Inhalte entsteht schon durch die Art der Vernetzung ein neues, eigenes Profil. Es entsteht völlige Transparenz, die „Weisheit der Vielen“ löst das vereinzelte Expertenwissen ab, stärkt also den Teamgeist. 

Und hier kommt bereits Kritik ins Spiel, bilanziert Deutschlandradio: Allerdings bleiben Fragen. So erliegt Bolz sichtlich der derzeitigen Internet-Euphorie und der angeblich heilenden Kräfte virtueller sozialer Netzwerke. Es stimmt zwar, dass das Netz neue Bezüge schafft. Aber nötige neue Kontrollen bei Wikipedia zeigen, dass sich ganz offensichtlich eben nicht automatisch eine „Schwarmintelligenz“ einstellt, wenn sich 200.000 statt 200 Mitarbeiter an einer Enzyklopädie beteiligen. Im übrigen lösen die lockeren Beziehungsverhältnisse im Netz die alten starken, familiären Bande nicht etwa ab, sondern ergänzen sie nur. Wo diese Ergänzung nicht gelingt, entwickeln sich eher soziale Zombies, die gar nicht mehr in der Lage zu Beziehungen mit gegenseitigen Verpflichtungen sind, so der Deutschlandfunk. 

Fazit: Wieder ein Buch mehr, das auf den allgemeinen Trend aufspringt und alle Begriffe ins Spiel bringt, die gerade Mode sind. Siehe dazu auch das folgende Interview mit dem Autor Norbert Bolz:

http://planet-interview.de/interview-norbert-bolz-14052009.html

Eine weitergehende Auseinandersetzung mit Blick auf das Internet und Social Communities müsste beispielsweise hier ansetzen: Das Ausnutzen von kollektiver Schwarmintelligenz ist alles andere als ein Selbstläufer, und schon gar nicht auf den Finanz- und Kreditmärkten dieser Welt, wie ich in einem früheren Beitrag zum „Financial Croudsourcing“ beleuchtet habe:

https://lochmaier.wordpress.com/2009/09/30/financial-croudsourcing-2-0-wie-gut-ist-die-schwarmintelligenz-wirklich/

Weiterer Punkt: Auch faire Austauschbedingunen zwischen den Nutzern, die Produkte über ihre Netzbeteiligung mitgestalten, sind alles andere als ein Selbstläufer. Neben der Frage, wie die Betreiber eines solchen Netzwerks die Beteiligung produktiv steuern, gibt es eine weitere Preisfrage: Wer sich mit eigenen Beiträgen an der Gestaltung der Bank 2.0  beteiligt, der sollte auch von niedrigeren Transaktionskosten proftieren.

Wie also lässt sich das Resonanzprinzip in Netz, bei dem digital natives dem Genossenschaftsprinzip zu einer neuen Blüte verhelfen, auf die Finanzmärkte übertragen? Ganz einfach: Im Zeitalter von Social Banking 2.0 wird man die Betreiber daran messen müssen, ob und in welcher Form sie die auf ihrem Konto verbuchten Effizienzgewinne auch an die „finanzielle Netzwerkgemeinschaft“ ausschütten, ohne im Hintergrund einen Wasserkopf in der Verwaltung mitlaufen zu lassen, bei dem wieder undurchsichtige Geschäftsverbandelungen bestehen.

Written by lochmaier

Oktober 27, 2009 at 7:26 am

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Klimagipfel drängt Silicon Valley ins Abseits: Next Exit to Shanghai?

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Man kann durchaus die Frage aufwerfen, wo in der Welt künftig das grüne Herz beheimatet sein könnte. Sicherlich ist es nicht unbedingt Masdar City, wo die Scheichs mit viel Geld eine teure exklusive Ökostadt aus dem Boden stampfen – komplett mit Erneuerbaren Energien versorgt. Viel spannender ist diese Frage: Übernimmt jetzt China auch in der Forschung das Kommando? Zusatzfrage: Lösen Shanghai und Peking auch gleich noch die Wall Street als führende Drehscheibe an den Finanzmärkten ab?   

Zunächst einmal: Masdar City soll neue Standards beim ökologischen Wohnen und Verkehr setzen, berichtet lobend die UN:

http://www.nachhaltigkeit.org/200910193263/stadtplanung-bauen/nachrichten/un-loben-masdar-city

Nun ja, alle großen Firmen dieser Welt einschließlich der deutschen Siemens mischen kräftig mit bei dem Milliardenprojekt. Wirtschaftsblog Cleanthinking nennt ein paar Details, die Bewohner werden alle so richtig intelligente Kühlschränke bekommen – zumindest beim amerikanischen Konzern General Electric werden ein paar grüne Lampen leuchten:

http://www.cleanthinking.de/masdar-city-und-ge-echtzeit-studie-zur-energieeffizienz/2510/   

