<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"
	>

<channel>
	<title>Social Banking 2.0 - Der Kunde übernimmt die Regie</title>
	<atom:link href="http://lochmaier.wordpress.com/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://lochmaier.wordpress.com</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 15 May 2013 14:22:21 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.com/</generator>
<cloud domain='lochmaier.wordpress.com' port='80' path='/?rsscloud=notify' registerProcedure='' protocol='http-post' />
<image>
		<url>http://s2.wp.com/i/buttonw-com.png</url>
		<title>Social Banking 2.0 - Der Kunde übernimmt die Regie</title>
		<link>http://lochmaier.wordpress.com</link>
	</image>
	<atom:link rel="search" type="application/opensearchdescription+xml" href="http://lochmaier.wordpress.com/osd.xml" title="Social Banking 2.0 - Der Kunde übernimmt die Regie" />
	<atom:link rel='hub' href='http://lochmaier.wordpress.com/?pushpress=hub'/>
		<item>
		<title>Green Crowdfunding: Interview mit Milkthesun über solare Effekte</title>
		<link>http://lochmaier.wordpress.com/2013/05/15/green-crowdfunding-interview-mit-milkthesun-uber-solare-effekte/</link>
		<comments>http://lochmaier.wordpress.com/2013/05/15/green-crowdfunding-interview-mit-milkthesun-uber-solare-effekte/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 May 2013 14:22:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lochmaier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lochmaier.wordpress.com/?p=8976</guid>
		<description><![CDATA[Als reiner Vermittler, ähnlich wie die Auktionsplattform eBay, sieht sich Milk the Sun. Das Unternehmen fungiert in erster Linie als Online-Marktplatz für Photovoltaik-Anlagen. Der Betreiber überlässt es dem Geschick der Anleger, jedes Vorhaben selbst durch einen individuellen Qualitätscheck auf Herz und Nieren zu überprüfen. Wie das funktioniert, erklärt im virtuellen Schlagabtausch Simon Edel von der Milk [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lochmaier.wordpress.com&#038;blog=8241579&#038;post=8976&#038;subd=lochmaier&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Als reiner Vermittler, ähnlich wie die Auktionsplattform eBay, sieht sich Milk the Sun. Das Unternehmen fungiert in erster Linie als Online-Marktplatz für Photovoltaik-Anlagen. Der Betreiber überlässt es dem Geschick der Anleger, jedes Vorhaben selbst durch einen individuellen Qualitätscheck auf Herz und Nieren zu überprüfen. Wie das funktioniert, erklärt im virtuellen Schlagabtausch Simon Edel von der Milk the Sun GmbH in Berlin.</strong></p>
<p><strong>Social Banking 2.0: Welche Erfolgschancen bieten Crowdfunding-Plattformen zur (dezentralen) Energiewende generell?</strong></p>
<p>Simon Edel: Crowdfunding ist eine hervorragende Möglichkeit, um gemeinschaftlich Projekte finanziell zu unterstützen und zu finanzieren. So kann sich jeder privat an den Erneuerbaren Energien beteiligen. Dezentral heißt in diesem Falle dann auch, dass nicht nur große Energieversorgungsunternehmen im Besitz der Kraftwerke sind, sondern dass der Bürger vor Ort seinen Strom selbst mitproduzieren kann. Das senkt auch den Strompreis, weil es den Besitz verteilt und den Konkurrenzdruck erhöht. Dieser Zusammenhang macht letztlich Crowdfunding bzw. generell die Teilhabe an Erneuerbaren Energien für jeden interessant.</p>
<p><strong>SB 2.0: Inwieweit unterscheidet sich der internetbasierte Ansatz bei milkthesun von der &#8220;klassischen&#8221; Energiegebeteiligung?</strong></p>
<p>Milk the Sun ist als Online-Marktplatz für Photovoltaik-Projekte und Anlagen in erster Linie dafür verantwortlich, für Leute den passenden Gesprächspartner zu finden. Wir stellen einen direkten Kontakt zwischen denjenigen, die investieren wollen und denjenigen, die Investoren suchen, her. Als Marktplatz sind wir dahingehend natürlich von dem Angebot abhängig, das Leute bei uns einstellen. Rechtliche Details klären die Verhandlungspartner dann unter sich. Der große Vorteil unseres Marktplatzes sind die geringen Transaktionskosten, weil Vermittlerketten, wie sie im Offline-Geschäft häufig auftreten, ausgeschlossen werden und damit keine Zusatzkosten verursachen können.</p>
<p><strong>SB 2.0: Wie sind die bisherigen Erfahrungen, hier die Geschäftspartner bei PV-Projekten zusammen zu bringen, bislang verlaufen?</strong></p>
<p>Wir spüren, dass ein großes Interesse an der Energiewende und an Photovoltaik besteht. Die Geschäftspartner, die wir zusammen bringen, zeigen sich sehr kooperativ und versuchen, sich auf die jeweiligen Gegenüber einzustellen. Das führt zu einem guten Verhandlungsklima und auch dazu, dass unser Aufwand erheblich reduziert wird. Und genau das ist ja Sinn der Sache – der direkte Kontakt zwischen Anbieter und Investor. Die Idee, über Milk the Sun Anteile an PV-Anlagen anzubieten, kam so auch nicht von uns, sondern von den Anbietern hinter den Projekten.</p>
<p><strong>SB 2.0: Welches Erlösmodell strebt milkthesun an? Wie refinanziert sich die Plattform erfolgreich?</strong></p>
<p>Milk the Sun erhält vom Käufer eine Provision von 5€/kWp bei Projektrechten und Flächen und 10€/kWp bei Bestandsanlagen, sollten diese über unseren Kontakt den Besitzer wechseln. Wir verdienen also nur dann an unserem Marktplatz, wenn auch die Geschäftspartner zu einem zufriedenstellenden Ergebnis gekommen sind. Zudem bedeuten diese Preise eine Provision von gerade mal 0,5% bis 1% des Sachwertes.</p>
<p><strong>SB 2.0: Für welche Vorhaben und Marktsegmente eignet sich das &#8220;Crowdfunding der Energiewende von unten&#8221;?</strong></p>
<p>Crowdfunding sind im Prinzip keine Grenzen gesetzt. Letztendlich müssen nur die richtigen Köpfe dahinter stehen, und dann kannst fast jedes Projekt über Bürgerhand finanziert werden. Die Energiewende kann damit in vielen verschiedenen Segmenten „von unten“ vorangetrieben werden. Beispielhaft dafür sind die Bemühungen in Berlin, Vattenfall nach Ablauf des Konzessionsvertrages das Stromnetz abzukaufen und in Bürgerhand zu bekommen.</p>
<p><strong>SB 2.0: Bieten derartige neue Geschäftsmodelle auch die Chance zu einer Renaissance der nachhaltigen regionalen Wertschöpfung, etwa via dezentrales Stadtwerkemodell?</strong></p>
<p>Ja. Was die Stadtwerke Schönau schon seit Jahren praktizieren, nämlich über Bürgerbeteiligung Ihre Stromversorgung selbstständig nach dem Willen der Bürger zu organisieren, setzt sich ja mittlerweile auch in anderen Gegenden und Städten durch. So wurden vor kurzem erst die Stadtwerke Stuttgart gegründet, um auf eine dezentrale Zukunft der Energieversorgung hinzuarbeiten.</p>
<p><strong>SB 2.0: Und ein Ausblick: Wo geht hier die Reise hin, steigen hier auch größere Investoren mit ein, oder bleibt das eher etwas für kleinere Vorhaben?</strong></p>
<p>Auf unserem Marktplatz werden kleine Photovoltaik-Anlagen genauso angeboten wie riesige Solarparks. Käufer sind oft auch Privatleute und Privatfonds, die sichere Anlagen suchen und so Teil der Dezentralisierung der Energieproduktion werden. Größere Investoren sind längst Teil der Energiewende, und mehr und mehr Unternehmen verstehen und sehen den Vorteil der Photovoltaik in diesem Bereich. Die Energiewende ist so für jedermann zugänglich, ob mit viel Geld oder mit weniger. Das unterstreicht wiederum die Rolle der Dezentralität, die das große Ziel der Reise ist.</p>
<p>Interview: Lothar Lochmaier</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/lochmaier.wordpress.com/8976/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/lochmaier.wordpress.com/8976/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lochmaier.wordpress.com&#038;blog=8241579&#038;post=8976&#038;subd=lochmaier&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://lochmaier.wordpress.com/2013/05/15/green-crowdfunding-interview-mit-milkthesun-uber-solare-effekte/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://2.gravatar.com/avatar/286a8145f8ff5c3fd68b05089fe85057?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">lochmaier</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Green Crowdfunding: Interview mit Bettervest zum Energiesparen</title>
		<link>http://lochmaier.wordpress.com/2013/05/13/green-crowdfunding-interview-mit-bettervest-zum-energiesparen/</link>
		<comments>http://lochmaier.wordpress.com/2013/05/13/green-crowdfunding-interview-mit-bettervest-zum-energiesparen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 May 2013 07:13:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lochmaier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lochmaier.wordpress.com/?p=8973</guid>
		<description><![CDATA[Die Macher der Plattform Bettervest setzen derzeit vor allem auf das Energiesparen über LED-basierte Beleuchtungskonzepte. Das Besondere: Ein Teil der durch innovative Technologien erzielten Energieeinsparung fließt in Form einer zusätzlichen Rendite wieder an die Unterstützergemeinde zurück. Geschäftsführer Patrick Mijnals skizziert auf meine Fragen das Konzept ausführlicher. Social Banking 2.0: Welche Erfolgschancen bieten Crowdfunding-Plattformen zur (dezentralen) Energiewende [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lochmaier.wordpress.com&#038;blog=8241579&#038;post=8973&#038;subd=lochmaier&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Macher der Plattform Bettervest setzen derzeit vor allem auf das Energiesparen über LED-basierte Beleuchtungskonzepte. Das Besondere: Ein Teil der durch innovative Technologien erzielten Energieeinsparung fließt in Form einer zusätzlichen Rendite wieder an die Unterstützergemeinde zurück. Geschäftsführer Patrick Mijnals skizziert auf meine Fragen das Konzept ausführlicher.</strong></p>
<p><b>Social Banking 2.0: Welche Erfolgschancen bieten Crowdfunding-Plattformen zur (dezentralen) Energiewende generell?</b></p>
<p>Patrick Mijnals: Die Energiewende ist ein Gesellschaftsprojekt, das breite Partizipation erfordert und einen immensen finanziellen Aufwand mit sich bringt. Sie ist nur realisierbar, wenn sie von uns allen aktiv mitgestaltet wird. Demnach sind Plattformen für equity-based Crowdfunding (Crowdinvesting) im Energiesektor eine hervorragende Grundlage für die “Energiewende von unten”.</p>
