Social Banking 2.0 – Der Kunde übernimmt die Regie

Archive for Juli 2009

Das Mitmach-Unternehmen: Was Social Banking und Enterprise 2.0 verbindet

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Heute mal eine kleine Presseschau in eigener Sache. Ein bisschen Eigenwerbung kann ja nicht schaden. Natürlich ist der Begriff Social Banking 2.0 einer mehr, der sich in den Hype um das coole Mitmachweb einreiht. Dass aber deutlich mehr dahinter steckt als ein kurzlebiger Modetrend, das habe ich in einem Artikel zum Enterprise 2.0 auf Manager Magazin online beleuchtet. Die darin skizzierten Grundlinien ließen sich durchaus auch auf die Welt der alten und neuen Banken übertragen, sofern diese bereit sind, sich dem offenen Dialog über ihre Produkte zu stellen: 

Führung 2.0 und der intelligente Schwarm

Mit Hilfe von Web-2.0-Technologien soll das klassische Unternehmen zum Enterprise 2.0 mutieren. Doch ganz so simpel funktioniert die kollektive Glücksformel nicht. Dem CIO fällt dabei die komplexe Aufgabe zu, im Management die Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit zu schließen.

Quelle:

http://www.manager-magazin.de/it/cio-spezial/0,2828,513549,00.html

Written by lochmaier

Juli 2, 2009 at 6:50 am

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Wimbledon: Spiel, Satz und Sieg für die Royal Bank of Scotland

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Gleich um 14 Uhr tritt im Viertelfinale Tommy Haas gegen Novak Djokovic an. Nicht dass ich übermäßig lokalpatriotisch veranlagt bin – aber als nicht in einer festen Büroorganisation positionierter Freiberufler ist man ab und an in der Versuchung,  sich eines der spannenden Matches auf den alt ehrwürdigen Centre Courts in Wimbledon anzuschauen.  Man lernt viel fürs Leben über Tempo, Timing und den Überraschungsmoment bei der Netzattacke. Und wie man auch nach Niederlagen noch lächeln kann.

Den Glücksbonus, selbst als Verlierer wie ein Sieger zu wirken, hat jetzt eindeutig die Royal Bank of Scotland (RBS) auf ihrer Seite. Wir erinnern uns, das ist doch eines jener weltweit größten  Bankinstitute, die tief  in die Krise des Kreditverbriefungslabyrinths verstrickt sind. Die britische Daily Mail berichtet nun, dass die Steuerzahler rund 300 Mio. britische Pfund dafür berappen, in Wimbledon die VIP-Suite der RBS in einem Top-Zustand zu erhalten. Die Summe klingt leicht übertrieben, aber lesen Sie selbst:

http://www.dailymail.co.uk/news/article-1196294/Pictured-The-hidden-300k-RBS-Wimbledon- suite-funded-taxpayers.html

Neben einigen netten Bildern, wie sich Rasentennis wirklich genießen lässt, ist die pikante Botschaft die:

„Meanwhile the taxpayers who bailed out the stricken bank to the tune of £20billion – swelter outside at the tennis tournament on the hottest day of the year.“

Fazit: Als es vor der Wirtschaftskrise allen einigermaßen gut ging, hätte sich über die gesponserte Tennislounge wohl kaum jemand beschwert. Und natürlich beinhaltet diese Meldung auch eine gewisse Polemik, neudeutsch als „Bankenbashing“ (Schandmäuler ziehen über Banken her) bezeichnet.

Aber angesichts von Massenentlassungen in Großbritannien sind solche indirekten steuerlichen Absetzbarkeiten von exklusiven Privilegien gesamtgesellschaftlich mehr denn je fraglich. Aber von außen – jetzt inkognito ohne großes Namensschild in der RBS-Lounge – lässt sich ein Tennisspiel am besten goutieren, natürlich ohne allzu viel eigenen Schweiß zu vergießen.

Written by lochmaier

Juli 1, 2009 at 11:55 am

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Betriebsblind: Warum das „reale“ Risikomanagement unbeherrschbar bleibt

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Wer sich für die Untiefen von mathematischen Risikomanagement-Systemen interessiert, der könnte sich vielleicht für folgenden Artikel interessieren, den ich auf der Online-Plattform Heise Telepolis veröffentlicht habe. Er ist zwar schon einige Monate alt, hat aber nichts von seiner Aktualität eingebüßt:

Wie teuer ist der „Finanzmarkt-Tsunami“ für die Umwelt?

Lothar Lochmaier

Mathematische Modelle zur Risikoanalyse der Finanzkrise und ihre Auswirkungen

Wie ein immer wieder kehrender Tsunami fegt die Finanzkrise durch die globalisierte Welt. Sie degradiert die reale Wirtschaft zum Statisten, zum Boomerang von spielerisch eingesetzten Börsenhebeln. Wie viel ist ein Unternehmen heute noch wert? Diese Bewertung kann sich im derzeitigen Vabanque – ein Spiel, sinngemäß übersetzt mit „es gilt die Bank“ – schon binnen von Minuten oder Sekunden wieder drehen. Opfern wir die Bemühungen um eine Eindämmung der Folgen des Klimawandels auf dem Scheiterhaufen, den die Finanzmarktindustrie hinterlassen hat?

Hier gehts zum Artikel:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29363/1.html

 

Written by lochmaier

Juli 1, 2009 at 7:03 am

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