Das führt direkt zur Frage, welche Region uns eigentlich physisch und geographisch ins neue Ökozeitalter führen wird. Im Silicon Valley jedenfalls liegt die Arbeitslosenquote bei überdurchschnittlichen zwölf Prozent. Das Wall Street Journal spöttelte vor kurzem über den ausgeträumten kalifornischen Traum, da Energieeffizienz technisch doch viel komplizierter sei als es ein nettes Liedchen der 60er-Jahre mal suggerierte (California Dreamin – on such a winter day, möchte man hinzu fügen): 

http://blogs.wsj.com/environmentalcapital/2009/10/22/california-dreaming-is-energy-efficiency-really-that-easy/

Die Zweifel wachsen schon seit längerem im Tal der Ahnungslosen, ob der „brain drain“ im sonnigen Kalifornien anhält, und die Besten dieser Welt sich anderen, ungleich spannenderen Schauplätzen dieser Welt zuwenden – die einen frischen und wachen Geist haben, statt über gelenkte Forschungsgelder (häufig aus dem Verteidungshaushalt) in unsägliche Machenschaften mit den bislang dominanten Finanzrevieren dieser Welt verstrickt zu sein. Eine vage Andeutung, was das bedeutet, findet sich in der Financial Times Deutschland:  

http://www.ftd.de/it-medien/it-telekommunikation/:undichte-stellen-insiderhandel-skandal-ist-weckruf-fuer-silicon-valley/50025830.html

Mehr zur Historie des industriellen-militärischen Komplexes rund ums Silicon Valley in den USA findet sich hier:

http://www1.bpb.de/publikationen/U6A0BW,3,0,Der_neue_Milit%E4rischIndustrielle_Komplex_in_den_USA.html

Die Blogger vom amerikanischen Venture Beat werfen jetzt die Frage auf, ob nicht Shanghai die Rolle des amerikanischen Silicon Valleys als weltweit führendes Forschungs El Dorado für neue Technologien übernehmen wird (nun ja, halten wir erstmal fest, dass dort der militärisch-industrielle Komplex nicht weniger einflussreich ist):

http://green.venturebeat.com/2009/10/23/will-shanghai-become-the-silicon-valley-of-green-revolution/

Nachdenklich stimmt bislang, dass man auch hierzulande relativ wenig von dem neuen Umweltminister Steven Chu hört, seines Zeichens immerhin ein ausgesprochen renommierter Physiker und Naturwissenschaftler. Den USA scheint die Luft gerade bei der grünen Revolution angesichts der selbst größtenteils verursachten Finanz- und Wirtschaftskrise auszugehen.

Und China hat andererseits das Potential, die blanke Notwendigkeit und auch die von oben verordnete Machtstellung, seine Probleme auch mit Hilfe von grünen Umwelttechnologien anzugehen und neue Märkte zu schaffen. Ob es am Ende reicht, den Klimawandel drastisch zu stoppen, wird sich zeigen. Aber dass die Musik in der Forschung künftig nicht mehr vom Silicon Valley bestimmt wird, ist absehbar. Das dürfte sich auch auf die blank gewienerte Welt der Finanzmärkte niederschlagen. 

Übrigens stammt Steven Chu aus einer chinesisch-stämmigen Akademikerfamilie die gegen Ende des Zweiten Weltkriegs eingewandert war.  Bilaterale Wurzeln sind also vorhanden. Nomen est Omen. Heute ist jedenfalls in einigen deutschen Medien bereits zu lesen, dass US-Präsident Barack Obama seine Teilnahme am Klimagipfel in Kopenhagen von substanziellen Fortschritten beim Kampf gegen die Erderwärmung abhängig macht. 

Die grüne Luft ist dünn geworden.

http://www.tagesspiegel.de/politik/international/klima/Klimagipfel-Barack-Obama;art1118,2932657  

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,657258,00.html

Written by lochmaier

Oktober 26, 2009 at 4:15 pm

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Smava: Virtuelle Kreditbörse 2.0 etabliert sich als Marktführer

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Dass Smava unter den nach menschlichen Kriterien von den Nutzern selbst gestalteten Kreditmarktplätzen eine feste Größe ist, und sich als Marktführer etabliert hat, zeigt eine weitere Auszeichnung vom Finanzmagazin EURO – nachdem schon vor einem Monat die Stiftung Wartentest den Anbieter zum dritten Mal in Folge als „seriös“ mit einer grünen Ampel versehen hatte. 

Offizielle Info vom Betreiber dazu: Neun Kreditportale wurden unter die Lupe genommen, ein Anbieter konnte den Test des Finanzmagazins Euro klar für sich entscheiden: Testsieger ist die Kreditbörse smava. In der aktuellen November-Ausgabe bewertet die Euro-Redaktion das Angebot des deutschen Marktführers mit vier Sternen. Besonders positiv wurde die Transparenz des Angebots, die verwendeten Sicherungsinstrumente und die breite Anlegergemeinde bewertet.