<p>bettervest im Speziellen baut dabei auf die zweite Säule der Energiewende: die Energieeffizienz. Ohne diese zweite Säule ist eine erfolgreiche Energiewende aus Expertensicht nicht möglich. Laut dem alternativen “Effizienzszenario” des World Energy Outlook 2012, könnte der Anstieg des Primärenergiebedarfs nur durch Einsparungen bis 2035 halbiert werden, wenn die bislang ungenutzten Potenziale erschlossen würden. Unser Schirmherr, Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker, schildert in seinem Sachbuch “Faktor Fünf” eindrücklich, dass die Welt um den Faktor fünf effizienter mit seinen Ressourcen umgehen könnte.</p>
<p><b>SB 2.0: Inwieweit unterscheidet sich der internetbasierte Ansatz von der &#8220;klassischen&#8221; Energiegenosssenschaft (rechtlich, strukturell etc.)?</b></p>
<p>Man könnte bettervest als eine digitale Version 2.0 einer traditionellen Genossenschaft verstehen. Das ist aber keineswegs despektierlich gemeint – die meisten Genossenschaften machen ja einen fabelhaften Job. Wir sprechen aber mit schlankeren, einfacheren Strukturen und der Online-Abwicklung (zum Teil auch ganz) andere Zielgruppen anders an. Wir verstehen uns also auch nicht als Konkurrenz zum Bestehenden – schließlich haben wir ja das gleiche Ziel. Insgesamt sind uns aber nur wenige Genossenschaften bekannt, die sich mit Energieeffizienz statt mit erneuerbaren Energien befassen. Eine Ausnahme bildet der B.A.U.M Zukunftsfonds mit dem wir auch schon im Kontakt stehen. Anders als dieser, wollen wir zunächst vor allem kleine und mittlere Projekte finanzieren (vorerst bis 100.000) und den Investoren die individuelle Wahl überlassen, welches Projekt mit welchen Konditionen unterstützt wird. Bei bettervest sind auch die Einstiegshürden mit 50€ Mindest-Investment weitaus geringer als bei den meisten Genossenschaften. Rechtlich gesehen erwirbt man mit seiner Investition bei bettervest ein Genussrecht oder eine stille Beteiligung, die dem Investor eine Partizipation an den erzielten Kosteneinsparungen der Energieeffizienzmaßnahme einräumen.</p>
<p>Die Projekte auf bettervest setzen darüber hinaus direkt bei etablierten kleinen und mittleren Unternehmen, bei kommunalen Projekten oder solchen von Vereinen und sonstigen Institutionen an – denn quasi jeder kann Energie sparen. Die Crowd bietet den Projektinhabern darüber hinaus keinen Kredit, sondern frisches Eigenkapital. So unterstützen die Investoren nicht nur bei der Verringerung des CO2 Ausstoßes und erhalten eine stattliche Rendite, sondern helfen auch noch die regionale Wirtschaft wettbewerbsfähiger zu machen. Dies auch deshalb, weil lokale Handwerksbetriebe und die wachsende Energieeffizienzindustrie über bettervest an neue Aufträge kommen.</p>
<p>Last but not least, sollte man auch die kommunikative Wirkung eines Crowdfunding-Projektes nicht unterschätzen. Nach dem Motto: “Tue Gutes, und sprich darüber”, haben die Projektinhaber auch die Gelegenheit zahlreiche Unterstützer unter ihren Kunden, Mitarbeitern, Mitgliedern, Bürgern etc. zu finden und sie als aktive Multiplikatoren ihrer ökologischen Bemühungen einzubinden. Auch dabei unterstützt bettervest und unterscheidet sich so grundlegend von den anderen Plattformen.</p>
<p><b>SB 2.0: Für welche Vorhaben und Marktsegmente eignet sich das &#8220;Crowdfunding der Energiewende&#8221;?</b></p>
<p>bettervest konzentriert sich voll und ganz auf Energieeffizienzprojekte. Zu Anfang sind LED-Projekte am besten zu kontrollieren, daher wird hier zunächst der Fokus gesetzt. Später werden &#8211; bei entsprechenden Rahmenbedingungen &#8211; u.a. folgende Querschnittstechnologien interessant sein: Green IT, Heizungs- und Klimatechnik, Kraft-Wärme-Kopplung, energieeffiziente Mobilitätskonzepte&#8230;</p>
<p><strong>SB 2.0: </strong><b>Bieten derartige neue Geschäftsmodelle auch die Chance zu einer Renaissance der nachhaltigen regionalen Wertschöpfung, etwa via Stadtwerkemodell (wenn ja, bitte genauer beschreiben)?</b></p>
<p>Die aktuelle Stadtwerke-Studie von Ernst &amp; Young zeigt, dass Stadtwerke und regionale Energieversorgungsunternehmen bis zum Jahr 2020 rund 70 Milliarden Euro in die Energiewende investieren werden –  was sie vor große Herausforderungen stellt. In den nächsten Jahren werden sie gefordert sein, ihre Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsmechanismen zu verändern. Sie werden sich immer mehr zu ganzheitlichen Energiedienstleistern entwickeln, die sich um alle Belange in energetischen Fragen kümmern, was auch die Themen Energieeffizienz und eine klimaneutrale Ausrichtung der Kunden mit einschließt. Eine aktuelle Untersuchung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) kommt zu dem Ergebnis, dass schon rund 87 % der Energieversorger kostenlose Energieberatung anbieten.</p>
<p>bettervest positioniert sich vor diesem Hintergrund als Partner der Stadtwerke, der nicht nur eine alternative Finanzierungsform liefert, sondern sich auch als Informations- und Vernetzungsplattform für die gesamte Bandbreite von Akteuren vor Ort (Bürgern, Unternehmen und Institutionen) anbietet.</p>
<p>bettervest ist darauf ausgelegt, dem einzelnen Bürger die gezielte Förderung nachhaltiger Projekte seiner Wahl und – sofern möglich – in seinem direkten Umfeld zu ermöglichen. Damit ist es dem Konzept immanent, nachhaltige, regionale und dezentrale Wertschöpfung zu unterstützen.</p>
<p><b>SB 2.0: Und ein Ausblick: Wo geht hier die Reise hin, steigen hier auch größere Investoren mit ein, oder bleibt das eher etwas für kleinere Vorhaben?</b></p>
<p>Unser Konzept ist grundsätzlich nach oben offen skalierbar, zunächst gibt es im noch jungen Crowdfunding/-investing Markt aber einige gesetzliche Restriktionen. In den letzten Monaten haben wir viele Gespräche mit Projektinhabern, Energieberatern, großen und kleineren Investoren, Genossenschaften, Politikern usw. geführt und mussten feststellen, dass das Interesse an Crowdfunding und Energieeffizienzprojekten bei den unterschiedlichsten Beteiligten durchweg hoch ist. Beachtenswert ist auch, dass die Umsetzung einer energieeffizienten Volkswirtschaft in Deutschland schon relativ weit fortgeschritten ist, sich dennoch enorme Potentiale bieten. Global betrachtet steckt das Thema aber noch in den Kinderschuhen, wie die Prognosen renommierter Beratungsinstitutionen immer wieder bestätigen.</p>
<p>Wir denken bereits jetzt über ein um “Co-Funding” ergänztes bettervest 2.0 nach, in dem auch größere, institutionelle und nachhaltige Investoren eine Rolle spielen können.</p>
<p>Interview: Lothar Lochmaier</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/lochmaier.wordpress.com/8973/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/lochmaier.wordpress.com/8973/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lochmaier.wordpress.com&#038;blog=8241579&#038;post=8973&#038;subd=lochmaier&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://lochmaier.wordpress.com/2013/05/13/green-crowdfunding-interview-mit-bettervest-zum-energiesparen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://2.gravatar.com/avatar/286a8145f8ff5c3fd68b05089fe85057?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">lochmaier</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Grünes Crowdfunding: Interview mit Dirk Völker von GreenVesting</title>
		<link>http://lochmaier.wordpress.com/2013/05/10/grunes-crowdfunding-interview-mit-dirk-volker-von-greenvesting/</link>
		<comments>http://lochmaier.wordpress.com/2013/05/10/grunes-crowdfunding-interview-mit-dirk-volker-von-greenvesting/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 May 2013 08:27:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lochmaier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lochmaier.wordpress.com/?p=8903</guid>
		<description><![CDATA[Wie vor kurzem angekündigt, folgen nun zur Serie über die Zukunftsperspektiven beim Green Crowdfunding einige Originaltöne. Im Interview mit Dirk Völker, Geschäftsführer der GreenVesting Solutions GmbH, kommen die Chancen der von unten beflügelten Energiewende zur Sprache. Social Banking 2.0: Welche Erfolgschancen bieten Crowdfunding-Plattformen zur Energiewende generell? Dirk Völker: Durch Crowdfunding steigt die Akzeptanz für die Energiewende, [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lochmaier.wordpress.com&#038;blog=8241579&#038;post=8903&#038;subd=lochmaier&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><b>Wie vor kurzem angekündigt, folgen nun zur Serie über die Zukunftsperspektiven beim Green Crowdfunding einige Originaltöne. Im Interview mit Dirk Völker, Geschäftsführer der GreenVesting Solutions GmbH, kommen die Chancen der von unten beflügelten Energiewende zur Sprache.</b></p>
<p><b>Social Banking 2.0: Welche Erfolgschancen bieten Crowdfunding-Plattformen zur Energiewende generell?</b></p>
<p>Dirk Völker: Durch Crowdfunding steigt die Akzeptanz für die Energiewende, da die Energieproduktion von wenigen Oligopolisten weg verlagert wird hin zu vielen dezentralen Anlagen, an denen sich eine Vielzahl von Bürgern bereits mit kleinen Investitionen beteiligen können. Der Zugang zu Crowdfunding steht über das Internet jedermann offen und letztendlich entscheidet die Crowd, ob ein Projekt erfolgreich gefundet und umgesetzt wird. Crowdfunding wird daher neben institutionellen Anlegern (wie z.B.  Pensionskassen, Versicherungen, Fonds etc.) sowie privaten Investoren, die eigene Anlagen betreiben, einen immer größeren Beitrag zur Energiewende leisten. Mit dem steigenden Bekanntheitsgrad dieser Finanzierungsform in Deutschland  wird auch der Anteil der über die Crowd finanzierten Energieerzeugungsanlagen zunehmen. Dadurch wird die Energieversorgung letztendlich von wenig großer hin zu vielen kleinen Energieproduzenten verlagert.</p>
<p><b>Inwieweit unterscheidet sich der internetbasierte Ansatz von der &#8220;klassischen&#8221; Energiegenosssenschaft?</b></p>
<p>An den Projekten von Greenvesting.com beteiligt sich der Investor mit einem sog. partiarischen Darlehen. Die Zinszahlung für das jeweilige Jahr ist bei einem partiarischen Darlehen an eine erfolgsabhängige Komponente geknüpft. Im Fall der Photovoltaikanlage ist dies die produzierte Energie aufgrund der Sonneneinstrahlung. Der Investor beteiligt sich mit Mezzanine-Kapital, also Kapital das nachrangig zum Bankdarlehen aber vorrangig zum Eigenkapital der Gesellschaft ist am jeweiligen Projekt. Im Unterschied zur klassischen Energiegenossenschaft besteht darin, dass der Investor bei Greenvesting.com Gläubiger und kein Eigenkapitalgeber ist. Weiterhin gibt es fest definierte Zinszahlung in Abhängigkeit des erzielten Stromertrages. Bei einer Genossenschaft müssen die Genossen zunächst über die Mittelverwendung in der Generalversammlung entscheiden. Die Höhe der in Ausschüttung muss dort jährlich neu festgelegt werden. Aus steuerlicher Sicht hat der Investor bei beiden Formen Einkünfte aus Kapitalvermögen, die mit 25% Abgeltungssteuer (zzgl. Solidaritätszuschlag) besteuert werden.</p>
<p><b>Worauf sollten die Plattformbetreiber achten, damit der Kunde hier nicht in waghalsige Investitionsvorhaben mit ungewissem Ausgang hinein gelockt wird?</b></p>
<p>Wir bei Greenvesting.com bieten ausschließlich Beteiligungen an bereits realisierten Projekten an. Der Investor trägt daher nicht das Bau- und Umsetzungsrisiko, sondern ist an bereits Energie-produzierenden Anlagen beteiligt. Bei Photovoltaikanlagen sind die zukünftigen Erträge besonders gut planbar, zum einen da die Sonneneinstrahlung relativ genau prognostiziert werden kann und zum anderen, da über die Einspeisevergütung der erzeugte Strom für 20 Jahre zu einem festen Preis vergütet wird. Die Erträge der Anlagen können zudem täglich im Portal abgerufen werden und bieten somit größtmögliche Transparenz.  Anleger sollten darauf achten, dass sich einzelne Projekte rechtlich abgegrenzt in möglichst eigenen Gesellschaften befinden und die Einflussfaktoren für die Ausschüttung der Erträge transparent und nachvollziehbar offengelegt werden.</p>
<p><b>Für welche Vorhaben und Marktsegmente eignet sich das &#8220;Crowdfunding der Energiewende&#8221;?</b></p>
<p>Prinzipiell kann Crowdfunding für nahezu alle regenerativen Energieprojekte eingesetzt werden. Zunächst werden wir uns bei Greenvesting.com allerdings auf Photovoltaik und Windenergie fokussieren. Biogas- und Wasserkraftwerke sowie Maßnahmen zu Energieeffizienz, können aber genauso hierüber finanziert werden.</p>
<p><b>Bieten derartige neue Geschäftsmodelle auch die Chance zu einer Renaissance des Stadtwerkemodells?</b></p>
<p>Der Trend geht sicher hinzu der dezentralen Stromversorgung, wozu viele kleine Energieerzeuger nötig sind. Für die Verteilung des Stroms werden jedoch weiterhin überregionale Stromnetze benötigt. Wir sehen Stadtwerke als wichtige Impulsgeber für eine dezentrale Stromversorgung. Das Ziel von GreenVesting ist es jedoch nicht mit diesen zu konkurrieren, da die Ziele unterschiedlich sind. Uns geht es vor allem darum, einer breiten Öffentlichkeit nachhaltige und lokale Investitionen anzubieten. Damit erlangen Projekte mehr Akzeptanz und die Wertschöpfung bleibt in der Region.</p>
<p><b>Und ein Ausblick: Wo geht hier die Reise hin, steigen hier auch größere Investoren mit ein, oder bleibt das eher etwas für kleinere Vorhaben?</b></p>
<p>Das Ziel von Greenvesting.com ist durchaus auch größere Investitionen über die Crowd zu finanzieren. Das geht selbstverständlich nicht am Anfang, da man erst einen gewissen Bekanntheitsgrad und die entsprechende Userzahl erreichen muss um auch größere Beträge funden zu können. In der Pipeline haben wir aber bereits ein weiteres Photovoltaikprojekt, das mit 2,8 MW fast 10 Mal größer ist als unser aktuelles Projekt auf Usedom.</p>
<p>Neben den PV Projekten sind auch Windenenergieanlagen prädestiniert für Bürgerbeteiligungen über die Crowd. Oftmals werden Windparks erreichtet bei denen meist Fonds oder wenige Gutverdienende in Form von Kommanditisten die Investoren sind. Die Bürger, in deren Gemeinde die Windräder gebaut wurden, sind in den meisten Fällen nicht am wirtschaftlichen Erfolg beteiligt. Die Akzeptanz der Bürgert für neue Anlagen ist daher meist nicht gegeben und es formiert sich Widerstand in Form von Bürgerinitiativen gegen Windkraft. Bei GreenVesting.com haben wir die Möglichkeit zunächst ausschließlich Bürgern aus den entsprechenden Gemeinden eine Beteiligung an „Ihren“ Anlagen zu ermöglichen.</p>
<p>Sollte die notwendige Fundingsumme innerhalb einer bestimmten Frist nicht erreicht werden, dann kann die Einschränkung entfallen und ist somit offen für alle Investoren. Gerade im Bereich der Windenergie scheitert die Bürgerbeteiligung oftmals am nicht vorhandenen Beteiligungskonzept und führt dann zu Unmut bei den betroffenen  Bürgern.</p>
<p>Interview: Lothar Lochmaier</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/lochmaier.wordpress.com/8903/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/lochmaier.wordpress.com/8903/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lochmaier.wordpress.com&#038;blog=8241579&#038;post=8903&#038;subd=lochmaier&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://lochmaier.wordpress.com/2013/05/10/grunes-crowdfunding-interview-mit-dirk-volker-von-greenvesting/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://2.gravatar.com/avatar/286a8145f8ff5c3fd68b05089fe85057?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">lochmaier</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>In eigener Sache (Finanzblog Award): Saubere Arbeit für sauberes Geld</title>
		<link>http://lochmaier.wordpress.com/2013/05/07/in-eigener-sache-finanzblog-award-saubere-arbeit-fur-sauberes-geld/</link>
		<comments>http://lochmaier.wordpress.com/2013/05/07/in-eigener-sache-finanzblog-award-saubere-arbeit-fur-sauberes-geld/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 May 2013 07:14:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lochmaier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lochmaier.wordpress.com/?p=8285</guid>
		<description><![CDATA[Gestern fand auf der Internetkonferenz re:publica die Preisverleihung des comdirect Finanzblog Awards statt. Auch Social Banking erhielt einen Preis, und zwar gemeinsam mit Olaf Storbeck den Sonderpreis der Jury. Darüber freue ich mich natürlich sehr, ist es doch die aufmunternde Bestätigung von vier Jahren Arbeit, seit mein Blog Social Banking 2.0 das Licht der Welt erblickt [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lochmaier.wordpress.com&#038;blog=8241579&#038;post=8285&#038;subd=lochmaier&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gestern fand auf der Internetkonferenz re:publica die Preisverleihung des comdirect Finanzblog Awards statt. Auch Social Banking erhielt einen Preis, und zwar gemeinsam mit Olaf Storbeck den Sonderpreis der Jury. Darüber freue ich mich natürlich sehr, ist es doch die aufmunternde Bestätigung von vier Jahren Arbeit, seit mein Blog Social Banking 2.0 das Licht der Welt erblickt hat. Der Hauptgewinn des Preises ging an den Wirtschaftswurm, dem ich hiermit ebenso herzlich gratuliere, wie allen anderen Preisträgern.</strong></p>
<p>Die gestrige Podiumsdiskussion zum Status Quo der Finanzblogs in Deutschland verdeutlichte das immer noch vorherrschende Verständnisdefizit, dass es sich bei dieser neuen Spezies um keinen Massenmarkt handeln kann. Umso mehr ist inhaltliche Aufklärung gefragt, zu denen die Wirtschafts- und Finanzblogs durch individuelle und kreative Blickwinkel einen wichtigen Beitrag leisten können.</p>
<p>Zur Ortsbestimmung und den Perspektiven einer neuen Mediengattung, mehr auch im zweiten Teil meiner Serie:</p>
<p><a href="http://www.cfoworld.de/aussenseiter-mit-expertenwissen" target="_blank">CFO World: Außenseiter mit Expertenwissen    </a></p>
<p>Bei allen Lesern möchte ich mich für die Unterstützung und das Interesse bedanken, ohne die dem Autor immer wieder die Puste auszugehen droht. Dank auch an die Bloggerkollegen und alle Unterstützer für die interessanten Gespräche am Rand. Es darf auch mal gefeiert werden, wenn jeder Blogger seinen Schreibtisch mal verlässt. </p>
<p>Die alte Welt der Banken in eine modernere, vielleicht sogar nachhaltigere zu verwandeln, ist eben kein Sprint, sondern ein Marathonlauf. Mein Job besteht darin, den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungsprozess zu begleiten. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.</p>
<p>Dabei gilt das alte Motto der Daimler-Arbeiter am Fließband: Saubere Arbeit für sauberes Geld. Oder wie es die kubanische Bloggern Joani Sanchez gestern so ausdrückte: Twitter ist nicht nur dazu da, morgens über die Qualität des Frühstückskaffees einen mehr oder minder geistreichen Tweet abzusetzen, sondern es kann auch das Leben und die Perspektive der Menschen verändern.</p>
<p>Kurz: Viele kleine Finanzblogs können als <em>Impulsgeber </em>einen wichtigen Beitrag leisten </p>
<p>&nbsp;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/lochmaier.wordpress.com/8285/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/lochmaier.wordpress.com/8285/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lochmaier.wordpress.com&#038;blog=8241579&#038;post=8285&#038;subd=lochmaier&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://lochmaier.wordpress.com/2013/05/07/in-eigener-sache-finanzblog-award-saubere-arbeit-fur-sauberes-geld/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
	
		<media:content url="http://2.gravatar.com/avatar/286a8145f8ff5c3fd68b05089fe85057?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">lochmaier</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Quo vadis Finanzblogs (Teil I) – Die Marktanalyse</title>
		<link>http://lochmaier.wordpress.com/2013/05/05/quo-vadis-finanzblogs-teil-i-die-marktanalyse/</link>
		<comments>http://lochmaier.wordpress.com/2013/05/05/quo-vadis-finanzblogs-teil-i-die-marktanalyse/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 May 2013 08:14:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lochmaier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lochmaier.wordpress.com/?p=8990</guid>
