Schattenbanken: Mein neues eBook ab sofort zum Download
Gestern wurde die Nachricht mit einer medialen “Calloption” von den Börsenbloggern schon verkündet: Als ich mit dem Schreiben dieses Buches begann, gab es noch kein Occupy Wallstreet. Heute ändern sich die Dinge fast täglich, wir leben in „volatilen“ Zeiten. Die als eBook erschienene Publikation Schattenbanken setzt eine Branche ins Licht, die bislang lieber im Diskreten blieb.
Schattenbanken – ist das die internationale Staatengemeinschaft, Finanzindustrie? Hedge Fonds? Steueroasen? Oder einfach nur der Bürger als der letzte auszuhebelnde menschliche Rettungsschirm? Fließt Geld also in die falschen Känale? Das obige Titelbild ist so schlicht gestaltet wie eine Todesanzeige. Es ist somit kein ästethisch designtes Kunstprodukt, sondern fast auf beklemmende Weise real.
Das Foto entstand an einer ehemaligen Bankfiliale, direkt am Platz des frisch abmontierten Geldautomatens. Dort haben Unbekannte am 5. Oktober 2011 einen kaum lesbaren Schriftzug angebracht: Occupy Wallstreet. Mehr zum Hintergrund dieser Geschichte hier.
Zweifellos, es gibt einen Burnout – das Geld ist erschöpft. Vielleicht auch, weil es nicht in die richtigen Hände gelangt. Dies wirft die Frage auf, gibt es einen Gegenentwurf zu den Lebensgewohnheiten der letzten Jahrzehnte?
Der Autor rückt anhand von aktuellen Phänomenen wie der Protestbewegung Occupy Wallstreet vor allem die hintergründige gesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem Begriff Schattenbanken in den Mittelpunkt, jenseits von vorgefertigten Feindbildern und ideologischen Schablonen. Zur offiziellen Pressemitteilung über diese Neuerscheinung geht es hier.
Verpackt hat der Autor seine Erkenntnisse zur Welt der Schattenbanken in eine (hoffentlich für die Leser) spannende Rahmenhandlung. Zum Download des Buchs im unkomplizierten pdf-Format geht es hier:
Schattenbanken (Übersicht ebook-Plattform Xinxii)
Schattenbanken (Vorwort, Prolog + Probekapitel, 20 Seiten, kostenfrei)
Auf iTunes (optimiert für das iPad) finden Sie das Buch hier.
Projektskizze: Die Schattenbanken sind eine kreative Mischung aus Roman, Wirtschaftskrimi, Sachbuch und Szenariowerkstatt (zum Mitmachen). Das eBook umfasst 103 Seiten, ist also relativ gut auch am kleinen Rechner noch verdaulich.
Weitere kostenlose Leseproben finden Sie hier auf diesem Blog:
Schattenbanken (1): Agenda zum kritischen Erkenntnispfad
Schattenbanken (2): Virology, Feind im eigenen Bett
Schattenbanken (3): Limes zeigt sein Gesicht
Schattenbanken (4): So klingen Berliner Unterwelten
Schattenbanken (5): Die Bank sind wir: Finanzmodelle für Lichtbanker im Aufwind
Schattenbank(en): Kauf mich! – Buchvorstellungen und Rezensionen
Die Handlung:
Sebastian Heilfrisch (48) leitet die Stabsstelle IT-Sicherheit bei der fiktiven Frankfurter Handelsbank. Das global verzweigte Institut sieht sich verstärkt Hackerattacken ausgesetzt, die nach und nach die Grundfesten der Geschäftstätigkeit erschüttern. Doch weder gelingt es, die Urheber der Angriffe ausfindig zu machen, noch greifen die eingeleiteten Gegenmaßnahmen. Am Ende scheint es keinen Ausweg aus einem alptraumhaft anmutenden Bedrohungsszenario zu geben.
Die Hauptfiguren
Sebastian Heilfrisch: Intellektueller Sicherheitsfanatiker, zweifelnd, systemkonform, Leiter der Stabsstelle IT-Sicherheit bei der Frankfurter Handelsbank
Constanze Heilfrisch (Ehefrau): Gebildet, aber rollenverhaftet
Max Heilfrisch (Sohn): Kreativer Hacker, unangepasst, desorientiert (Mitglied der informellen Hackergruppe Virology in Berlin-Neukölln)
Flügelkönigin (wingqueen): Computerhackerin aus gutbürgerlichem Hause (Virology), proletarisch angehaucht
Igor Strawinsky: Russischer Bandenchef von Limes in St. Petersburg/Berlin
Natalya Koslenko: Undercover-Agentin, ebenfalls für Limes tätig
Svetlana Beressow: Klassische Violinistin, die sich in Berlin durchs Leben schlägt
Schreiben Sie das letzte Kapitel dieser Geschichte?
Für die Leser gibt es nach dem Epilog die Gelegenheit sich selbst kreativ einzuklinken. Schicken Sie dazu Ihren Textentwurf bis 31.03. 2012 am besten per eMail (bitte als .rtf-Format) an den Autor:
info(at)wellenenergie.de
Die Beiträge sollen ca. 5 bis 10 Seiten lang sein, es gibt jedoch keine strikten Vorgaben. Denkbare Themen:
- Wer gewinnt? Die Bank der Vergangenheit oder die der Zukunft?
- Was sind Schattenbanken?
- Wie könnte eine „Lichtbank“ aussehen?
- Erzählen Sie diese Geschichte weiter mit dem letzten Kapitel zu den „Schattenbanken“
- Oder wählen Sie ein eigenes Thema … (auch ein Bild-, Ton oder Videoprodukt ist möglich)
Erster Preis: 10 Prozent der Netto-Bucherlöse vom Autor dieser Publikation zum Stichtag 31.03.2012 (mindestens jedoch 100 Euro).
Zweiter und Dritter Preis: Jeweils ein Freiexemplar des Sachbuches: Die Bank sind wir von Lothar Lochmaier (Heise Verlag).
Ausblick: Es wird in der kommenden Woche auf diesem Weblog mehere kostenfreie Auszüge (siehe oben) mit unterschiedlichen Protagonisten der “Schattenbanken” geben, damit potentielle Käufer des Buchs einen konkreten Eindruck erhalten, um nicht die Katze im Sack zu kaufen.
Das eBook Schattenbanken kostet seit dem 25.02.2012 exakt 8,99 Euro [Hilfe, jetzt bloß weg von hier, werden jetzt vielleicht einige sagen. Aber nicht jede Leistung kann umsonst-und-kostenlos angeboten werden, wie etwa dieses regelmäßig aktualisierte Weblog.] Insofern freue ich mich über Unterstützung und Begeisterung an der Idee. Bitte verbreiten Sie das Buch über die sozialen Netzwerke (s. unten). Oder retweeten Sie mich:
Follow @LotharLochmaierIm kommenden Frühjahr wird es dann auf unkomplizierte Weise eine Art Lesung mit Hintergrundgespräch an einem spannenden Originalschauplatz in den Berliner Unterwelten (Flakturm) geben, der im Buch eine besondere Form von Vermögensdepot einnimmt.
Publiziert ist das Werk auf der Berliner ePublishing-Plattform Xinxii, was aber keine chinesische Geheimorganisation darstellt, sondern lediglich der direkte und unkomplizierte Weg zwischen mir und dem Leser. Der aufwändige und zeitintensive Gang, das Manuskript einem Printverlag anzubieten, entfällt dadurch.
Zum Lesen braucht es keinerlei spezielle Lesegeräte oder Plattformen, da das Manuskript im .pdf-Format erhältlich ist (ePub-Standard, auch für externe Betreiber geeignet). Nun aber zur ersten Leserrezension, die von Doktor Spar stammt, der in seiner virtuellen Geldpraxis immer wieder die Risiken und Nebenwirkungen von allerlei Finanzprodukten in seinem Röntgenblick behält.
Doktor Spar’s klare Empfehlung: Kaufen Sie bloß dieses Buch nicht, Sie werden es später bitter bereuen! Denn iBooks sind ja sowas von i, pardon ekelerregend… da kann schließlich jeder einen Text schreiben und im Netz mit ein paar Mausklicks veröffentlichen. Und das auch noch, ohne jemand wirklich Wichtigen und Kompetenten vorher um Erlaubnis zu fragen. Unerhört! Kann man das Web 2.0 nicht endlich ganz verbieten?
Doktor Spar jedenfalls gibt sich ziemlich irritiert, denn er findet am Ende des Videos keinen Ausschaltknopf fürs Web 2.0.




[...] Eine nicht ganz ernst gemeinte Leserrezension von Doktor Spar zu dem Roman „Schattenbanken“ von Lothar Lochmaier, erschienen am 01.12. als eBook auf der Publishing-Plattform Xinxii. Mehr Infos, worum es in dem Buch geht, gibt der Autor in seinem Weblog Social Banking 2.0. [...]
Doktor Spar: Buchkritik „Schattenbanken“ v. Lothar Lochmaier « Doktor Spar: Über Geld spricht man doch
Dezember 2, 2011 um 8:42 am
[...] Social Banking 2.0: Schattenbanken: Mein neues eBook ab sofort zum Download [...]
Kleine Presseschau vom 2. Dezember 2011 | Die Börsenblogger
Dezember 2, 2011 um 12:17 pm
Schade, wenn ey kostenlos gewesen wäre, hätt ich mitgemacht;-)
Marco Tullney
Dezember 2, 2011 um 6:02 pm
Tja, zu unserer Umsonst-und-Kostenlos-Kultur: Es ist gut, nicht nur den Preis, sondern auch den Wert der Dinge zu kennen.
lochmaier
Dezember 4, 2011 um 10:58 am
Guten Tag Herr Lochmaier,
Sie schreiben weiter oben “Im kommenden Frühjahr wird es dann auf unkomplizierte Weise eine Art Lesung mit Hintergrundgespräch an einem spannenden Originalschauplatz in den Berliner Unterwelten (Flakturm) geben, der im Buch eine besondere Form von Vermögensdepot einnimmt.”
Können Sie mir bitte mitteilen, was es damit auf sich hat? Wir wissen von nichts.
Mit freundlichen Grüßen,
Berliner Unterwelten e.V.
Holger Happel
-Öffentlichkeitsarbeit/Veranstaltungen-
happel@berliner-unterwelten.de
Holger Happel
Dezember 5, 2011 um 9:37 am
Sehr geehrter Herr Happel,
die Vor-Ort Lesung zu meinem Buch Schattenbanken ist nicht innerhalb der Berliner Unterwelten angedacht, also im Innenleben des Flakturmes, sondern außerhalb, also oben auf dem Bereich des Flakturmes, der öffentlich zugänglich ist.
Ich würde mich jedoch auch freuen, wenn sich hier vielleicht eine Möglichkeit ergäbe, das Ganze im Rahmen einer Führung durch den Komplex zu verknüpfen (er spielt allerdings erst gegen Ende des Buches eine gewisse Rolle).
Den genauen Zuschnitt, wie man das Ganze inhaltlich und organistorisch machen könnte, muss ich mir dann überlegen, wenn das Feed back auf das Buch entsprechend positiv ausfällt. Insofern würde ich dann wieder auf Sie zukommen.
Sie können mir ja noch kurz signalisieren, ob Sie sich eine Buchlesung innerhalb des Besichtigungskomplexes vorstellen können, dann könnte ich das schon mal mit einplanen. Vielleicht eine gute Idee, von der auch die gute Arbeit in Ihrem Verein profitieren könnte, die ich sehr schätze.
Unten erhalten Sie eine kleine Szenariobeschreibung, worum es xxx geht:
Mit besten Grüssen
Lothar Lochmaier
P.S. Ansonsten würde ich mich natürlich über eine Weiterempfehlung des Buches freuen.
lochmaier
Dezember 5, 2011 um 9:58 am
Wird auch die letzte Kapitel heutige KäuferInnen im Zukunft zur Verfügung gestellt, oder müsste man das Buch an dem Zeitpunkt erneut kaufen?
Sophie
Dezember 8, 2011 um 2:45 pm
@sophie – Liebe Leserin, das Buch ist in sich abgeschlossen, weil das Ende bewusst offen konzipiert ist, das ist ja der Sinn, dass die Leser sich selbst einbringen können, um ihren eigenen Beitrag beizusteuern. Insofern also gibt es nach dem Kauf des Buches keine Option auf das letzte Kapitel, denn der Leser übernimmt ab dort die Regie. Würde mich aber über kreative Anregungen freuen, die ja auch bei den Gewinnern, sofern überhaupt Leser sich an dem Kreativwettbewerb beteiligen, dann finanziell vergütet werden (Minimum: 100 Euro für den Gewinner, plus zwei Freiexemplare meiner Printpublikation “die Bank sind wir”.
Ich hoffe, ich konnte Sie dennoch zum Lesen der Schattenbanken animieren. Nicht jedes Kapitel im Leben hat ein fixes Ende, die Wege sind manchesmal bewusst offen gelassen, weil sie erst beim Gehen entstehen.
In diesem Sinne viel Freude beim Spiel der Schattenbanken gegen die Lichtbank.
Mit herzlichen Grüssen
Lothar Lochmaier
lochmaier
Dezember 8, 2011 um 2:55 pm
[...] passend dazu geht es hier zu meiner Buchpräsentation Schattenbanken, ein Mix aus Roman und Szenariowerkstatt, den man hier downloaden kann. Darin versuche ich der [...]
Die Bank sind wir: Finanzmodelle für Lichtbanker im Aufwind « Social Banking 2.0 – Der Kunde übernimmt die Regie
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[...] Autor: Lothar Lochmaier Erscheinungstermin: 01. Dezember 2011 Länge: 103 Seiten Preis: 12,90 EuroOffizielle Buchpräsentation auf dem Weblog des Autors Link zum direkten DownloadÄhnliche Artikel:Keine ähnlichen Artikel« Commerzbank – ist [...]
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