Die Bewertung der verschiedenen Angebote erfolgte nach folgenden Kriterien: Telefonische Erreichbarkeit, Bonitätsprüfung, Identitätsprüfung, Sicherung der Anleger durch Anlagepools (Pooling), Inkasso bei Kreditausfällen, Gebühren für Kreditnehmer, Gebühren für Kreditgeber, Laufzeiten der Kredite, vermitteltes Kreditvolumen und Anzahl der Anleger und Kreditnehmer. Dabei entsprachen nur drei der neun Anbieter den Mindeststandards. Die genannten Testkriterien wurden nach Risikomanagement (40%), Transparenz (35%), Gebühren (20%) und Navigation auf der Website (5%) gewichtet. Mehr Infos gibt’s hier:

http://www.presseportal.de/pm/65820/1499520/smava_gmbh

Written by lochmaier

Oktober 26, 2009 at 9:46 am

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Subsistenzökonomie 2.0: Wenn alles schief geht…

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Dass die Turbulenzen der Finanz- und Wirtschaftskrise nicht nur ein laues Lüftchen waren – sondern nachhaltige Folgen im Bewusstsein der Menschen bewirkt haben, zeigt eine Fernsehreportage auf ORF, bei der Menschen konkret nach Alternativen jenseits von rein profitgetriebenen Banken Ausschau halten:

http://tv.orf.at/program/orf2/20091016/457305601/278083/

http://programm.ard.de/programmvorschau/121143016866/22102009-0455-3sat/Falls-alles-schief-geht

Einige Beispiele: Nach der Wirtschaftskrise wird die Welt schlagartig anders aussehen, da ist sich Werner Obermüller ganz sicher. Deshalb hat er nun nicht, wie ursprünglich geplant, ein Wochenendhaus gemietet, sondern vorsichtshalber einen ehemaligen Bundesheerbunker. Derzeit ist er eifrig am Renovieren des Stahlbetonkellers und hofft, dass er noch rechtzeitig fertig wird. Erich Fintsches ist 83 und hat schon einige Krisenzeiten miterlebt – und daher seit eh und je Obst und Gemüse angebaut. Auf seinem Hausdach wachsen Paprika, Tomaten und Zucchini. „Wer sich in Krisenzeiten auf den Staat verlässt, der ist eh verlassen“, meint er.

Noch rechtzeitig bevor der ganz große Crash kommt, hat auch der Handwerker Stefan Zoglits reagiert. Weil die Grenzen des Wirtschaftswachstums längst erreicht seien, rechnet er jeden Tag mit einem Kollaps des weltweiten Finanzsystems. Um ganz sicher zu gehen, hat er schon begonnen, seine Euroscheine in Gold zu wechseln und seinen Schatz an einem sicheren Ort zu verstecken.

Ausblick: Das alles sind Vorboten eines Gegentrends – nicht nur zu den herrschenden Banken oder zu hoch verschuldeten Staatsgebilden mit einem Schattenhaushalt, pardon, Nebenhaushalt, sondern auch generell zu den ökonomischen Spielregeln angeblich unausweichlicher Marktbedingungen in der Globalisierung. 

Sicherlich: Die Globalisierung ist auch positiv, je mehr sich die Wirtschaft weltweit vernetzt, je mehr Austausch zwischen den Kulturen, umso größer der „Airbag“ gegen die kulturelle Konfrontation zwischen einzelnen Regionen oder Religionen.

Aber es prosperieren auch kreative Spielarten von regionalen Wirtschaftskreisläufen – einer Art „Subsistenzökonomie 2.0“, bei der Menschen andere Wege jenseits des konsumorientierten Mainstreams einschlagen.  

Letztlich ist auch Social Banking 2.0 solch ein kreativer Ausdruck. Jedoch kommt dort noch eine andere Mixtur hinzu: Das spielerische Testen neuer Varianten jenseits moralischer Kategorien oder gespeist durch einen gesellschaftlichen Paradigmenwandel. Sprich: Was zählt, sind niedrigere Transaktionskosten – und Leute mit Geld als Investoren jenseit sozialer Klischees und Alterskategorien, die den Aspekt einer „sozialen Extrarendite“ neben der finanziellen zu schätzen wissen.  

Übrigens ist der Marktführer Smava in der deutschen Szene – in der Kreditvergabe ohne Banken von Mensch-zu-Mensch – vor kurzem erneut von der Stiftung Warentest als einzig wirklich seriöser Anbieter hierzulande ausgezeichnet worden:

http://www.test.de/themen/geldanlage-banken/meldung/-Kredite-von-privat/1814502/1814502/1816923/

http://www.smava-blog.de/2009/10/20/finanztest-11-2009-beim-anbieter-smava-stimmt-das-konzept/    

Es wird indes noch einige Zeit ins Land gehen, bis auch andere Anbieter im Peer-to-Peer-lending oder Peer-to-Peer-Banking mit weniger seriösem Geschäftsgebaren aussortiert sind, und das eine oder andere Modell sich für alle Beteiligten mit integrierter Airbag-Funktion tatsächlich als wirtschaftlich solide und transparent erwiesen hat. Aber: Wer keine Visionen hatte, muss nicht unbedingt gleich zum Arzt gehen.

Written by lochmaier

Oktober 26, 2009 at 7:49 am

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