		<description><![CDATA[Passend zur Verleihung der Finanzblog Awards in Berlin auf der re:publica beleuchte ich die Zukunft dieser informellen Mediengattung in einer mehrteiligen Serie. Wer mischt denn da mit? Unternehmen, Journalisten, Quer- und Vordenker und &#8230; und&#8230;. und&#8230; Erster Teil: Wandert die Wirtschaftszeitung demnächst ganz ins Netz? Es ist schon eine schleichende Revolution, wenn die Zeitung plötzlich fast vollständig zum [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lochmaier.wordpress.com&#038;blog=8241579&#038;post=8990&#038;subd=lochmaier&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Passend zur Verleihung der Finanzblog Awards in Berlin auf der re:publica beleuchte ich die Zukunft dieser informellen Mediengattung in einer mehrteiligen Serie. Wer mischt denn da mit? Unternehmen, Journalisten, Quer- und Vordenker und &#8230; und&#8230;. und&#8230;</strong></p>
<p><b>Erster Teil: Wandert die Wirtschaftszeitung demnächst ganz ins Netz?</b></p>
<p>Es ist schon eine schleichende Revolution, wenn die Zeitung plötzlich fast vollständig zum digitalen Bandwurm mutiert. Am Beispiel des Handelsblatts skizziert der Nachrichtendienst <a href="http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2013-03/26137583-handelsblatt-live-die-digitale-tageszeitung-ab-sofort-drei-mal-taeglich-auf-dem-ipad-007.htm" target="_blank">finanznachrichten.de </a>den Wandel in der Medienbranche. Denn die digitale Tageszeitung des Handelsblatts erscheint seit Anfang März immerhin drei Mal am Tag als neue iPad-Applikation, angereichert mit Videoformaten, Realtime-Kursen und einem personalisierten Informationszugriff.</p>
<p>Folgt man den Ausführungen der Blattmacher, wird der komplette Produktionsprozess nun sukzessive auf den digitalen Fußabdruck umgepolt. Für die einen ist dies nur eine logische technische Evolution, für Andere macht es den Wandel zur vernetzten Wirtschaftskommunikation „in Echtzeit“ sichtbar. Aber auch die Inhalte ändern sich: Zu den wichtigsten Funktionen der App vom Handelsblatt gehören ein Branchenmonitor, der aktuelle Infos und detaillierte Hintergrundberichte für alle wichtigen Wirtschaftszweige liefert, moderne Infografiken, ein Marktdatencenter mit Realtime-Kursen sowie die Rubrik „Zweite Meinung“ mit Positionen anderer Zeitungen.</p>
<p>Auch dieser Schritt signalisiert zwar nicht den kompletten Bruch mit der gedruckten Zeitungsausgabe und den klassischen Prinzipien des „Blattmachens“, unterstreicht aber die schrittweise vollzogene Öffnung nach außen. Wer die Veränderungen in der Medienbranche in den größeren Kontext einordnet, wird unschwer feststellen, dass das Internet nicht nur die größte Innovation seit dem Buchdruck darstellt. Deutlich ist vielmehr auch, dass die Öffentlichkeitsarbeit von Unternehmen einem schleichenden Wandel unterliegt.</p>
<p>Alte Medienformate müssen sich den neuen Nutzergewohnheiten anpassen, neue Spieler betreten das Terrain. Deutlich wird dies am Beispiel von Finanzblogs, die in Geldfragen als Vorreiter in die neue Welt der vernetzten Wirtschaftskommunikation hinein fungieren. Aufgrund ihres persönlichen Stils und ihrer (meist) klaren Sprache haben Blogger ein leichtes Spiel, um gegenüber einem meist unverständlichen „Fachkauderwelsch“ in der Finanzkommunikation in eine offene Flanke hinein zu stoßen.</p>
<p>Betrachten wir diesen informellen Markt etwas differenzierter. Welche Blogs gehören derzeit zu den Top 100? Mit dieser Fragestellung beschäftigen sich die Wissenschaftler vom Hasso Plattner Institut (HPI) in Potsdam. Die Antwort soll der Leser künftig per Mausklick binnen Sekunden erhalten. Mit schnellen Informationen und Kommentaren zu aktuellen Tagesereignissen habe die Blogosphäre, also die Welt der Weblogs, die unzählige Blogger mit ihren Internet-Tagebüchern geschaffen haben, eine wichtige publizistische Wirkung entfaltet, betont das HPI. Die neue Meinungsmacht spürten deshalb vor allem Unternehmen, Politiker und Journalisten. Weil Weblogs einfach zu speisen und untereinander stark vernetzt seien, verbreiteten sich deren Inhalte weltweit rasant, bilanzieren die Wissenschaftler.</p>
<p>Geprägt hat das Hasso Plattner Institut dazu den neuen Begriff: Blog Intelligence. Nun möchten die Wissenschaftler alle Weblogs technisch erschließen, inhaltlich untersuchen und visualisieren. Man darf gespannt sein, welchen Mehrwert die Informationsforscher hier zu den unzähligen im Netz verfügbaren Blogübersichten und Rankings bieten, gerade auch mit Blick auf die hier zu behandelnde Spezies der „Finance Blog Intelligence“.</p>
<p><b>Wer bloggt denn da draußen? </b></p>
<p>Es sind Finanzfachleute, Unternehmensberater, Journalisten, Zukunftsforscher, aber auch Menschen aus ganz unterschiedlichen Branchen und Kontexten, die ihre Stimme zu Finanzfragen im Netz erheben. Kein Unbekannter ist beispielsweise der Finanzjournalist Felix Salmon, der auf den Internetseiten des <a href="http://blogs.reuters.com/felix-salmon/" target="_blank">Nachrichtendienstes Reuters  </a>ein lesenswertes Format betreibt.</p>
<p>Der weltweit bekannteste Blog eines Ökonomen aber dürfte derjenige von <a href="http://krugman.blogs.nytimes.com/" target="_blank">Paul Krugmann </a>sein. Dabei darf man aber eines nicht vergessen. Erstens: Der Wirtschaftswissenschaftler hat einen Nobelpreis gewonnen, was die Sache enorm erleichtert. Zweitens: Krugmann agiert auf einer Unterseite der renommierten Zeitung New York Times, was die Reichweite drastisch erhöht.</p>
<p>Die Liste relevanter Meinungsführer unter den Finanzblogs soll aber hier nicht weiter fortgeführt werden. Denn im Guten wie im weniger Guten, sowieso kommt mit fünf- bis zehnjähriger Zeitverzögerung alles zu uns, aus dem Land der (fast) unbegrenzten Möglichkeiten. Und dann hat es jeder schon vorher gewusst, dass es so kommen musste, und war natürlich von Anfang an dabei, obwohl erst vorgestern das Neue im Netz noch kritisch beäugt oder gar verdammt worden ist. </p>
<p>Also: Auch in Deutschland befinden sich Finanz- und Wirtschaftsblogs im Aufwärtstrend. Deren Stellung als Meinungsmacher und Multiplikatoren wächst, noch etwas eingeklemmt in der Rolle zwischen Außenseiter und Avantgarde. Sie können die Leit- und Massenmedien medien zwar nicht ersetzen, ihnen von der Seitenlinie aus aber frischen Schwung verleihen.</p>
<p>Mit anderen Worten: So manches bislang unentdeckte spannende Format wartet wie eine Goldmine darauf, irgendwann entdeckt zu werden. Meist unterhalb der Rubrik „Wirtschaftsblogs“ einsortiert, befindet sich dabei eine Reihe von Blogs, die sich spezifisch mit der Welt von Banken und Finanzen auseinandersetzen. Denn Kästchen- und Schubladendenken hat (nicht nur) in Deutschland Tradition.  Aber das Neue setzt sich irgendwann immer durch.</p>
<p><em>Kurz: Wirtschafts- und Finanzblogs wachsen auch hierzulande weiter, qualitativ wie quantitativ. Irgendwann kapiert es auch der letzte Ewig-Gestrige, dass da nicht nur blutige Amateure bloggen. Das zeigt schon das Lebensalter der Protagonisten, denn in der Regel ist ein gewisser beruflicher wie privater Erfahrungsschatz beim Schreiben übers das Thema Geld von Vorteil. Im Kontrast zu Mode-, IT- oder Lifestyleblogs. Wer sich intensiver darüber informieren will, ob es sich hier um Breiten-, und/oder Spitzensport handelt, dem sei die morgige Podiumsdiskussion auf der re:publica (Stage 5, 16 Uhr) empfohlen:</em></p>
<p><a href="http://re-publica.de/sessions/finanzblogs-intellektuelle-elite-oder-verstaendliches-massenmedium" target="_blank">Finanzblogs: Intellektuelle Elite oder verständliches Massenmedium?</a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/lochmaier.wordpress.com/8990/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/lochmaier.wordpress.com/8990/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lochmaier.wordpress.com&#038;blog=8241579&#038;post=8990&#038;subd=lochmaier&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://lochmaier.wordpress.com/2013/05/05/quo-vadis-finanzblogs-teil-i-die-marktanalyse/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
	
		<media:content url="http://2.gravatar.com/avatar/286a8145f8ff5c3fd68b05089fe85057?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">lochmaier</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Wie die Energiewende eine vergessene Welt ohne Strom erfasst</title>
		<link>http://lochmaier.wordpress.com/2013/05/02/wie-die-energiewende-eine-vergessene-welt-ohne-strom-erfasst/</link>
		<comments>http://lochmaier.wordpress.com/2013/05/02/wie-die-energiewende-eine-vergessene-welt-ohne-strom-erfasst/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 May 2013 07:10:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lochmaier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lochmaier.wordpress.com/?p=8943</guid>
		<description><![CDATA[Green Crowdfunding – Teil IV &#8211; Strukturelle Voraussetzungen Menschen ohne Energie, aber mit großen Träumen und viel Begeisterung, sitzen in Entwicklungsländern mit am Regiepult. Welche Chancen das Crowdfunding-Modell gerade dort besitzt. Die Frage der nächsten „Killerapplikation“ für die Herausforderung im 21. Jahrhundert steht noch aus. Wie wäre es mit der Energiewende, finanziert via Bürgerbeteiligung? Denn klar ist, [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lochmaier.wordpress.com&#038;blog=8241579&#038;post=8943&#038;subd=lochmaier&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><b>Green Crowdfunding – Teil IV &#8211; Strukturelle Voraussetzungen </b></p>
<p><b>Menschen ohne Energie, aber mit großen Träumen und viel Begeisterung, sitzen in Entwicklungsländern mit am Regiepult. Welche Chancen das Crowdfunding-Modell gerade dort besitzt.</b></p>
<p>Die Frage der nächsten „Killerapplikation“ für die Herausforderung im 21. Jahrhundert steht noch aus. Wie wäre es mit der Energiewende, finanziert via Bürgerbeteiligung? Denn klar ist, die Energiewende und der Klimawandel können nur im Schulterschluss mit den Bürgern erfolgreich gemeistert werden, und nicht von Staatskonzernen oder Energiemonopolen.</p>
<p>Am Beispiel der Entwicklungsländer von Afrika und Asien diskutieren Experten kürzlich in Berlin, ob sich auch „Mikrofinanzkredite“ dazu eignen, Licht in die entlegenen Winkel auf diesem Globus zu bringen. Dazu waren lokale Vertreter aus Asien, Afrika und Lateinamerika auf der zweiten Fachkonferenz „Micro Perspectives for decentralised energy supply“ im Februar an der Technischen Universität (TU Berlin) präsent.</p>
<p>Das Fazit: Kleine finanziellen Starthilfen etwa für eine Solarleuchte, also Mikrokredite für Energieprojekte an bedürftige Einzelpersonen, bergen noch ein hohes Risiko, zumal der seriöse Teil der Branche durch unseriöse Mikrofinanzinstitutionen immer wieder in Misskredit gezogen worden ist. Aber auch die konventionellen Banken vor Ort reagieren bislang zurück haltend, weil das Crowdfunding der Energiewende in armen Ländern das klassische Bonitätsbewertungsmuster sprengt. Übrigens funktioniert das Mikrofinanzmodell weit besser, wenn Frauen die Kredite erhalten als bei Männern (sorry, liebe Spezies kann man da nur sagen). </p>
<p>Trotzdem: Daniel Kammen, der als Energieberater bei der Berkeley Rural Energy Group unter anderem für die US-Regierung unter Barack Obama arbeitet, hat dazu eine klare These: Mini-Grids, also dezentrale Energieversorgungseinheiten, seien das beste Mittel im Kampf gegen den Klimawandel und die Energieverschwendung. Nicht umsonst setzen die Vereinten Nationen im kommenden Jahr neue Schwerpunkte mit der Initiative „Energie für alle“ <a href="http://www.sustanableenergyforall.org" rel="nofollow">http://www.sustanableenergyforall.org</a>.</p>
<p>Um dem dezentralen Ansatz gerade in den Entwicklungsländern Auftrieb zu verleihen, sind deshalb neue Finanzkonzepte und Akteure mit frischem Schwung erforderlich. Oder auch einfache Ideen mit großer Durchschlagskraft. So hat beispielsweise das Berliner Startup Solarkiosk (www.solarkiosk.eu) einen schlüsselfertigen Bausatz für einen Solarkiosk entwickelt.</p>
<p>Mit an Bord bei dem käuflichen oder über ein Franchise-Modell nutzbaren mit Sonnenstrom betriebenen Kiosk ist auch erprobte Technologie made in Germany, so etwa Wechselrichter vom Hersteller SMA Solar. Derartige Ideen können Licht, gekühlte Getränke und Strom für die Musik in die Dörfer bringen, also gleichermaßen ein Beitrag zur sozialen wie ökonomischen Fortschritt, hoffen die Unternehmensgründer von Solarkiosk. Nicht immer müssen es also die großen Ideen sein, die die Welt voran bringen.</p>
<p>Und genau hier kommt neben dem kaum zu übersehenden Renditeaspekt beim Crowdfunding auch der Nachhaltigkeitsbonus ins Spiel. Denn Menschen haben in der Regel mehr Freude daran, wenn sie etwas tun, was auch anderen Menschen Freude bereitet. An der wirtschaftlichen Schnittstelle zwischen Informationstechnologie, Energie und der Finanzwelt wächst somit zusammen, was längst zusammen gehört. Crowdfunding ist neben technologischen Innovationen von kleinen Einheiten ein Mittel in diesem Wandlungsprozess, der auch ein kulturelles Umdenken weg vom Ressourcen verschlingenden „Charme“ der alten Industrienationen nach sich zieht.</p>
<p>Allmählich kristallisiert sich die letzte Botschaft heraus: Die Technik ist positiv betrachtet auch das Transportmittel für produktive Veränderungen in der globalisierten Gesellschaft. Die Wirtschaft ist pure Energie, wenn sie auf vernünftigen, ökologisch kompatiblen Prinzipien basiert. Und die große und kleine Welt der Finanzen ist ihr nicht wegzudenkender Treibstoff, um den „sozial-ökologischen“ Kreislauf zu speisen und aufrecht zu erhalten.</p>
<p>Nachhaltigkeit und nicht allein blinder Fortschrittsglaube sollte deshalb das neue Ziel sein, wenn es darum geht, der „Realwirtschaft“ neue Impulse zu geben. Wir befinden uns hier mitten in einer spannenden Entwicklung, die mit Blick auf die dezentral in einzelnen Weltregionen gestaltete Energiewende zahlreiche neue Finanzierungskonzepte generieren wird, sowohl in den Industrienationen als auch in den so genannten Schwellen- und Entwicklungsländern.</p>
<p><em>Hinweis: Abgerundet wird die umfangreiche Berichterstattung zum Thema Green Crowdfunding in den kommenden Wochen in loser Reihenfolge durch einige Interviews mit spannenden Start ups.</em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/lochmaier.wordpress.com/8943/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/lochmaier.wordpress.com/8943/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lochmaier.wordpress.com&#038;blog=8241579&#038;post=8943&#038;subd=lochmaier&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://lochmaier.wordpress.com/2013/05/02/wie-die-energiewende-eine-vergessene-welt-ohne-strom-erfasst/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://2.gravatar.com/avatar/286a8145f8ff5c3fd68b05089fe85057?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">lochmaier</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Crowdfunding – Interview Volksbank Bühl: &#8220;Viele schaffen mehr&#8221;</title>
		<link>http://lochmaier.wordpress.com/2013/04/29/crowdfunding-interview-volksbank-buhl-viele-schaffen-mehr/</link>
		<comments>http://lochmaier.wordpress.com/2013/04/29/crowdfunding-interview-volksbank-buhl-viele-schaffen-mehr/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 07:05:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lochmaier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lochmaier.wordpress.com/?p=8980</guid>
		<description><![CDATA[Im letzten Beitrag habe ich das erste deutsche Crowdfunding-Projekt einer Sparkasse vorgestellt. Mit Viele-schaffen-mehr.de startet die Volksbank Bühl heute in der Region eine spannende IT-Infrastruktur, über welche lokale Vereine und gemeinnützige Organisationen neue Projekte finanzieren können. Das Projekt verfolge allerdings im Kontrast zum unternehmerischen Crowdinvesting keinerlei wirtschaftliche Interessen, skizziert Innovationsexperte Franz Sebastian Welter von der [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lochmaier.wordpress.com&#038;blog=8241579&#038;post=8980&#038;subd=lochmaier&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><b>Im letzten Beitrag habe ich das erste deutsche Crowdfunding-Projekt einer Sparkasse vorgestellt. Mit <a href="http://viele-schaffen-mehr.de/" target="_blank">Viele-schaffen-mehr.de </a>startet die Volksbank Bühl heute in der Region eine spannende IT-Infrastruktur, über welche lokale Vereine und gemeinnützige Organisationen neue Projekte finanzieren können. </b></p>
<p>Das Projekt verfolge allerdings im Kontrast zum unternehmerischen Crowdinvesting keinerlei wirtschaftliche Interessen, skizziert Innovationsexperte Franz Sebastian Welter von der Volksbank Bühl im Gespräch mit Social Banking 2.0.</p>
<p><img class="aligncenter" alt="Viele-schaffen.mehr (Volksbank Bühl) - Crowdfunding Portal -- Logo" src="http://viele-schaffen-mehr.de/media/thumbnails/357/2881bf37" border="0" /></p>
<p><b>Social Banking 2.0: Herr Welter, Crowdfunding scheint mehr als ein kurzlebiger Hype, sondern eine &#8211; richtig angewendet &#8211; sehr sinnvolle Sache zu sein. Warum zögern Banken bislang, solche Projekte in Eigenregie zu starten? </b></p>
<p>Franz Sebastian Welter: Ehrlich gesagt, ist es schwierig, das abschließend zu beantworten. Ich denke, es gibt mehrere Gründe, die für dieses zögerliche Vorgehen verantwortlich sein könnten: zu wenig Erfahrung mit dem Thema, Angst vor Kannibalisierung, andere Prioritäten (Stichwort: Finanzkrise), nicht das richtige Personal zur Umsetzung usw. Man darf aber auch nicht verkennen, dass zumindest Gerüchten zufolge mehrere Banken an verschiedenen Crowdfunding bzw. Crowdinvesting-Ansätzen arbeiten.</p>
<p><b>SB 2.0: Wie sieht es in der internationalen Perspektive aus, kennen Sie Banken und Finanzdienstleister, die Crowdfunding verstärkt nutzen, sehen Sie schon so etwas wie Best Practices, oder sind alle noch Lernende auf diesem Gebiet?</b></p>
<p>Etablierte Banken mit einem längerfristigen und nachhaltigen Crowdfunding-Ansatz sind mir nicht bekannt. Natürlich gibt es die bekannten Beispiele aus anderen Branchen wie kickstarter oder in Deutschland startnext, seedmatch usw. Und die Fidor Bank arbeitet an einem interessanten Ansatz, Crowdfunding in ihr Banking zu integrieren. Insgesamt würde ich allerdings sagen, dass die Banken auf diesem Gebiet alle noch zu den Lernenden zählen und es bisher keine richtigen Best-Practice Beispiele von Banken gibt.</p>
<p><b>SB 2.0: Wäre Crowdfunding nicht gerade anhand der eigenen Tradition für Sparkassen und Volksbanken ein ideales Instrument der Kundenbeteiligung? </b></p>
<p>Sicherlich. Gerade für Volksbanken könnte Crowdfunding eine Möglichkeit sein, dass genossenschaftliche Prinzip „Was der Einzelne nicht vermag, das vermögen viele“ auf das Internet zu übertragen. Meines Erachtens eine herausragende Chance. Aber auch für andere Regionalbanken ergeben sich gute Möglichkeiten damit.</p>
<p><b>SB 2.0: Welches sind die Motivation und Ziele, dass die Volksbank Bühl jetzt das erste Crowdfunding-Projekt einer deutschen Genossenschaftsbank startet? </b></p>
<p>Wir haben in den letzten Jahren eine schöne Entwicklung durchlebt. Vor etwa fünf Jahren haben wir mit unseren Social Media Aktivitäten begonnen. Ab diesem Zeitpunkt haben wir viel gelernt und uns kontinuierlich weiterentwickelt. Auf unsere Social Media Aktivitäten folgte die Gründung unserer InnovationsWerkstatt und in 2012 die Einführung einer Enterprise 2.0 Plattform. Sowohl durch unseren externen als auch internen Social Media Aktivitäten konnten wir viel lernen. Crowdfunding war für uns so etwas wie der nächste Schritt in diesem Prozess. Wie vorhin schon erwähnt, sehen wir in Crowdfunding eine Möglichkeit, die genossenschaftliche Philosophie auf das Internet zu übertragen und damit einen bestehenden Wettbewerbsvorteil zu digitalisieren.</p>
<p><b>SB 2.0: Beschreiben Sie das Projekt bitte für die Leser genauer, vor allem auch in Abgrenzung zum Crowdinvesting, Spenden- vs. Investments, Beteiligungs- und Belohnungssysteme, strukturelle Aufstellung etc.? </b></p>
<p>Mit „Viele-schaffen-mehr.de“ wollen wir in unserer Region eine Infrastruktur schaffen, über welche Vereine und gemeinnützige Organisationen aus unserem Geschäftsgebiet gemeinnützige Projekte finanzieren können. Und das ist auch schon die Abgrenzung zu Crowdinvesting und weiteren Projekten – wir haben keinerlei wirtschaftlichen Interessen. Gebühren, die aus dem Zahlungsverkehr entstehen, werden auch von uns übernommen. Darüber hinaus unterstützt die Volksbank Bühl die Projekte mit 10.000 EUR. Das folgende Video beschreibt die Plattform: (Video ab Montag in unserem Youtube Kanal)</p>
