Social Banking 2.0 – Der Kunde übernimmt die Regie

Auch das gibt’s: Reichendemo protestiert für freiwillige Geldabgabe

leave a comment »

Wer die Welt nur in Schwarz-Weiß-Kategorien einteilt, die guten Menschen unten und die bösen Kapitalisten oben, der übersieht die vielen spannenden Töne dazwischen. So gibt es durchaus auch Menschen im gehobenen Gesellschaftssegment, die bereit wären, mehr von ihrem Reichtum abzugeben, berichtet der Tagesspiegel aus Berlin. Die Betonung liegt leider auf dem Konjunktiv, denn die letzten Regierungen (einschließlich SPD und Grüne) haben die eingehenden Geldströme im Top-Segment nur allzu gerne an der langen Leine gelassen.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Schwarz-Gelb-Tiergarten;art270,2929389

Weitere Infos zu der Berliner Initiative:  www.appell-vermoegensabgabe.de

Gegen guten Verdienst wäre ja nichts einzuwenden – aber was passiert, wenn die Leine tatsächlich zu lange ist, das beschreibt ein Interview mit dem Wirtschaftsethiker Ulrich Thielemann in der Süddeutschen Zeitung  „Boni machen Mitarbeiter zu Marionetten“:

http://www.sueddeutsche.de/finanzen/653/491024/text/

Im Klartext: Wenn das Geld zu viel ist, es zu schnell läuft, und noch dazu auf den Konten weniger landet, dann kriegt es irgendwann die nächste Blasen aufgrund Überhitzung, so dass dann wieder wir alle den Büßer-Gang nach Canossa antreten dürfen.

Advertisements

Written by lochmaier

Oktober 22, 2009 um 3:15 pm

Veröffentlicht in Uncategorized

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: