Social Banking 2.0 – Der Kunde übernimmt die Regie

Future Banking: Was ist eine „sichere“ Bank?

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Nichts im Leben ist sicher, schon gar nicht wenn es sich ums liebe Geld dreht. Selbst die sicherste Bank ist noch ein unsicheres Geschäft. Mit dieser banalen Erkenntnis beginnt alles…. 

Wie „sicher“ die Kundendaten in der Black Box namens Bank heute tatsächlich noch sind, darüber berichtet der Spiegel. 130 Millionen Kreditkartendaten hat immerhin ein amerikanischer Hacker illegal in seinen Besitz gebracht:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,643380,00.html

Dies wirft doch die Frage auf, was sind kreative Wege zur Einlagensicherung der Guthaben jenseits von Staatsgarantien und dem Sicherungsfonds, den die Bankenwirtschaft selbst verwaltet.

Einige interessante Konzepte gibts da bereits – die beste Einlagensicherung anhand einer besonderen Variante von „Social Banking“ sei der gesunde Appetit des Bürgers, berichtet jedenfalls der Nachrichtendienst Bloomberg:

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20670001&sid=aT_bQ9tRAhrw

Warum nicht? – Parmesan als Sicherheit im Depot:

Die italienischen Regionalbank Cr. Emiliano Spa hat 17.000 Tonnen Parmesan-Käse im Tresor. Der Käse soll der Bank als Sicherheit für Kredite und als Finanzierungshilfe für die Käsehersteller in Norditalien dienen. Die 440.000 Käseräder haben einen Wert von 132 Millionen Euro. Der Käse-Pfand ist in der Region Emilia Romagna nicht exotisch: Seit 1953 wird der Käse als Sicherheit verwendet.

Macht das Beispiel Schule, kommt eine völlig neue Philosophie der „sicheren Bank“ auf uns zu. Absicherungen und Wertschöpfungsmechanismen könnten künftig anders bewertet werden.

Die „sicherste Einlagensicherung“ ist aber immer noch der Bürger selbst. Ein Sparvermögen von rund 4 Billionen Euro schlummert auf deutschen Bankkonten. Da kann sich jeder Staat sofort entschulden, wenn er bei einer drohenden Pleite oder Währungskrise auf diese schlummernden „Sicherungsdepots“ zugreift.

Es lohnt sich also zumindest darüber nachzudenken, das eigene Anlageportfolio etwas breiter zu streuen, um nicht nur von Papiergeld abhängig zu sein.

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Written by lochmaier

August 18, 2009 um 7:56 am

Veröffentlicht in Uncategorized

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