<p><b>SB 2.0: Wie stellt man eine solide Mannschaft zusammen, um solch ein Projekt erfolgreich zu Ende zu führen? </b></p>
<p>Da wir seit mehreren Jahren im Web 2.0 unterwegs sind und bereits vor einigen Jahren unsere InnovationsWerkstatt gegründet hatten, konnten wir in der Volksbank Bühl auf ein tolles Team zurück greifen. Natürlich haben wir die Plattform nicht alleine entwickelt. Mit der VR-NetWorld, T-Systems MMS und nicht zuletzt tyclipso (startnext.de) hatten wir hochkarätige Partner, die ihr Know-How eingebracht haben. Die Mischung hat es gemacht. Ohne unsere Partner hätten wir das Projekt nicht realisieren können.</p>
<p><b>SB 2.0: Für welche Bereiche, sprich Vorhaben im Umfeld von lokalen Banken, eignet sich denn Crowdfunding generell, für welche eher nicht? </b></p>
<p>Schwierige Frage. Das wird sich zeigen müssen. Momentan glaube ich, dass der Ansatz, gemeinnützige Projekte zu finanzieren, auf regionaler Ebene die größten Erfolgschancen hat. In Bezug auf Crowdinvesting gibt es auf regionaler Ebene noch zahlreiche Hürden und offene Fragen – z.B. hinsichtlich des Risikomanagements.</p>
<p><b>SB 2.0: Die Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt konnte im vergangenen Jahr aufgrund der kommunalen Finanzklemme erfolgreich das renovierte Freibad über ein Crowdfunding-Projekt wieder in Betrieb nehmen. Die Initiatoren sehen das aber eher als Ausnahme an, also nicht beliebig wiederholbar an. Würden Sie dem zustimmen? </b></p>
<p>Auch das wird sich zeigen müssen und wir werden die Plattform vorerst für einen Zeitraum von ungefähr vier Monaten online stellen. Allerdings werden wir „Viele-schaffen-mehr.de“ in der Anzahl der online gestellten Projekte nicht begrenzen. Die Resonanz auf die Plattform entscheidet dann darüber, wie wir nach den 4 Monaten mit der Plattform weitermachen.</p>
<p><b>SB 2.0: Wie sieht nun das weitere Vorgehen und Prozedere bei Ihrem Projekt genau aus?</b></p>
<p>Heute um 15.00 h findet die Pressekonferenz statt und die Plattform geht online. Gemeinnützige Organisation und Vereine haben ab jetzt die Möglichkeit bis zum 16. Juni 2013 ihre Projekte auf der Plattform „Viele-schaffen-mehr.de“ vorzustellen. Vom 16. Juni bis 30. Juni 2013 müssen dann Fans gesammelt werden. Nur wer die erforderliche Anzahl von Fans erreicht, kommt in die Finanzierungsphase. Diese läuft vom 01. Juli – 31. August 2013. In der Fundingphase wird die jeweils erste Spende der ersten 2.000 Spender mit 5 EUR der Volksbank Bühl bezuschusst.</p>
<p><b>SB 2.0: Wie können Kunden und Volksbanken denn gleichzeitig profitieren, indem sie regionale Vorhaben gemeinsam per Crowdfunding ins Zielgebiet steuern? Gibt es dazu einen Königsweg, oder sollte sich jede Genossenschaftsbank 2.0 hier individuell an ein passendes Lösungsmodell heran tasten? </b></p>
<p>Ein Königsweg wurde hier sicherlich noch nicht gefunden. Wir versuchen jetzt mal unseren Ansatz und dann können wir in einigen Monaten noch mal darüber sprechen, ob das ein Königsweg sein kann. Außerdem wissen wir dann mit Sicherheit auch schon, ob andere Volks- und Raiffeisenbanken Interesse an der Plattform haben und ob die Plattform eventuell auch bundesweit ausgerollt werden kann.</p>
<p><b>SB 2.0: Und eine letzte Frage: Matthias Kröner von der Fidor Bank sagte kürzlich sinngemäß auf einem Vortrag in London, das historische Problem bei Raiffeisen war, dass er damals noch kein Social Media zur Verfügung hatte, um das Genossenschaftsprinzip auf breiter Front anzuwenden. Wo sehen Sie Chancen, aber auch Grenzen, in der aktiven Kundenpartizipation über die sozialen Medien in den Kerngeschäftsprozessen einer Bank? </b></p>
<p>Das Web 2.0 bietet Volks- und Raiffeisenbanken unzählige Chancen, wie zum Beispiel die Digitalisierung des genossenschaftlichen Prinzips aber auch z.B. die Übertragung von Kundenbeziehungen auf das Internet via Social Media. Darüber hinaus entstehen gerade viele verschiedene Geschäftsmodelle auf Basis des Web 2.0 in der Finanzdienstleistungsbranche. Und viele davon haben das Potenzial, das Credo „Was der Einzelne nicht vermag, vermögen viele“ im Internet erlebbar zu machen. Grenzen sehe ich vor allem in der Thematik ‚Datenschutz versus Transparenz’. Beim Thema Finanzen sind viele Menschen sehr zurückhaltend, wenn es um sehr innovative und transparente Dienstleistungen im Netz geht, vielleicht eine Hürde für Modelle wie Crowdinvesting – insbesondere auf regionaler Ebene.</p>
<p>Interview: Lothar Lochmaier</p>
<p>Und hier noch ein Video zum Projektstart der Voba Bühl, das vielleicht mehr als tausend Worte sagt: </p>
<span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='560' height='315' src='http://www.youtube.com/embed/videoseries?list=UUIfXpwPRJLYwLz83nAKhL9g&#038;hl=en_US' frameborder='0'></iframe></span>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/lochmaier.wordpress.com/8980/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/lochmaier.wordpress.com/8980/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lochmaier.wordpress.com&#038;blog=8241579&#038;post=8980&#038;subd=lochmaier&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://lochmaier.wordpress.com/2013/04/29/crowdfunding-interview-volksbank-buhl-viele-schaffen-mehr/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
	
		<media:content url="http://2.gravatar.com/avatar/286a8145f8ff5c3fd68b05089fe85057?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">lochmaier</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://viele-schaffen-mehr.de/media/thumbnails/357/2881bf37" medium="image">
			<media:title type="html">Viele-schaffen.mehr (Volksbank Bühl) - Crowdfunding Portal -- Logo</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Crowdfunding: Wie die Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt das Freibad rettete</title>
		<link>http://lochmaier.wordpress.com/2013/04/26/crowdfunding-wie-die-sparkasse-gummersbach-bergneustadt-das-freibad-rettete/</link>
		<comments>http://lochmaier.wordpress.com/2013/04/26/crowdfunding-wie-die-sparkasse-gummersbach-bergneustadt-das-freibad-rettete/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 14:17:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lochmaier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lochmaier.wordpress.com/?p=8383</guid>
		<description><![CDATA[Aufgrund der Sonnenstrahlen traue ich mich jetzt vom Freibad zu reden: Oder: Eine Bank traut sich was &#8230;  Wie die Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt von der kollektiven Schwarmintelligenz profitierte. Rund 300.000 Euro fehlten der Kommune in Gummersbach-Bergneustadt und dem Freibad, um die eigene Zukunft zu sichern. Dann kam angesichts von Sparzwang und Nothaushalt die rettende Idee, um den Verlust [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lochmaier.wordpress.com&#038;blog=8241579&#038;post=8383&#038;subd=lochmaier&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aufgrund der Sonnenstrahlen traue ich mich jetzt vom Freibad zu reden: Oder: Eine Bank traut sich was &#8230; </strong></p>
<p><strong>Wie die Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt von der kollektiven Schwarmintelligenz profitierte. </strong><strong>Rund 300.000 Euro fehlten der Kommune in Gummersbach-Bergneustadt und dem Freibad, um die eigene Zukunft zu sichern. Dann kam angesichts von Sparzwang und Nothaushalt die rettende Idee, um den Verlust eines weiteren Stückchens Lebensqualität vor Ort zu verhindern.  Vielleicht ziehen die Volksbanken ja bald nach&#8230;</strong></p>
<p>In einer einzigen Aktion sammelte das Geldinstitut im vergangenen Jahr binnen weniger Wochen die geforderte Summe von 200.000 Euro. Weitere 100.000 Euro steuerte die Sparkasse selbst bei. Die Sammlung geriet dabei zum „Kampf gegen die Uhr“, wobei der tagesaktuelle Spendenstand über drei Monate via Homepage und in allen Bergneustädter Geschäftsstellen präsent war. Zudem veröffentlichten die Verantwortlichen den Spendenstand via Twitter und in anderen sozialen Medien. Nachdem die Kredite Mitte 2011 ausgezahlt wurden, nahm das wiedereröffnete Freibad am 12. Mai 2012 seinen Betrieb erneut auf.</p>
<p><strong>Im Gespräch beschreibt Sparkassendirektor Frank Grebe, wie der Ausweg aus der prekären Finanzklemme gelang.  </strong></p>
<p><strong><em>Warum hat die Sparkasse auf Crowdfunding als Finanzinstrument für das Freibad zurück gegriffen, gab es keine Alternativen?</em></strong></p>
<p>Frank Grebe: Von kommunaler Seite konnten aufgrund der Nothaushaltslage keine Mittel zur Verfügung gestellt werden. Der Sport- und Förderverein des Freibades, als neuer Pächter und Betriebsführer (seit 2010), verfügte nicht über die von der NRW-Bank zur Kreditgewährung geforderten Eigenmittel.</p>
<p><strong><em>Welche Voraussetzungen müssen für ein derartiges Projekt gegeben sein, damit die finanzielle Schwarmintelligenz erfolgreich ist?</em></strong></p>
<p>Das Projekt muss massentauglich sein. Außerdem ist eine hohe Emotionalität in der Öffentlichkeit erforderlich, so dass die Verbreitung der Thematik zum Selbstläufer wird (Mund-zu-Mund-Propaganda etc.).</p>
<p><strong><em>Wie war die Resonanz in der Stadt, sind die Menschen, aber auch die Verantwortlichen generell offen für ein derartiges, noch relativ ungewöhnliches Finanzierungsinstrument jenseits der konventionellen Wege?</em></strong></p>
<p>Es hatte bis dato keine vergleichbare Aktion in der näheren Umgebung gegeben, so dass das Thema Crowdfunding noch nicht abgenutzt war. Außerdem waren plötzlich all diejenigen in der Pflicht, die vorab lautstark den Erhalt des Freibades eingefordert hatten. Ob diese oder eine vergleichbare Aktion nochmals zu dem gleichen Erfolg führen würde, darf bezweifelt werden.</p>
<p><strong><em>Laut den Unterlagen wurde das Freibad am 12.05. 2012 eingeweiht, wie darf man sich das vorstellen? Waren die &#8220;Crowdfunder&#8221; daran beteiligt?</em></strong></p>
<p>Es gab eine öffentliche Ausschreibung des Eröffnungstermins. Leider muss man die Resonanz am 12.05. als bescheiden beschreiben. Das kann allerdings auch daran liegen, dass die Öffentlichkeit bereits im Rahmen eines „Tag der offen Tür“ (April 2012) die Gelegenheit hatte, sich das Freibad anzusehen.</p>
<p><strong><em>Wer hat bzw. welche Gruppen haben denn am meisten gespendet oder investiert?</em></strong></p>
<p>Die größten Beträge wurden durch die heimische wirtschaft bereit gestellt, alleine die Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt hat mit 100.000,– € ein Drittel der Summe gespendet. Insgesamt haben aber auch eine extrem hohe Anzahl an Privatpersonen (z. T. anonym) gespendet (Direktüberweisung aufs Spendenkonto, Haussammlungen, Sammlungen auf Spendenveranstaltungen etc.).</p>
<p> <strong><em>Gibt es irgendwelche Rückvergütungen oder &#8220;Erfolgsbeteiligungen&#8221; für die &#8220;Spender&#8221; bzw. Investoren, wenn ja, wie sehen die konkret aus?</em></strong></p>
<p>Ein monetäres Rückvergütungs- oder Erfolgsbeteiligungsmodell gibt es nicht. Der persönliche Erfolg stellt sich bei den Crowdfunder dadurch ein, dass das Freibad gerettet werden konnte. Zudem werden Großspender auf einer Hinweistafel im Eingangsbereich präsentiert.</p>
<p><strong><em>Kann Crowdfunding &#8211; oder in der professionellen Variante für kleine oder mittelständische Betriebe das Crowdinvesting &#8211; ein probates Ergänzungsinstrument sein, von dem auch Sparkassen generell jenseits vom Social Sponsoring und Fundraising profitieren können, oder bleibt das eine Randerscheinung?</em></strong></p>
<p>Crowdfunding wird mit Sicherheit zu einem wichtigen Instrument heranreifen, da kommunale Unterstützung zukünftig eher geringer als höher ausfallen wird. Voraussetzung für eine erfolgreiche Implementierung in eine Spendenaktion ist dabei aber, dass es nur in Maßen eingesetzt wird und nicht wöchentlich neue Projekte gestartet werden.</p>
<p>Interview: Lothar Lochmaier</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/lochmaier.wordpress.com/8383/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/lochmaier.wordpress.com/8383/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lochmaier.wordpress.com&#038;blog=8241579&#038;post=8383&#038;subd=lochmaier&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://lochmaier.wordpress.com/2013/04/26/crowdfunding-wie-die-sparkasse-gummersbach-bergneustadt-das-freibad-rettete/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://2.gravatar.com/avatar/286a8145f8ff5c3fd68b05089fe85057?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">lochmaier</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Green Crowdfunding: Deutschland nicht nur Follower</title>
		<link>http://lochmaier.wordpress.com/2013/04/25/green-crowdfunding-deutschland-nicht-nur-follower/</link>
		<comments>http://lochmaier.wordpress.com/2013/04/25/green-crowdfunding-deutschland-nicht-nur-follower/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 07:41:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lochmaier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lochmaier.wordpress.com/?p=8941</guid>
		<description><![CDATA[Deutschland ist gerade in der Bürgerbeteiligung zur Energiewende der globale Vorreiter, nach dem Ausstieg aus der Atomenergie. Eine Welle schwappt in diesem Fall auch mal (okay, fast) von der anderen Seite über den großen Teich. Die Online-Plattform „LeihDeinerUmweltGeld“ ermöglicht privaten Investoren einen leichten und direkten Zugang in den Sektor der erneuerbaren Energien. Der Einstieg ist bereits [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lochmaier.wordpress.com&#038;blog=8241579&#038;post=8941&#038;subd=lochmaier&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><b>Deutschland ist gerade in der Bürgerbeteiligung zur Energiewende der globale Vorreiter, nach dem Ausstieg aus der Atomenergie. Eine Welle schwappt in diesem Fall auch mal (okay, fast) von der anderen Seite über den großen Teich.</b></p>
<p>Die Online-Plattform „LeihDeinerUmweltGeld“ ermöglicht privaten Investoren einen leichten und direkten Zugang in den Sektor der erneuerbaren Energien. Der Einstieg ist bereits ab 100 Euro möglich. Die Beteiligungen werden ausschließlich als Nachrangdarlehen mit qualifiziertem Rangrücktritt angeboten. Die Rendite kann hierbei in Form eines reinen Festzinses, einer reinen Gewinnbeteiligung oder einer Mischung aus beidem erfolgen.</p>
<p>Neben Projekten der regenerativen und dezentralen Energiegewinnung sollen auf der neuen Plattform LeihDeinerUmweltGeld aber auch andere Projekte finanziert werden, die einen positiven Einfluss auf Umwelt, Gesellschaft und das Klima haben. Dabei entscheiden die Anleger selbst, in welche Projekte ihr Kapital fließt, um so in den Genuss einer „nachhaltigen Rendite“ zu gelangen.</p>
<p>Mit dem Solarstrompark Liebenthal ist das erste Vorhaben bereits gestartet. Weitere Vorhaben sollen folgen. Das Prozedere soll laut den Initiatoren ähnlich wie ein Online-Marktplatz funktionieren: Engagierte Bürger kaufen und verkaufen ihre Umweltkredite direkt von Bürger zu Bürger. Der Plattformbetreiber wiederum zeichnet verantwortlich für die gesamte Abwicklung des Handels.</p>
<p>Der Clou: Sowohl für den Käufer als auch Verkäufer sei der Dienst vollständig kostenfrei, lässt die LeihDeinerUmweltGeld GmbH verlauten. Als Bankpartner baut die Plattform auf die Fidor Bank AG. Das Web 2.0-affine Geldinstitut stellt ein Treuhandkonto zur Verfügung und fungiert als exklusiver Zahlungsdienstleister.</p>
<p>Auch hier muss das finanzielle Schwungrad der neuen Ökoindustrien nicht gänzlich neu erfunden werden. Vieles wird aber davon abhängen, wie weit es den jeweiligen Projektinitiatoren gelingt, für vollständig transparente Abläufe zu sorgen.</p>
<p>Im Klartext: Das Projektziel sollte nicht darin liegen, um jeden Preis ein Finanzloch für ein Vorhaben noch dazu in Schieflage zu stopfen. Im negativen Szenario fiele ein etwaiger „shitstorm“ im Netz anschließend direkt auf den Urheber eines Umweltprojekts zurück. Der Schaden einer misslungenen Crowdfunding-Initiative könnte dann auch auf andere Betreiber überstrahlen. Siehe dazu auch meine vierteilige Serie zum Thema Crowdinvesting.</p>
<p>Die inhaltlichen Schwerpunkte der neuen Plattformen sind ohnehin ziemlich unterschiedlich. Das Gros der Angebote bezieht sich auf meist kleinere Solar- und Photovoltaikprojekte. Umso mehr sollten Anleger sorgfältig deren Chancen und Risiken prüfen. Neben LeihDeinerUmweltGeld gibt es weitere Spieler am aufstrebenden neuen Markt. Beim Portal Greenvesting etwa kamen in weniger als vier Wochen mehr als 100.000 Euro für eine Photovoltaikanlage in Usedom zusammen.</p>
<p>Auch der Betreiber crowdener.gy finanzierte über die „Crowd“. erfolgreich eine Dach-Solaranlage in Ahrenshagen (Mecklenburg-Vorpommern). Beteiligt haben sich 27 Investoren. Durchschnittlich rund 1.500 Euro je Vorhaben steuern private Anleger in die Projekte ein. Die Betreiber setzen dabei auch auf die partnerschaftliche Kooperation mit dem Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband (DGRV).</p>
<p>Und als Geldinstitut ist &#8211; wie bei der LeihDeinerUmweltGeld GmbH – auch dort die Fidor Bank mit im Boot. Die Rendite für die ersten beiden abgeschlossenen Projekte bei crowdener.gy liegt zwischen sechs und acht Prozent. Der Vermittler wiederum refinanziert sich durch eine fünf- bis zehnprozentige Erfolgsgebühr, entrichtet direkt von der Energiegenossenschaft.</p>
<p>Neben der Sonnenenergie spielt auch die Energieeffizienz im Mittelstand eine Rolle, so etwa bei Bettervest. Aktuell setzt die Internet-Plattform den Schwerpunkt auf das Energiesparen über LED-basierte Beleuchtungskonzepte. Das Besondere: Ein Teil der durch innovative Technologien erzielten Energieeinsparung fließt in Form einer zusätzlichen Rendite wieder an die Unterstützergemeinde zurück.</p>
<p>So kann quasi jeder Bürger seinen Beitrag zum Energiesparen leisten. Rechtlich gesehen erwirbt man mit seiner Investition bei bettervest entweder ein Genussrecht oder eine stille Beteiligung, die dem Investor eine Partizipation an den erzielten Kosteneinsparungen der Energieeffizienzmaßnahme einräumt.</p>
<p>Als reiner Vermittler, ähnlich wie die Auktionsplattform eBay, sieht sich demgegenüber die Milk the Sun GmbH. Der Betreiber fungiert in erster Linie als Online-Marktplatz für Photovoltaik-Anlagen. Mit anderen Worten: Das Unternehmen überlässt es dem Geschick der Anleger, die auf der Plattform präsentierten Projekte durch einen eigenen individuellen Qualitätscheck auf Herz und Nieren zu überprüfen.</p>
<p>Aber: Scheitern derartige Projekte, droht der Totalverlust, warnen Experten der Verbraucherzentrale. Mit anderen Worten: Jeder Anleger sollte sich fundiert mit den jeweiligen Chancen und Risiken eines neuen Projekts auseinanderzusetzen. Ansehen sollte man sich dazu unter anderem die Erfahrungsberichte anderer Nutzer über die Plattform. Wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual.</p>
<p>So sind vor dem finanziellen Einstieg die zuvor bereits skizzierten diversen Rechts- und Anlageformen zu prüfen: Von GmbH &amp; Co KG und Genussrechten, über Inhaberschuldverschreibungen, bis hin zum Darlehen. Da es sich derzeit meist um bereits realisierte Vorhaben handelt, sollten sich die Nebenwirkungen in Grenzen halten. Um jedoch drastische Auswirkungen einzelner in Schieflage geratener Vorhaben besser abzufangen, könnte ein Risikopool dazu beitragen, die Nebenwirkungen auf mehr Schultern zu verteilen.</p>
<p>Jedoch existiert derzeit hier in den systemischen Modellen des finanziellen Umweltschwarms noch nirgendwo eine Art Blaupause. Und genau deshalb halten die Verbraucherschützer auch den Einstieg bei einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) für zu riskant. Denn hier haften die Anleger sogar mit ihrem gesamten privaten Vermögen. Zusammengefasst: Unabhängig von der Anlageform sollte der private Investor sich nie in ein Vorhaben einkaufen, was dieser nicht vollständig verstanden hat.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/lochmaier.wordpress.com/8941/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/lochmaier.wordpress.com/8941/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lochmaier.wordpress.com&#038;blog=8241579&#038;post=8941&#038;subd=lochmaier&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://lochmaier.wordpress.com/2013/04/25/green-crowdfunding-deutschland-nicht-nur-follower/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://2.gravatar.com/avatar/286a8145f8ff5c3fd68b05089fe85057?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">lochmaier</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Trillionfund: Mit Crowdfunding zur Energiewende von unten</title>
		<link>http://lochmaier.wordpress.com/2013/04/23/trillionfund-mit-crowdfunding-zur-energiewende-von-unten/</link>
		<comments>http://lochmaier.wordpress.com/2013/04/23/trillionfund-mit-crowdfunding-zur-energiewende-von-unten/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 13:36:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lochmaier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://lochmaier.wordpress.com/?p=8428</guid>
		<description><![CDATA[Das Prinzip Crowdfunding, oder genauer, da es sich ja hier nicht ums Spenden handelt, Crowdinvesting/Crowdfinancing, lässt sich auf den Bereich Energie übertragen. Da schlagen wir uns seit geraumer Zeit mit den Tücken der Energiewende herum. Preisfrage: Können hier spezielle Plattformen einen Mehrwert bieten, bei dem viele Anleger mit kleinen Beträgen Projekte im Bereich Erneuerbare Energien fördern? Über [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lochmaier.wordpress.com&#038;blog=8241579&#038;post=8428&#038;subd=lochmaier&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Prinzip Crowdfunding, oder genauer, da es sich ja hier nicht ums Spenden handelt, Crowdinvesting/Crowdfinancing, lässt sich auf den Bereich Energie übertragen. Da schlagen wir uns seit geraumer Zeit mit den Tücken der Energiewende herum. Preisfrage: Können hier spezielle Plattformen einen Mehrwert bieten, bei dem viele Anleger mit kleinen Beträgen Projekte im Bereich Erneuerbare Energien fördern?</strong></p>
<p>Über diese spannenden Fragen zur Crowd und der Energiewende habe ich mit Dr. Michael Stein, dem Gründer und Direktor des in London angesiedelten Trillion Fund unterhalten &#8211; einer Plattform, die versucht, den Crowdinvesting-Ansatz in das sensible Terrain der Erneuerbaren Energien zu übertragen &#8211; und sich dabei als eine Art Informationsschnittstelle positioniert. </p>
<p>Das Crowdfunding, die Schwarmfinanzierung über das Internet, gewinnt dabei vor allem als dezentrale Beteiligungsvariante an Bedeutung. Bei der britischen Crowdfinancing-Plattform Trillionfund etwa können Anleger bereits mit minimalen Beträgen ausschließlich in Erneuerbare-Energien-Vorhaben einsteigen. Auch in andere Länder möchte Trillionfund nach erfolgter Zulassung durch die britische Finanzbehörde FDA expandieren. Noch klingt das Vorhaben der Macher nach Zukunftsmusik, aber die ersten Töne sind vielversprechend.</p>
<p>Die Kernbotschaft lautet: „Wenn 10.000 Menschen nur jeweils 100 Pfund geben, statt dass 10 Investoren jeweils 100.000 Pfund investieren, dann sind die 10.000 zusammen eine viel mächtigere Bewegung für einen Wandel im Umgang mit der Umwelt&#8221;, betont Trillionfund-Gründer Michael Stein. Aber lesen Sie selbst &#8230;</p>
<p><strong><em>Social Banking 2.0: How was the idea to start with a Trillion Fund born, to start a Crowdlending Platform for the renewables energy sector? </em></strong></p>
<p>Dr. Michael Stein: I met James Lovelock (Anmerkung: Ein Chemiker und Umweltethiker, der 1991 das Buch &#8220;Gaia Prinzip: Die Biographie unseres Planeten&#8221; veröffentlichte) and had a one-to-one with him and his wife Sandy about two years ago. After reading his books and then looking at the data myself (I am a scientist by training), I realised the scale and urgency of the need to punch through the powerful fossil-fuel lobby and persuade politicians to change policy.</p>
<p>The only realistic way I could think of was to engage directly with &#8220;people and their pockets&#8221;. Profit is a powerful motivator and I realised there is a big profit opportunity being overlooked.</p>
<p>The problem is that infrastructure projects of a large-enough scale to generate big profits are not easily accessible to ordinary investors &#8211; you need tens or hundreds of thousands of euros to get into the deal. So crowd-financing, or as I prefer to call it: &#8220;connected-community finance&#8221; was an obvious way to go. The community then effectively becomes a group of lobbyists and promote their interests to the politicians through their own actions.</p>
<p>Just look at what has happened in Germany. More than 50 per cent of its citizens are direct investors. And look at what has happened to energy policy there as a result. Now we need to take that out to the rest of the world by quickly leveraging the internet and social media.</p>
<p><em><strong>What are the targets behind, to make money or more to bring people together to push decentralised energy projects?</strong> </em></p>
<p>The aim is to both bring people together to make money and to fund energy projects collectively. It is win:win. The buying power of the crowd is much stronger than that of the individual.</p>
<p><strong><em>Crowdfunding for one part is a trendy topic, but it is also necessary to be transparent for the users and concording to the rules of the financial authorities. How do you manage that with the Trillion Fund?</em></strong></p>
<p>We decided to go down the more onerous but in the end, much more credible route of getting registered under the regulatory umbrella of our partner, Sapia Partners LLP. </p>
<p>We believe absolute transparency is essential to gain the trust of our members (investors) and developers. But we also want to encourage people to feel confident about making their own decisions with their own money as far as possible, within that regulatory framework.</p>
<p><strong><em>What are the possible user groups, joining the Trillion Fund?</em></strong></p>
<p>In a word: everyone! This is a global challenge of enormous scale. We want to encourage everyone to come to us to see what their options are and educate themselves on how to make good, ethical investment decisions. We think our users will like the deals we offer, but we will be equally happy if they come and learn from our site, absorb some of our ethos and then invest elsewhere. We will be delighted if everyone uses us as their jumping-off point by reading our blogs, tweets and web information to become better educated about renewable energy investment, so that they can hopefully enjoy the experience of investing in this way.</p>
<p><strong><em>Do you have already successfully financed projects, locally or worldwide?</em></strong></p>
<p>We are focused on launching in the next few weeks at a local level. We think small steps are required &#8211; to learn and evolve and also to ensure the regulators are happy. We want to do this right and most importantly we want to have the ‘crowd’ guide our development: ultimately it will be our members who tell us what investments to go out and find.</p>
<p><strong><em>Do you see Crowdfunding (or in your case more concrete: Crowdfinancing) as just an additional part in the finance industry for the energy transition, or could it create a new independant &#8220;step&#8221;, challenging also the traditional banking and energy sector?</em></strong></p>
<p>We feel that the world needs a fresh and powerful brand to help lead the way away from fossil fuels and into renewables. A challenge to traditional financial and energy models is already taking place as people who are dissatisfied with the current status quo find their voices through online social networks.</p>
<p>There has been a sudden surge of technological innovation in the financial sector, but this has come later than in other industries, such as travel. This innovation is enabling people to act upon their growing desire to take more control over their own financial affairs. There is a general shift towards greater financial capability and independence for everyone. We are tapping into this shift to create our own “renewable financial movement”.</p>
<p><strong><em>And a last question: How do you see the next steps in the development of Trillion Fund?</em></strong></p>
<p>We want to achieve global recognition for Trillionfund as a place where people, communities, organisations and big retail brands can channel more money into scaling-up renewable energy sources.  Time is pressing and every day over 90 million tonnes of Greenhouse Gas emissions are pumped into our atmosphere. Fossil fuels are causing climate change as well as acidifying our oceans. Our planet’s buffer systems are exhausted so we need to act now. Everyone knows in their gut that something is wrong. Trillion Fund gives everyone the opportunity to invest and to make a difference. 10,000 people investing £100 achieves the same monetary outcome as 10 people investing £100,000. But if you have 10,000 people involved, those individuals together are a much more powerful force for an overall change in the way we think about our relationship with the environment, other people and our money. A little contribution from everyone is of huge benefit for all of us. Our next step is getting this message out.</p>
<p>Interview: Lothar Lochmaier</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/lochmaier.wordpress.com/8428/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/lochmaier.wordpress.com/8428/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=lochmaier.wordpress.com&#038;blog=8241579&#038;post=8428&#038;subd=lochmaier&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://lochmaier.wordpress.com/2013/04/23/trillionfund-mit-crowdfunding-zur-energiewende-von-unten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://2.gravatar.com/avatar/286a8145f8ff5c3fd68b05089fe85057?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">lochmaier</media:title>
		</media:content>
	</item>
	</channel>
</rss>
